Beiträge von 02wotan

    Ach komm, mußt nicht gleich heulen. :streichel: Aber versetz dich auch in die HH, die ständig das Gekeife anderer Hunde ertragen müssen. Manchmal kann man es einfach nicht ab, man möchte auch nur in Ruhe seine Runden drehen.
    Übrigens kann man Hundebegegnungen prima auf dem Übungsplatz trainieren. ;)

    Ich wette, dass die meisten dieser Hunde auch mal viel gekläfft haben oder es sogar noch tun.

    Ich habe eine Nachbarin (Züchterin), deren Hunde sind draussen Dauerkläffer und diese Person hat meinen der wirklich selten bellt als Kläffer bezeichnet. Das nenn ich doch wirklich nur noch mit "krank im Kopp", wenn man die Dauerbeschallung der eigenen Hunde ausblendet.

    An alle die es brauchen :bussi:

    Müsste einen Shop geben, bei dem man schwarzen Humor kaufen kann. Den braucht man bei Junghunden ganz unbedingt. Am besten mit Groupon Gutschein. :ugly:

    Auch wenn es derzeit vielleicht kein Trost ist, aber irgendwann kommt der Tag, da sind sie alt und müde und ihr würdet alles darum geben, wenn sie nochmal so jung und bekloppt wären. :bussi:

    Alte Hunde werden auch wieder zur Herausforderung. Durch Nachsicht, die dem alten Hund selbstverständlich zusteht, geht auch wieder Gehorsam verloren. :/

    Setz Dich hin und hole mehrmals tief Luft.

    Morgen geht es wieder besser. Auf jeden Schritt nach vorne können einige Rückschritte folgen.

    Na, das klingt doch schon nach positiven Denken. Ich wünsche euch schnell zumindest kleine Erfolge, die ihr bei jedem Rückschritt nehmen könnt um weiterzumachen.

    Ich lache die Leute mit kläffenden Hunden immer an und grüße besonders locker, wenn man schon von weitem sieht, wie unangenehm es den Haltern ist, dass der Hund soviel Lärm macht.

    Nix wichtiger, als sich zu entspannen in so einer Situation.

    Ich lächel sie immer wissend an. Ich habe auch nach 13 Jahren nicht vergessen, dass meiner auch mal so ein kleiner Terrorzwerg war.
    Und es ist ein tolles Gefühl es hinbekommen zu haben. :smile:

    Was war ich letzte Woche sauer. Da bin ich auch zum ersten Mal die Sätze losgeworden 'Ich mach gar nichts mehr für den Hund. Die kommt ins Tierheim.' :motzen:
    Ich habe mich 2 Monate lang intensiv jeden Tag mit der Schlepp auf die Felder gestellt und nur die Ansprechbarkeit/Orientierung zu mir und höchstens 1x pro Spaziergang den Rückruf geübt. Nach diesen 2 Monaten lief Jumpy dann nie weiter als 15m von mir weg und war super kontrollierbar. Als ich dann das erste Mal wieder auf das Feld gegangen bin, wo sie mir vor den 2 Monaten mal stiften gegangen ist, war alles, wirklich alles vergessen. Sie lief einfach vor, kein Zurückschauen, kein Reagieren auf meine Worte. Wegrennen in die andere Richtung - Hund merkt es erst nach 3 Minuten und rennt in die andere Richtung an mir vorbei. Ich war so frustriert. Leider hat sie das den nächsten Tag auf andere Situationen übertragen, am See ging gar nichts mehr und sie ist mir sogar über die Straße im Industriegebiet gerannt :shocked: Also wieder Training und Leine, vorher war sie überall wirklich super kontrollierbar.

    Ich war so sauer, so frustriert, so enttäuscht.

    Es hat mir unheimlich geholfen, auch bei anderen Katastrophen, erstmal den Zustand, wie er gerade ist, zu akzeptieren. Ändern kann man es erstmal nicht mehr. Und durchatmen. Ich habe mir auch öfter mal aufgeschrieben, was ich für Probleme festgestellt habe und wie ich diese kleinschrittig in den Griff bekommen könnte. Und dann versuche ich mir vor Augen zu halten, was mein Hund schon kann, was wir durchgemacht haben oder mich einfach zu freuen, wenn er vor Freude quiekt. Oder friedlich im Körbchen schläft. Oder mich gerade so süß anschaut. Es kann auch helfen, sich einfach am Abend zu überlegen, was heute toll war. =)

    Am Besten hilft die Einstellung:
    Nicht aufregen, nur wundern.

    Ich weiß nicht mehr, wie oft mein Mann gesagt hat: "das lernt der Hund nie" und genau das war immer der Grund, daß ich mich durchgebissen habe. :lol:

    @Trace bei Bonny ist das genauso. Sie meldet alles was nicht dahin gehört. Wobei das wirklich schon viel besser ist.
    An manchen Tagen ist es schlimmer aber ist wohl auch einfach abhängig von ihrer Laune.... mal alles egal und mal muss alles kommentiert werden

    Da war ich mit meinem besser dran. Bellen war nur bei Hunden und bei der Türklingel.

    Melden macht meiner auch, wenn irgendwas anders ist, jedoch schmeisst er sich nur in die Chi-Körperhaltung und gibt mir ein Warnknurren.

    Wenn ich sag: "alles gut" ist er beruhigt.

    Erleb ich von KleinHH weniger eher von GrossHH.
    Oder von Nicht HH.
    Find ich schei....

    Wir haben hier eine Labradorhalterin, die nicht einsehen wollte, dass ihr Hund angeleint werden musste, damit er nicht einfach auf meinen Floh zuflitzen konnte.

    Nun irgendwann hatten meine "Böse-Anfälle" Wirkung.

    Ich konnte mit meinem Kleinen entspannt auf der anderen Strassenseite vorbeigehen. Nun hing ihr Hund bei diesen Begegnungen böse kläffend in der Leine.

    Ihr Spruch: "das Bellen machen die Hunde ja nun nur, weil sie angeleint sind".

    Ich sah meinen Hund an, sah die Frau an und sagte: "Komisch, meins ist ein Hund. Meiner ist angeleint. Hören sie ihn jetzt bellen?"

    Erst fiel ihre Kinnlade runter und dann gab sie mir lachender Weise recht. :lachtot: