Für mich ist "verkopft" nach Lehrbuch, weil das andere machen und das bis zum Umfallen, egal wie es der Hund verkraftet.
Ich musste bei meinem andere Wege gehen bzw wusste ich gar nicht, dass andere es auch machen.
Z+B zum Beispiel habe ich hier erst gelesen, mache es aber seit 14 Jahren und zwar aus meinem Bauchgefühl heraus. Mein Hund braucht Sicherheit, die ich ihm dadurch gegeben habe.
Oder du liest, Hund zieht also Richtungswechsel. Hätte ich das gemacht, hätte mein Hund immer seinen Willen durchgesetzt, da er nur nach hinten zog.
Ziehen wollte ich ihn nicht, also bin ich mit gestraffter Leine stehen geblieben, bis er sich (oftmals nur einen Schritt) bewegt hat. Ich stand durchaus auch mal 20 Minuten an einer Stelle. Leider ist der Floh draussen auch nicht an Fressen und Spielen interessiert, wodurch locken usw rausfiel.
Auch diese Möglichkeit habe ich erst viel später mal im Netz gelesen.
Ich beobachte meinen Hund, damit ich seine Grenzen nicht überschreite.
Er ist nicht perfekt und muss es nicht sein. Uns darf er auch auf der Nase rumtanzen, er soll bloss anderen nicht den Nerv rauben, da wir zur Miete wohnen. Das Ziel haben wir erreicht.