Beiträge von 02wotan

    Vielleicht bin ich da mit mehr Galgenhumor bei, weil das Problem von Anfang an besteht und sich über die Jahre einfach langsam verschlimmert hat.

    Ich glaube die längste Ruhephase war mal um die 6 Monate.

    Das es nun einen echten gesundheitlichen Hintergrund hat besteht ca 1 Jahr.

    Und wenn im Kopf wirklich etwas wächst, dass es nochmals schwieriger macht, werden wir wohl irgendwann an den Punkt kommen, an dem wir keinen Einfluss mehr drauf haben.

    Aber dagegen hilft keine Verzweiflung und kein Jammern. Hundi lebt im Jetzt und wir sind bei ihm. Lachen hilft ungemein. :smile:

    Da kann ich mich absolut anschließen! An ein Wunder glaub ich aber auch nicht mehr... Und ich denke, selbst wenn man heraus finden würde, was Smilla hat, könnten wir sie dennoch nicht besser therapieren. Die ersten Monaten waren mit Abstand die schlimmsten. Man muss es akzeptieren lernen, ich glaube, es ist ähnlich wie ein Trauer-Prozess. Die Hilflosigkeit, die Verzweiflung, die Wut, das nicht wahrhaben wollen, dieses Sehen, was man verloren hat und klammern an Strohhalme. Irgendwann ist es ein Teil vom Alltag geworden (also bei Smillas Anfallshäufigkeit jedenfalls). Sie lebt offensichtlich noch und es spricht nichts dagegen, dass sie das auch noch viele Jahre tut. Smilla findet die Anfälle sicher sehr doof, aber abschließend schüttelt sie sich und geht wieder zur Tagesordnung über, hüpft sofort wieder fröhlich durch die Gegend. Es bringt niemandem was, da jeden Tag aufs Neue drüber zu verzweifeln. Smilla lebt gerne und den größten Teil ihres Lebens findet sie toll, da bin ich mir sicher. Und dass sie einiges nicht mehr darf, ich glaube das fällt mir wesentlich mehr auf als ihr. Und letztlich geht es ja um Smillas Leben, dass sie es lebenswert findet. Und da brauch ich mich dann nicht hinzustellen und darin zu versinken, dass es doch so furchtbar ist. Man kann es ja auch so sehen: das sind im Moment so alle 2 Tage 5 Minuten. Den Rest der Zeit geht es ihr super. Anfälle sind fürchterlich, ganz fürchterlich anzusehen und ich habe lange gebraucht, es so zu sehen wie heute. Aber eigentlich leidet Grisu mit seinen Bandscheibenvorfällen und der Spondylose doch fast mehr. Smillas Krankheit ist nur nicht greifbar, nicht einschätzbar, nicht wirklich behandelbar... wie das Monster in Horrorfilmen, das man nicht sieht. Es verliert immer viel an Schrecken, wenn man weiß, womit man es eigentlich zu tun hat. Aber auch daran gewöhnt man sich... Und sie ist ja komplett und fertig durch untersucht. Da ist kein Organschaden, kein Tumor oder was auch immer. Da wird ein kleines, aber blöderweise sehr wichtiges Bauteil eines Zelltyps nicht seinen Job machen. Es ist so, kann man nicht ändern. Ich hab Smilla wahnsinnig lieb :herzen1: und bin sehr froh, sie zu haben!

    :bindafür:

    Und trotzdem sage ich, wie schon vor langer Zeit :Der will noch nicht ! xD
    Und man passt sich dem Hund an, wenn er älter wird.

    Erstens: er braucht auch noch nicht, er müsste dann bloss ein wenig mehr fressen

    und

    zweitens: der darf noch nicht, weil ich ihn noch nicht lasse und es auch bei uns noch was gibt, das ich entscheide und nicht er :lol: .

    Ich habe heute 4 Wurmkur-Tabletten gekauft für 1 Jahr, die werden aber 100%ig erst noch verbraucht. :smile:

    Das stimmt - aber @02wotan nimmt das Hundle doch selbst mit Humor, und ich glaube, sie versteht das schon richtig.... ;-)

    Immerhin sind wir alle immer hier, um mitzufiebern und sie ein bissel aufzuheitern. Und das geht mit Humor nunmal am besten.... Mehr können wir halt auf die Ferne nicht tun - und wenn man ihren Thread schonmal durchgelesen hat, weiß man auch, daß sie so ziemlich alles für ihr Knöpfchen schon probiert hat. Also, mir fällt zumindest nichts ein, das noch nicht versucht worden wäre. Also können wir nur mitfiebern und mit da sein für die zwei :-)

    So ist es. Mein Humor wird erst mit meinem Hund sterben und nach einer Zeit auch dann wieder zurückkehren.

    Ihr seid da, macht mir Mut und den Rest müssen wir hinbekommen.

    Das dies auf und ab überhaupt noch gelesen wird ist schon echt ein Wunder. :smile:

    Gestern war ich recht zufrieden mit der Futtermenge und heute :rotekarte: .

    Man lebt damit, wie alle hier im DF, deren Hunde alt und/oder krank sind und ich vergesse auch nicht, dass wir viel erreicht haben mit jetzt über 14 1/2 Jahren.

    An alle Alles-Fresser-Hundehalter (zähle mich dazu):
    Das ist ja alles ganz interessant :hust: , hilft ja aber hier nicht weiter.
    Wahrscheinlich würde @02wotan gerne tauschen, denn das Problem ist ja wirklich existentiell - und eigentlich gar nicht so witzig. :verzweifelt:
    L. G.

    Das ist lieb von Dir und ja, manchmal kann ich neidisch sein. Ich sehe aber auch einen Vorteil in meinem MONK, er wird wohl nie Gift aufnehmen.

    Es freut mich aber auch zu lesen, dass es normale Hunde und Mülleimer gibt, :lachtot: solange sie nicht an Giftköder gehen.

    Ist OK.

    Ach, Tabletten..... Maul auf, Talette rein, fertig...... ;-)

    Beim Terriertier noch einfacher: Würstelwerfen: 10 Würstelwürfel zuwerfen, eines der geworfenen Teilchen is ne Tablette. Bis der merkt, daß das kein Würstelwürfel war, ist´s schon runtergeschluckt *gg

    Oder Tablette in die eine Hand, Leberwurst in die andre. Wenn Tablette im Maul ist, gibts die Wurscht.

    Aber ich gebe zu, unversehrte Müllsäcke haben auch was..... *pfeif.......

    Klappe auf, Tablette rein klappt.

    Aber etwas hinwerfen :lol: ? Der Monk ist nicht blöd, der frisst nichts, was nicht genau abgeschnüffelt wurde und klauen oder Müll sortieren macht er nicht.

    Ich habe dem Monk :lol: schon 100.000 x gesagt, dass andere Hunde sich über ihn scheckig lachen würden. Ist ihm egal.

    Andere Hunde machen das und das. Tja, er ist eben nicht andere Hunde. Er ist der durchgeknallte "Monk".

    Wir dachten damals unsere Katze hat einen Knick im Hirn aber der Kleene hat das definitiv getopt. :D