Oder "Die sieben Tode der Evelyn soundso". Spielt in einem Herrenhaus, ist nicht ganz Krimi, aber auf jeden Fall empfehlenswert ![]()
Beiträge von Monstertier
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Anders gefragt: Was liest du denn?

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Ein Cocker Spaniel, ein Jack Russel Terrier und ein Labrador würd ich sagen.

Dann hab ich ja zumindest die grundlegende Richtung erkannt

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Was sind das für Rassen in der oberen Reihe? Irgendein Setter/Spaniel, irgendein Terrier, und ein Labbi?
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Isabel Bogdan - Laufen
Hat mir sehr gut gefallen, auch wenn die Thematik und die Umsetzung sehr bedrückend sind. Man wird hineingesogen in die Gedankenwelt der Protagonistin, in ihre Spirale aus Selbstvorwürfen, Wut, Hoffnung, Verzweiflung. Der Rahmen des Laufens passt sehr gut dazu - jeder, der läuft, weiß, wie die Gedanken da von Hölzchen auf Stöckchen kommen -, aber auch als Metapher des sich Wieder-ins-Leben-laufens.
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Wie gesagt, subjektives Empfinden, ich bin in der Kleinhundthematik ja nicht wirklich drin. Aber mein Punkt ist weniger die frühere Alterung, sondern trotz eines hohen Alters eine längere Zeit, die man bereits Wehwehchen hat. Deine Beiden kann man ja auch nicht als gesund betrachten (unabhängig jetzt, ob sie aus dem Tierschutz sind, ich nehme sie jetzt als Beispiel zur Veranschaulichung). D.h. wenn sie jetzt 16, 17 Jahre alt werden, haben sie trotzdem eine längere Krankheitsgeschichte als ein Goldi, der mit 11 an Krebs erkrankt und mit 12 stirbt.
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Hast du dafür irgendeine Quelle? Ich habe eigentlich die mir zur Verfügung stehenden Quellen, Bücher und Zeitschriften Artikel, gelesen, aber das kam nirgendwo vor.? Und sorry, solche Aussagen reicht Gefühl einfach nicht aus.
Nein, wie das subjektiv ja impliziert. Wurde aber bei deinen Quellen der Punkt ebenfalls untersucht? Also nicht nur, wie alt die Hunde wurden, sondern auch, wie gesund/krank sie in der Zeit vorher waren?
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Meine Aussagen sind nicht Einzelfall sondern Populationsbasiert. Wenn du 100 Menschen, die mit 60 gestorben sind mit 100 Menschen vergleichst, die mit 90 gestorben sind, dann haben die 90-jährigen insgesamt mehr gesunde Lebensjahr gehabt als die 60 Jahren. Nicht unbedingt jeder einzeln, aber als Gruppe. Und zumindest bei Menschen wird das länger leben als sehr hoher Wert angesehen, in der ganzen Welt. Ob man diese Wertvorstellungen jetzt auch auf Hunde übertragen will oder nicht, muss man selbst entscheiden.
Nicht unbedingt. Was bringt es mir, 30 Jahre länger zu leben, wenn diese 30 Jahre durch Krankheit und "Verfall" gezeichnet sind? Deswegen kann man eben nicht nur das erreichte Alter betrachten, sondern auch die Qualität des Alterns.
Alles anzeigenIn Der Biologie nennt man das eine Kausalkette:
Der biochemische Alterungsprozess ist ein Risikofaktor für Krankheiten (spürbar durch Funktionsverlust und Schmerzen) und diese sind ein Risikofaktor für ein verkürztes Leben.
Z.B. die durch den Alterungsprozess abnehmende Knochendichte führt zu Brüchen (Wirbel, Hüfte) = Einschränkungen und Schmerzen=Krankheit
Der Alterungsprozess führt zum Abbau von Gehirnzellen=Demenz= Krankheit
Durch den Alterungsprozess nimmt die Elastizität der Gefäße ab=Herz/Kreislauferkrankung
Durch den Alterungsprozess nimmt die Funktionsfähigkeit des Immunsystems ab=Krebs/Infektionen=Krankheit
Usw. Usw.
All diese Erkrankungen erhöhen dann wieder das Risiko, zu versterben.
So funktioniert Altern…
Aber hier geht es doch nicht um altersbedingte Krankheiten, die einfach jede Rasse treffen können? Hier geht es nach meinem Verständnis um Rassen, die bereits in jungen Jahren Krankheiten haben oder entwickeln.
Und wenn ich - rein subjektiv - die Hunde im Forum vergleiche, so haben die kleinen Rassen zwar eine höhere Lebenserwartung, fangen aber früher an zu altern bzw sind länger alt. Heißt, der Goldie ist mit 10 ein Senior und stirbt mit 13, ist vorher aber relativ gesund, der Chi ist vielleicht erst mit 12 ein Senior (wobei ich auch bei kleinen Rassen das Gefühl habe, dass 10/11 die Grenze ist), stirbt zwar erst mit 16, ist aber seit mehreren Jahren bereits krank.
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Aber nehmen wir doch einfach mal mein Bsp. mit dem Maremmano und dem Kleinspitz, beides sind im Grunde gesunde Rassen und der Maremmano ist genetisch nicht weniger fit als der Kleinspitz, auch wenn seine Lebenserwartung einfach aufgrund der Größe verkürzt ist.
Aber es sind doch die Gene, die beim Maremmano ( den ich noch niegesehen habe😀) das frühe Altern bedingen. In einem Alter, in dem der Kleinspitz genetisch noch voll funktioniert, also abgebaute/absterbende Proteine/Zellen durch funktionsfähige neue ersetzt, sind die Gene des Maremmanos dazu nicht mehr in der Lage. Er ist also genetisch deutlich weniger fit als der Kleinspitz?
Ist jemand, der mit 80 an Altersschwäche stirbt, weniger fit, als jemand, der mit 90 an Krebs stirbt, und den seit 10 Jahren mit sich rumschleppt?
Altern ist ja keine gesundheitliche Baustelle, sondern ein normaler körperlicher Verfall, der einfach bei unterschiedlichen Rassen unterschiedlich abläuft. Und da hat die Größe Einfluss drauf. Das heißt nicht, dass Rasse A gesünder ist, nur weil sie später altert. Relevant - in meinen Augen - ist eher, wie sie altert im Vergleich zu ähnlichen Rassen (zum Beispiel Bernhardiner und Leonberger), und wie gesund sie ist, bevor der Alterungsprozess beginnt.
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@Terri-Lies
Es ist einfach so: Statistische Aussagen werden durch Anekdoten weder wahrer noch falscher.
Z.B.
Bei Menschen leben Frauen länger als Männer.
In meiner Familie war das in der Generation vor mir nicht so, bei 3 von 4 Paaren haben die Männer ihre Frauen um viele Jahre überlebt.
Der Satz stimmt aber trotzdem, mein kleiner Erfahrungshorizont wird durch viele, viele Familien mit langlebigen Frauen ausgeglichen.
Wenn du z.B. je 100 Hunde von zwei Rassen hast, und in der einen tritt Krebs häufiger und früher auf als in der anderen, dann wird diese Rasse- wenn sich die anderen Einflussfaktoren nicht unterscheiden, eine kürzere Lebenserwartung haben. Auch wenn einige Exemplare der ersten Rasse mit oder ohne Krebs lange leben und einiger der zweiten Früh an Krebs sterben.
Kommt das nicht auch auf die Krankheit an? Also Krebs, Brachyzephalie und Epilepsie sind recht eindeutig, aber was ist zum Beispiel mit HD, PLL oder Allergien? Haben die auch eine Verkürzung der Lebenserwartung zur Folge? Ernsthafte Frage, ich kann das nicht einschätzen.