Ich denke da spielt einiges zusammen und ist nicht wirklich rasseabhängig. Ein grosser Welpe kann da ebenso negativ auffallen:
Falscher Züchter.
Welpe kennt keine Umweltreize.
Ersthundehalter.
Unsicherheit bei Hund und Halter.
Die manchmal böse Umwelt.
Ich bin überzeugt, wenn ich wieder einen Chi-Welpen hätte, würde es schon am Anfang besser laufen.
Erstmal bessere Zuchtauswahl (sorry Kiro, du warst ein toller Hund
).
Stubenreinheit evtl dort besser vorbereitet, sonst mein Vorgehen wie beim Lütten.
Draussen wäre 100%ig alles anders, weil ich beim zweiten Welpen viel mehr Wissen hätte und seine Ängste oder Unsicherheit viel besser raus bekäme. Ich könnte jetzt viel besser negative Erfahrungen fernhalten.
Mein Kleiner kannte keinen Rasen, kein Sand, keine Autos.....Das war ja nicht das Problem seiner Grösse, sondern der falsche Züchter. Dann zog er bei uns ein und die Ängste waren eben da. Da donnert plötzlich ein LKW an 1000 g Hund vorbei und das noch entgegenkommend. (Wäre beim Welpen einer grossen Rasse doch nicht anders.)
Es ist nicht die Grösse an sich, die Probleme macht. Es ist das fehlende Wissen, wie andere HH und Hunde ticken. Auch wie erkläre ich ihm die Welt, dass Autos, Motorräder und anderes nichts tun.
Im Prinzip sind die Probleme nicht anders als mit einem grossen Welpen mit falscher Herkunft. Nur die körperlichen Folgen können evtl schlimmer sein und der Beschützerinstinkt des Halters ist evtl extremer.
Ich wäre mit einem grösseren Welpen bestimmt vom Gefühl sicherer rausgegangen. Wäre jetzt mit einem zweiten Chi-Welpen nicht so.