So, fertig mit "Belgariad - Die Gefährten".
Ich war erstmal überrascht, wie gut sich das runterlesen ließ. Keine Ahnung, ob es an der Neuübersetzung lag - die Alte ist zu lange her, als das ich wirklich vergleichen könnte -, aber ich hatte die 400 Seiten fix durch, und auch nicht das Gefühl, dass es unnötige Längen hatte.
Hält es der Zeitprüfung stand? Schwer zu sagen. Ich sehe es natürlich ein wenig mit der Nostalgiebrille, und hab nicht den Vergleich zu aktuellen, vergleichbaren Titeln, aber ich hatte Spaß. Es ist halt erstmal die klassische Heldenreise, ergo gibt es natürlich einige Reiseberichte, und die Welt muss erstmal erklärt werden (was schön dadurch gelöst ist, dass der Protagonist ein ungebildeter Bauernjunge ist, der noch nichts von der Welt gesehen hat), aber die Charaktere sind alle sehr sympathisch und auf ihre Art einzigartig, und die Handlung verliert sich nicht in den Reiseberichten oder unnötigen Erklärungen. Den Humor und die Interaktion zwischen den Charakteren mochte ich eh schon immer, daran hat sich auch jetzt nichts geändert.
Also, ob es für den aktuellen Leser etwas ist, kann ich schwer beurteilen, aber wer die Reihe schon in der alten Ausgabe mochte, könnte jetzt auch Spaß dran haben.