Beiträge von 02wotan

    Wieivel kostet beim Tierarzt normalerweise ein Verbandswechsel an der Pfote?

    Unsere Tierklinik berechnet 24€ pro Verbandswechsel, rein vom Betrag her finde ich das sogar noch ok, aber 8x Verband wechseln kommt eben auch schon auf 200€. :shocked:

    Den Verband selbst zu wechseln ist aus mehreren Gründen keine Option. Aber falls ein Verbandswechsel normalerweise eher weniger kostet, telefoniere ich mal ein paar Tierärzte durch und frage nach dem Preis.

    Da das einer Weiterbehandlung entspricht kann es sein, dass Du keinen TA findest der das macht.

    Meiner hat es einmal geschafft mit einer Chi-Hündin Nase an Nase zu sein. :lachtot: Ansonsten fand er alle nur ätzend.

    Ich habe bei meinem Hund die Erfahrung gemacht, dass er mittelgrosse bis grosse Hunde, die eine Ruhe ausstrahlen, allen anderen vorzieht.

    Kleine Hunde müssen vom Wesen so sein wie er selbst. Alles was hüpft und Spielaufforderung zeigt ist raus. :ka:

    Klar ist ein Polster eine schöne Sache und man sollte immer was auf der hohen Kante haben. Aber was passiert denn, wenn man das Polster verbraucht und plötzlich eine Folgeoperation ansteht? Dann ist das auch eine Notlage und das kann passieren auch wenn man die Anschaffung ei es Tieres vorher gut überlegt hat.
    Und seien wir mal ehrlich, tun uns 1-2 Euro wirklich so weh?
    Und auf die Frage warum soll ich anderen helfen: Einfach deshalb, damit so Dinge wie Mitgefühl, Anteilnahme, Nächstenliebe nicht nur Wörter sind die hinter Egoismus verschwinden.
    Niemand verhungert, weil er 2 € spendet. Und niemand verlangt mehr zu tun, aber wenigstens überhaupt etwas zu tun sollte wieder moderner werden.

    Wenn ich meine Abrechnung ansehe, sehe ich eine riesen Spende ans Finanzamt.
    Wovon werden denn vom Staat Kindergeld, Hartz4, Wohngeld bezahlt.

    Ich gebe Sachspenden an Die Tafeln, Diakonie usw. 100 %ig kein Geld.

    Und anstatt sich moralisch aufzuschwingen und denen die in Not sind noch schön vorzuhalten, dass sie unfähig sind, wäre etwas aktive Hilfe sinnvoller.

    Einfach mal was tun, statt nur zu schwätzen ist eine schöne Sache.

    Es geht doch nur darum, dass man sich die Anschaffung eines Tieres gut überlegen sollte.

    Nun mal ehrlich, ich habe ein Polster und nur darum ist damals ein Hund eingezogen.
    Fakt ist, dass ich mir diesen Hund als Geringverdiener nicht hätte leisten können.

    Warum sollte ich nun mein Polster, das ich mir hart erarbeitet habe auch noch für andere mitnutzen?

    In nicht ganz 7 Jahren gehe ich in eine knappere Rente und auch dafür ist das Polster.

    Ich arbeite und auch, wenn einige es anders sehen, ich habe nichts zu verschenken.

    Inwiefern?
    Ich muss ja echt sagen, außerhalb der Gastronomie und des Maschinenbaus hab ich echt wenig Ahnung wie Jobs so laufen. Jetzt mal alles handwerkliche ausgenommen.

    Es sind ja nicht nur Posteingänge die sortiert und abgelegt werden. Vieles davon muss erfasst und beantwortet. Briefe schreiben, Rechnungen und Angebote usw und auch das muss wieder abgelegt werden. :smile:

    Ich schildere mal den heutigen Tag :D .

    Früh raus: Regen in Massen, Wind und Hund mit Mantel. Alles doof.

    Dann ReConvales und Karsivan. Hundi nahm etwas Trofu, dann wurde geschlafen.

    In meiner Mittagspause bekam er dann wieder ReConvales und seine Peritol.

    Ich sagte meinem Mann er soll drauf achten, dass dem Kleinen das Futter nicht ausgeht und er die Tapeten abfrisst. :lachtot:

    Oh, ich hatte ja keinen blassen Schimmer. ;)
    Mein Mann holte mich um 15:15 Uhr von der Arbeit ab, erstattete Bericht und wir fuhren einkaufen.

    Ein paar Kekse hatten dran glauben müssen und der Gassigang: Hundi war wohl ewig nicht so toll gelaufen.

    Als wir wieder Zuhause ankamen erwartete uns nach langer Zeit mal wieder ein Flummie-Hund.

    Er bekam wieder ReConvalis und Karsivan. Futter wollte er nicht. Halbe Stunde später hat er sein Trofu aus meiner Hand aufgelutscht.

    Dann stand er jammernd vor dem leeren Napf und ich gab ihm einen Nachschlag.

    Der hat das erste Mal nach Monaten aus dem Napf gefressen und den leergelutscht :hurra: und als Nachtisch noch Kekse verdrückt.

    Nachtrag: er plündert wieder seine Keksreserven. Hoffentlich hält die Küddelkiste die Nacht dicht. :ugly:

    ich habe auch Bekannte die sagen sie würde nieeee etwas finanzieren. man müsse immer alles ansparen. klar geht das wenn man - wie diese Bekannten - gratis im Elternhaus wohnt, von Mutti noch bekocht wird und sich Vater/Bruder/onkel um die Autoreparaturen kümmert.

    Das geht auch ohne Familie im Rücken.

    Mit 17 habe ich alleine gewohnt mit einem kleinen Azubigehalt. Mein Stiefvater hat nur die Miete für meine 1-Zimmerwohnung bezahlt, weil er es musste.
    Als ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte wurde nicht gefragt, ob ich mir die Miete leisten konnte. Die Zahlung wurde eingestellt.

    Ich habe mir meinen heutigen Luxus (Hund und Auto) erst mit meinem Mann und seit 14 Jahren als Familienernährerin hart erarbeitet.

    Ich bin Lückenlos seit 43 Jahren in Vollzeit beschäftigt und bin nicht hochnäsig, sondern stolz es hinbekommen zu haben, dass ich in meinem Leben nie eine DM oder einen Euro Schulden hatte und zusätzlich ein gutes Polster habe. Das mit einem Bürojob in dem ich mich vom Gehalt her hocharbeiten musste.

    @02wotan: Dann ergänze ich meinen Begriff "Reife" um den Begriff ""Lebenserfahrung". Und diese lehrt mich, immer häufiger - da mir das auch nicht leicht fällt und auch ich mit Worten ziemlich "austeilen" kann - in solchen Situationen sachlich zu reagieren oder Kommentare dieser Art zu ignorieren. Sonst ergibt sich eine verbale Eskalation: Ich fühle mich beleidigt, reagiere mit noch härteren Beschimpfungen als Gegenwehr, der andere legt ebenfalls bzgl. Tonfall, Lautstärke und Wortwahl noch etwas drauf, ich verwende daraufhin noch "härtere Geschütze" etc. etc. Leider ist es unsinnig, auf Einsicht bei manchen Zeitgenossen zu hoffen und einen Sieg gibt es auch nicht bei diesen Auseinandersetzungen, die eventuell irgendwann bei körperlicher Gewaltanwendung enden. Die "Goldene Regel" ist mMn ein sinnvolles Prinzip, aber eben nicht einfach anzuwenden...

    Reife und/oder Lebenserfahrung?
    Ist bei mir trotz meiner 57 Jahre dann wohl noch nicht angekommen. :lachtot:
    Aber vielleicht besteht ja noch Hoffnung. :???:

    Naja, kommt auch auf meine eigene Tagesform an. Ich bin Sternbild Zwilling und der eine hat ein dickes Fell von rund um 30 cm, der andere aber ist explosiv wie eine Bombe.

    Wer von den Beiden das Sagen hat ist Tagesform abhängig. :hust: