Beiträge von 02wotan

    das hat nicht unbedingt damit was zutun. Man MÖCHTE dem Tierarzt vertrauen. Und die meisten Halter wissen es tatsächlich nicht besser. Und wenn man dann zum studierten Profi(!!!)geht und der sagt, das passt so, dann hinterfragt man vieles auch nicht mehr. Man will ja nicht blöd dastehen.

    Na komm :( : , jeder Mensch hat Fussnägel und die machen Probleme wenn sie zu lang werden.

    Jeder HH trifft auf andere Hunde und die meisten habe gute Krallenlänge.

    Helfen und Entscheidungen abnehmen kann dir niemand.

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    Ich habe hier die 2 letzten Jahre mit meinem Hund viele Ratschläge erhalten. Das Wichtigste war für mich aber, ich war mit meinen Sorgen nicht alleine.

    :streichel:

    Dazu gehört aber eine Diagnostik des Tierarztes. Als Tierhalter ist man gar nicht in der Lage, diese Differentialdiagnose zu stellen

    Dann nenne ich es nicht Demenz, sondern nenne die Fakten bei denen wir es beendet hätten.

    Hund kann seine Liegestellen und Näpfe nicht mehr finden, steht vor einer Wand und weiss nicht mehr was er wollte, steht vor dem Futter und kann nicht alleine mehr fressen.....

    Ich schwöre dir, unsere Klinikärzte hätten unsere Entscheidung unterstützt.

    Man braucht nicht für alles eine Untersuchung. Es gibt eine persönliche Grenze und das wäre meine gewesen.

    Wir wären mit Blaseninkontinenz wohl noch klar gekommen (denke ich). Mit Darminkontinenz vom Gefühl her nicht.

    Und bei Demenz hätten wir den Lütten gehen lassen.

    Das waren meine Grenzen und ich bin froh, dass uns das zumindest erspart geblieben ist.


    Zu Untersuchungen:
    ja, man kann vieles untersuchen lassen. Aber auch da sollte man den Blick aufs Tier haben. Was mute ich ihm noch zu? Was hält er noch aus? Was macht noch Sinn?


    Die TE dreht gerade am Rad. Ehrlich liebe Alten- und Krankenpfleger, kennt ihr das nicht auch?

    Ich erinnere mich an sehr viel Unterstützung, ich wurde bzw fühlte mich immer wieder angeschoben, wenn ich mal wieder in ein dunkles Loch gefallen bin.

    Den nicht Alten- und Krankenpflegern möchte ich nur sagen, "ihr habt evt noch keinen blassen Schimmer, was euch noch erwarten kann".

    "Kein Problem" ist schnell gesagt, sieht dann aber ganz anders aus.

    Ach Leutchens :/ ,
    jeder Mensch hat eine andere Grenze, an der es nicht mehr geht.

    Die von meinem Mann war wesentlich dünner als meine. Es funktionierte nach meiner Grenze, weil mein Mann lieber ruhig blieb und mich nicht rasend erleben wollte.

    Das sagte nichts über unsere gemeinsame Liebe zu unserem Hund aus.

    Auch, wenn unsere Probleme mit dem Lütten anders waren, musste auch ich mich immer wieder neu motivieren, um nicht aufzugeben (mein Mann schwieg und ich musste entscheiden). Aber auch Partnerschaften sind verschieden.

    Es ist nunmal schwer zuzusehen:
    Hund wird alt (wollen wir ja alle erleben), Hund wird alterskrank (da tut es denn schon weh), das eigene Leben dreht sich nur noch um den Hund (tja, kann oder mag nicht jeder), das eigene Leben leidet (nun muss man sich fragen - was kann ich noch leisten).

    Ist es wirklich richtig, die eigene Grenze als Maß zu nehmen?

    Ich habe hier nicht das Gefühl, dass es um schnelle Entsorgung eines Hundes geht.

    Ich habe das Gefühl, hier wird ggf eine Grenze gezogen oder nach Motivation gesucht, um weiter zumachen.

    Seid lieb und versucht ein wenig mehr Verständnis zu haben. Eure Familie/Partnerschaft und ihr selbst funktioniert evtl ganz anders, als es bei der TE der Fall ist.

    Ich hatte nie ein Messer bei mir, wenn ich mit dem Lütten draussen war aber, hätte ich eines gehabt und ein Hund hätte meinen verletzen wollen und ich hätte an das Messer gedacht, ja, dann hätte ich nicht gezögert es zu benutzen um meinen Hund zu retten.

    Ebenso hätte ich einen Knüppel oder einen grossen Stein eingesetzt, wenn es nötig und möglich gewesen wäre.