Wenn der Hund auf der Strasse war ist es ein Denkfehler.
Beiträge von 02wotan
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Daaanke, notier ich alles

und denk dran: Hund einpacken

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Ich würde ein Geriatrie-Profil erstellen lassen, nur um mal zu sehen inwieweit die Organe noch funktionsfähig sind.
Wir müssen eh einen Termin machen, da wird der TA das auch wieder "fordern".
Beim letzten, Ende Mai, war alles perfekt. -
Das ist eine große Sorge, das kann ich gut verstehen. Und dennoch: das "Grenzgewicht" hat auch die TK eben mal so festgelegt. Solange nichts Gravierendes dazukommt, kann ein Hundeopa ja auch als Klappergestell noch Spaß an seinem Leben haben.
Ach, ich hoffe, Ihr habt noch viele gute Tage zusammen, ohne Sorgen, Muskelkrämpfe, Tränen.
Gibt es denn irgendein "Superleckerchen"?, das eigentlich nie erlaubt war? Was weiß ich: Fleischwurst, Käse, Sahne geschlagen oder...oder...Egal, was wir ihm anbieten, das Ergebnis ist immer gleich: "den Sch... friss mal selbst".

2500 g ist für ihn eigentlich schon zuwenig. 2550 g ging letztes Mal noch so, danach kam nur schwächeln.
Zuhause denke ich sind es die letzten Reserven, weil er mit dem Kopf noch nicht bereit ist. Dafür gibt es aber auch Tage, an denen er 22 Std schläft.
Die letzte Entscheidung werden wohl die Organe treffen, mit denen er nun sehr lange unvernünftig umgeht. Auch, dass die Flüssignahrung nicht mehr hilft, deutet für mich auf "altersschwache" Organe hin.
Ich hoffe natürlich, dass er sich nochmals fängt aber ich denke die kleinen Wunder gehen zu Ende.
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Ich wünsche dir und deinem Hund alles Gute!
Aber darf ich kurz nachfragen, warum du davon ausgehst dass es bald zu Ende sein könnte, wenn er eigentlich noch recht fit ist? Könnte man beim Gewicht vielleicht mit etwas Fett gegen halten? Wenn du nicht antworten magst, ist das völlig in Ordnung. Ich frage nur aus Interesse und weiß dass diese Zeit schwer ist.
Doch, ich antworte natürlich.
Mein Chi hat erwachsen immer ein Gewicht von 3,1 kg gehabt. Er war von jung an ein Mäkler (durch jahrelange Magen-/Darm-Probleme), was von uns unterstützt wurde, weil ja irgend etwas in den Hund rein musste.
Fressen war immer ein Eiertanz, den wir jedoch jedesmal in den Griff bekamen - bis er 12 Jahre alt war und auf 2500 g Gewicht abrutschte.
Zahnschmerzen kamen dazu und zwei Zähne mussten raus.
Seit dem ist es nur noch ein Extrem. Er nimmt nur noch (wenn ihm danach ist) Trofu und Hundekeks. Alles was mal lecker war ist nicht mehr lecker.
Beim letzten Untergewichtsstand bekam er noch Epilepsie. Die nun wieder hervortritt.
Ausser Hundekeks (2 Sorten), mal einige Kroketten Josera Mini Well, seiner Flüssignahrung (die nun auch nicht mehr richtig fasst) und seiner Päppelpaste, geht wirklich nichts mehr.
Er hat Untergewicht und wir bekommen es nicht mehr hin.
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Nimm die Tage, wie sie kommen und lass einfach der Natur ihren Lauf.
Weißt Du, meine 16,5 Jahre alte Hündin hat auch gute und schlechte Tage. So lange sie noch präsent ist, bleibt alles so, wie es ist. Auch sie hat sehr an Gewicht - lt. Tierarzt ist das eher Muskelmasse - verloren und sieht eher spargelig aus. Ist im Alter so - auch bei den Menschen!Wir nehmen es jetzt auch so wie es ist, er soll noch eine schöne Zeit haben.
Grenzgewicht wäre bei ihm jedoch 2500 g lt Klinik. Nun ist er fast 100 g drunter und trotzdem Zuhause noch flink.
Er bekommt von uns die Zeit die er braucht und will. Definitiv werde ich ihn nicht vor der Zeit gehen lassen.
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Ich weiss, dass Eure Wünsche vom Herzen kommen, denn sie kommen von Hundehaltern, die diesen Weg ebenfalls schon gegangen sind und/oder noch gehen müssen.
Gestern hatte der Kleine einen guten Tag, er war "fit". Trofu war natürlich doof, seine Kekse toll. Er hat dann zumindest mal was im Magen, wenn es auch nichts am Gewicht ändert.

Er hat geschmust und gealbert und war wieder ein paar Stunden munter.
Mal schauen, wie es heute läuft.
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Mein Hund kommt vom Züchter, hat also seine Ahnentafel.
Trotzdem war dieser Hund immer eine mittlere Katastrophe und zwar gesundheitlich und verhaltenstechnisch.
Auch einem Hund vom Züchter kann man nicht in den Kopf schauen.
Trotzdem war er die richtige Wahl aber Arbeit.

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Nur für den Hund!
Ich will keine halterfreundliche Entscheidung. Die Klinikärzte wissen das auch.
Für unser Seelenheil ist hinterher Zeit. Da kann ich dann Amok laufen.
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Heute war Gewichtstiefstand. Die letzten 2420 g Gewicht (ca 2,5 Monate her) haben ihm die Epilepsie eingebracht.
Seit gestern hat er wieder leichte Muskelkrämpfe. Ich fürchte, dass uns ein nachhaltiger Anfall die Entscheidung schneller abverlangen wird.
Vor 1,5 Jahren haben wir gedacht wir würden ihn verlieren, da musste er wegen seiner Zähne mit 2500 g Gewicht in Narkose.
Uns wurden nochmals 1,5 Jahre geschenkt.
Wenn er ohne Leid gehen kann, dann ist es gut.