Beiträge von 02wotan

    Ist der Chihuahua auf deinem Profilfoto dein einziger Hund? ;)
    Im übrigen hat der Zwergpudel des TE auch schon zugebissen. Wäre er stattdessen ein Rottweiler oder Schäferhund, säße er nun vielleicht schon im Tierheim.

    Ja, ist mein einziger Hund und die Hundegrösse hat mit dem Umgang des knurrens rein gar nichts zu tun.

    Ausserdem wäre ich nach deiner eigenen Aussage ja extrem gefährdet

    Bei kleinen Hunde kommt es öfter vor, dass sie so wenig erzogen sind, dass sie knurren und beißen, wenn ihnen etwas nicht passt

    Und mein Hund hat mich noch nie verletzt.

    Das der Hund des TE schon gebissen hat war aber selbst verschuldet. Man muss ja nicht am Hund vorbei in seiner Liege rumpuhlen.

    Ich respektiere einfach nur benötigte Distanz meines Hundes. Wer das gleichsetzen will mit

    Angst,
    Unerzogenheit des Hundes

    soll es so sehen. Ich weiss es bei meinem Hund und mir besser.

    Für mich eine erschreckende Vorstellung, dass jemand soviel Angst vor dem eigenen Hund haben muss...Bei kleinen Hunde kommt es öfter vor, dass sie so wenig erzogen sind, dass sie knurren und beißen, wenn ihnen etwas nicht passt, bei großen sollte man da andere Maßstäbe ansetzen.

    Ich finde es erschreckender, wenn jemand Angst vor den Knurren seines Hundes hat und Knurren deshalb verbietet.

    Gleich nach Feierabend haben wir 30 Minuten (kleine Runde) bei 7° und Restsonne genutzt.

    Der Monk ist extrem umgebungsunsicher geworden, erkennt die alte Runde wohl nicht mehr. Er hat sich immer wieder mit Blicken meine Unterstützung geholt, eine Kopfbewegung von mir als Aufforderung zum weitergehen.

    So ist er noch gut gelaufen und konnte mal wieder ausgiebig schnüffeln.

    Zuhause habe ich dann 3x kleine Futtermengen geschreddert.

    Nun schläft er zufrieden.

    Klar ist mein Hund ein Hund. Aber ich habe ihn aufgezogen, mir Sorgen gemacht und ihn gesundgepflegt. Ich beschütze ihn vor Gefahren.

    Das alles macht ihn zu etwas ganz Besonderem. Zu MEINEN Hund.

    Er gehört nicht weniger in die Familie wie mein Mann und ich.

    "Nur ein Hund" ist für MICH der unterste Stellenwert und so empfinde ich ihn nicht.

    Wenn er krank ist leide ich mit. Wenn er stirbt, werde ich um ihn weinen und trauern, genauso wie bei einem geliebten Menschen.

    @susam
    Er soll ja keine Monstertouren laufen.
    Nur wieder etwas mehr als 10 m. :lol:

    Er muss wieder was sehen und erschnüffeln, erleben. Ich kann ihn in der Wohnung ja fast nicht mehr beschäftigen, da sein Kopf dann gleich durchknallt.

    Soll ich ich hier mal zu Feinkost Käfer trauen (ich war da tatsächlich noch nie drin) und anfragen, ob vielleicht eine kleine aber feine Auswahl ihres Sortimens als süddeutsche Spende für norddeutsche Monks möglich wäre?
    Ansonsten: Ich sag's ja, mein Lieblingsmonk hat's drauf. Für das aktuellste Buch der Verhaltensbiologie schreibt er gerade das Kapitel: "Operante Konditionierung des Menschen; so lernt dein Mensch auf Kommando Kekse in der gewünschten Farbe zu verteilen" :rollsmile:

    Bis Du denen erklärt hast, dass da ein kleiner kranker mäkeliger Opa-Chihuahua ist,
    hast Du wohl die "Wickeljacke" an und wirst auf Station gebracht. :lachtot:

    Wir schlagen uns nun weiter mit den zwei akzeptierten Sachen durch. :smile:

    „Ein richtig erzogener und sozialisierter Familienhund ist für mich einer, für den Aggression gegen Menschen ein absolutes Tabu ist.„

    Es gibt aber nun mal nicht nur gut sozialisierte und „erzogenen“ Familienhunde

    Aggression ist ein normales Kommunikationsmittel im hundeverhalten und hat nichts damit zu tun, dass der jetzt den Thron der Welt besteigen will.

    Ich habe lieber einen Hund, der sich äußern kann, wenn was nicht passt, als einen der resigniert hat.

    Für mich persönlich wäre es auch kein ausschlusskriterium für die Aufnahme eines Hundes, wenn es da im Vorfeld schon Konfliktsituationen gab.

    Warum wird Knurren mit Aggression gleichgesetzt?

    Wenn mein Hund von einem anderen Hund bedrängt wird und knurrt muss das nicht gleich Aggression sein.

    Bei meinem habe ich oft erlebt, dass er 1x knurrt und der andere Hund sich dann einfach sanft nähert.

    Also war das Knurren nur: "mach langsam, ich fürchte mich" o.ä.

    Wir mussten unseren Hund mal aus einem Fussabtretgitter befreien. Er hatte sich mit den Krallen eines Fusses verfangen.

    Er hat in Panik gejault, geknurrt und geschnappt. Ich habe ihm dann meine Hand angeboten zum "Beissen". Hat er nicht gemacht, er hat seine Zähne sanft benutzt.

    Ja, ich hätte ihn zusätzlich anmeckern können. Nur warum?

    Es kommt doch immer auf den Grund an, warum ein Hund knurrt.

    Knurren ist nichts anderes für den Hund wie für den Menschen meckern. Kommunikation!

    Ich finde Aggression und echtes Beissen sind schon eine andere Hausnummer.