Beiträge von 02wotan

    Ich war letzte Woche durchgängig dabei :ka: Durfte sogar assistieren, eben gerade in einer winzigen Praxis.
    Der Hund ist in dem OP Raum geblieben, bis er wach war und ich saß durchgehend dabei. Und als er begann zu hyperventilieren, durfte ich den Atemschlauch an die Nase halten und saß anbei.
    Ich weiß jetzt nicht, wo das Problem ist den Hund beim Aufwachen zu begleiten und ihn so lange im Behandlungsraum oder OP Raum zu lassen, bis er selbst wieder aus der Praxis gehen kann und man feststellen kann, dass es ihm rundum gut geht.

    Das Problem in einer Tierklinik ist, dass die OP-Zeiten haben und nicht nur einen Hund operieren. Damit fällt die

    Der Hund ist in dem OP Raum geblieben, bis er wach war

    weg.

    Die Tiere kommen auf die Aufwachstation und da haben die Patientenhalter keinen Zutritt.

    Wenn das Tier selbständig atmen und schlucken kann und Reaktionen auf das Ansprechen zeigt, darf es (muss nicht) abgeholt werden.

    Ich lasse mein Tier so lange wie nötig aber nicht länger als nötig dort.

    Ich habe 'nen altmodischen TA. Der gibt nur Hunde heim, die zumindest eine kurze Zeit stehen können, und er benutzt nach Injektionsnarkosen keine Aufwachspritzen. Und die Injektionsnarkose wird mit viel Erfahrung so dosiert, dass der Hund im Normalfall keine 5 - 6 Stunden braucht, um stehen zu können, nachdem er wieder ansprechbar ist. Da frage ich mich echt, was unter "ansprechbar" verstanden wird....

    Ansprechbar: Hund reagiert auf sein Umfeld und seinen Halter. Hebt den Kopf und folgt Bewegungen. Ist aber noch totmüde und hat seine Beine noch nicht unter Kontrolle.

    Habe ich noch nie erlebt bei unseren prakt. TAs. Das braucht auch keine extra Aufwachstation. Jeder TA hat doch einige Boxen in einem Raum, wo Patienten eine Weile stationär bleiben können. Da können sie auch aufwachen. Ich kenne es nur so, dass man den Hund zwar noch wacklig und verkatert, aber doch wach und fähig zu stehen mitkriegt. Entsprechend werden OPs vormittags angesetzt, damit genügend Zeit zum Aufwachen bleibt.

    Bei unseren TÄ kenne ich das nicht.
    Wenn ich meinen Hund aus der Klinik hole ist er vom Stehen noch 5 bis 6 Std entfernt. Absprechbar ist er, aber das war es dann auch.

    Anders kenne ich es nur mit einer Aufwachspritze und das lehnt unsere Tierklinik ab. Dort hält man den langsamen Abbau der Narkose für besser.

    Laute Kommandos: also ich kenn das von mir selbst, dass ich manchmal in Gedanken versunken bin und man mich lauter ansprechen muss :pfeif: wenn der Hund aber immer nur bei energischerem Tonfall hört, tippe ich auch auf einen Erziehungsfehler. Bei uns ist es so, dass Maja idR gut auf leise Kommandos hört, weil's eine Belohnung verspricht. ist aber relativ optional für sie. laut und energisch heißt "jetzt sofort, sonst gibt's Ärger". klappt fast immer.

    Dann habe ich Hoffnung. Mein Zuhausehund kommt mit ruhigen Kommandos klar.

    Mein Draussenhund ist ein Clausthaler-Hund. Leise Kommandos, nicht immer - aber immer öfter. :/

    Ja super, weil so ein Sauerstoffmangel keine irreparablen Schäden mit sich zieht, die dann schon längst stattgefunden haben, bis du mal angerufen, Rat eingeholt und zum TA gefahren bist :???: Schlimmstenfalls verreckt halt ein Hund oder wie.

    Man stelle sich mal diese Situation beim Menschen vor, wenn ein Arzt ein narkotisiertes Kind von den Eltern heim tragen lässt :ka:

    Leider geben prakt. TÄ die Tiere meist narkotisiert nach Hause, da keine Aufwachstation vorhanden ist.

    Das macht keine Tierklinik.

    Unseren bekommen wir, wenn er wieder etwas wahrnimmt. Zuhause wird dann der Restrausch ausgeschlafen.

    Gibt es Hunde, vorallem Rüden, die Ansprachen und Befehle energisch und laut brauchen oder ist das ne Sache des Trainings und der Gewöhnung?

    Hab heut nen befreundeten Hund angesprochen und er reagierte nicht. Dann wurde mir gesagt, dass es laut und energisch sein muss, sonst dringt es nicht durch. xD Fand ich komisch, aber mir wurde dann erklärt, dass das ja ein Rüde sei und manche brauchen das Geschreie einfach. Auch eine Hundetrainerin sagte das anscheinend, sonst komme man bei den Rüden nicht durch. Ist ein gut gehorsamer 11 Monate alter Labbi. Als ich es dann ausprobiert hab, kam er auch sofort. :lol: Vorher nicht mal ein Zucken des Kopfes und er war nicht in irgendwas anderes vertieft. Ach ja, er ist gesund und hat normale gute Hundeohren. :D

    Ich hoffe das es so ist. :gott: Sonst ist es bei uns halt nur ein Erziehungsfehler.
    Meiner braucht auch sehr oft den dunkleren warnenden Ton.

    Ganz klar: Schleppleine an den Hund, verhindern dass er wegläuft und am Abruf arbeiten.

    Ich trainiere mit der Schleppleine in der Hand dass meine Hunde einen gewissen Radius einhalten sollen. Ich rufe also so ca. 2 Meter vor Ende der Schlepp laaangsam und bleibe stehen. Sobald die Schleppi wieder duchhängt geht es weiter.

    Ja, würde ich und habe es auch schon gemacht.
    Hermann bleibt ab und zu spontan oder einen ersichtlichen Grund stehen. Der beschäftigt sich nicht anderweitig sondern setzt sich einfach hin. Das nervt mich und wenn es die Umgebung zulässt verstecke ich mich. Dann kommt er im Affentempo angeflitzt.
    Er soll einfach lernen, dass er auf seine Menschen achten soll.

    Leider klappt das mit dem Entfernen und Hund kommt dann angerannt bei meinem in den ganzen 13 Jahren nicht.

    Mein Hund läuft nicht weg, fällt aber durch Schneckentempo oder Festschnüffeln oft zurück.

    Wird der Abstand grösser und grösser, wird er noch langsamer, als wäre er "deprimiert", weil wir ihn nicht mehr haben wollen (menschlich ausgedrückt).