Beiträge von 02wotan

    Habe ich auch gefragt. Würden sie schon machen aber eher ungerne, da sie nicht ausschließen können, dass die Bakterien aus seinem Maul in die Kastrationswunde eintreten. Ein Hundemaul ist anscheinend so "dreckig", dass die Bakterien dann im ganzen Raum rumfliegen. Hat irgendwer damit Erfahrungen? Ich weiß langsam echt nicht mehr, was ich glauben soll.

    Unsere Tierklinik hat das damals auch abgelehnt, Zahnreinigung und Kastration in einem Durchgang.

    Bei mir kommen die Belehrungen tatsächlich am meisten aus der Familie.
    Sie kläfft, ich sag ihr, sie soll still sein. Was kommt? "Ach, lass sie doch, sie ist doch sonst so brav." Ja, klar. Sie sehen Madame ja auch nur ein paar Stunden.
    Sie springt an jedem zur Begrüßung hoch, ich sag den Leuten, sie sollen sie bitte erst beachten, wenn sie sich beruhigt hat. Was kommt? "Ach, ist doch nicht so schlimm, du bist immer so streng"
    Sie rennt bei meinen Eltern durch den Garten, aus meinem Sichtfeld, also rufe ich sie zurück. Was kommt? "Jetzt sei doch nicht so streng. Bei uns darf sie überall hin und buddeln kann sie auch, so viel sie will! Lass sie doch mal bei uns, da dürfte sie dann endlich mal mehr..."
    Boah!! Sie ist 13 Wochen alt! Ich will echt gar nicht wissen, wie viele Pseudo-Profis uns noch unterwegs ansprechen werden, wenn das schon in der Familie so losgeht :rotekarte: Und alles nur, weil sie ja "so süß" ist.

    Ich hatte den Kampf damals mit meinen Schwiegereltern.
    Irgendwann hatte ich genug davon und teilte ihnen mit, dass für unseren Hund unsere Regeln gelten.
    Wenn sie sich nicht dran halten, müssten sie auf uns verzichten.
    Wurde akzeptiert.

    Ich habe immer auf Muskeln geachtet, damit seine Kniescheibe genug halt hat und keine OP nötig wird.
    Jetzt mit Opa-Schwabbel-Schenkel kann ich nur noch hoffen. :/