Beiträge von 02wotan


    Mir wären Hunde unter 5kg ehrlich gesagt zu anstrengend. Sie frieren schnell, sie überhitzen schnell bei heißen Asphalt, sie werden von anderen nicht für voll genommen, andere HH sind oft auch nicht grade die Rücksichtsvollsten und ich stelle es mir ungemein schwer vor so einen Zwerg vernünftig zu sozialisieren oder ihn mit in Hundegruppen zu nehmen (und ich bin gerne in solchen Gruppen unterwegs), weil einfach per se alle anderen erst mal größer sind und ggf. sogar so groß sind, dass es lebensgefährlich werden kann.

    Wenn einem 5 kg zuwenig sind finde ich es OK. Mir wären 20 kg zuviel. :smile:

    Frieren und Überhitzen ist hier auch vom einzelnen Hund abhängig. Meiner ist zwar LH aber hat keine Unterwolle. Trotzdem hat er erst 2 Winter mit Mantel verbracht. Davor waren Spaziergänge auch bei -11°C kein Problem. Auch die Hitze in vernünftiger Zumutung macht erst jetzt im Alter von 13 Jahren etwas mehr Probleme.

    Die Sozialisierung hat bei uns soweit geklappt, dass wir anderen Hunden ohne Geschrei begegnen und das war ein weiter Weg.

    Bei Hundetreffen mit "vernünftigen" Hunden gab kein Problem.

    und schon ist die Welt wieder in Ordnung? Ich gehe mal davon aus, das 500g "Hunde" eh nicht in der Lage sind, sich auf normalem Wege, ohne menschliche Hilfe, zu reproduzieren.Und solch Zwerge können doch nur entstehen, indem man sich züchterisch auf der untersten möglichen Ebene bewegt.
    Wenn diese Ebene nun bei Minimum 3000g läge, meinst du nicht, dass das der Gesundheit der Rasse im Ganzen zu Gute käme?

    Gute Züchter legen bei den Hündinnen normal 3 kg zu Grunde. Der Rüde wird meist leichter gewählt, damit es (möglichst) keine Komplikationen bei der Geburt gibt.

    Und "nein" die Welt ist nicht in Ordnung, wenn mit zu leichten Hunden gezüchtet wird und das teile ich Dir auch noch gern 150 x mit.

    Du hattest geschrieben:

    Der Rassestandard bei Chihuahuas besagt nun, das Hunde "zwischen 500g und 1500g akzeptiert werden"

    Und zwischen 500 und 2000 g ist die Spanne nunmal enorm grösser als zwischen 1500 und 2000 g.

    Übrigens kommt nicht nur ein Minichi in normalen Würfen vor, sondern selten auch ein Teacup.

    So,wie bei jeder Hundegeburt Kümmerlinge vorkommen können, unabhängig von Rasse oder Mix.

    Ok, aber ändert das jetzt was an der Grundproblematik? Zwischen 1500g und 2000g liegen nur 500g (das ist ungefähr die Menge an Futter, die mein Hund täglich bekommt, ich finde das irgendwie abstrus ;) ) - das ist wie irgendwer schon vorher sagte: immer so haarscharf an der Grenze.

    Aber zwischen 500 g und 2000 g ist der Unterschied erheblich.

    Ich habe mal eine blöde Frage.
    Eine Freundin hat mir letztens ein Bild geschickt von einem kleinen Hund und mich gefragt, was ich von denen halte.
    Sie hätte auch sehr gerne einen Hund, aber nicht so was großes wie Bonnie, weil "die müssen zu lange raus am Tag und die Zeit habe ich nicht".

    Jetzt die blöde Frage:
    Ist die Dauer des täglichen Auslaufs wirklich abhängig von der Größe des Hundes?
    Wenn es jetzt hoffentlich, endlich, bald mal wieder kühler wird, bin ich mit Bonnie täglich zwischen einer und zwei Stunden unterwegs.
    Würde das einen, sagen wir mal, Malteser, überfordern?

    Mein Chihuahua kam immer auf 2,5 bis 3 Stunden.
    Jetzt mit über 13 J müssen wir einschränken aber auf ca 2 Stunden kommen wir immer noch.

    Nein, es geht nicht darum, daß deine Antwort nicht passt, sondern daß bei der Thematik "Qualzucht" nicht ein einzelnes Individuum herausgepickt wird, sondern eben die Gesamtheit einer Rasse und deren MÖGLICHE Problematiken, die auf Grund gewisser gewünschter Rassemerkmale GEHÄUFT/mit großer Wahrscheinlichkeit bei einer entsprechenden Rasse aufreten können.

    Ich habe nun mehrfach geäussert, dass ich bewusste Vermehrung von Teacup und Mini (aller Rassen) nicht unterstützen würde. Ich würde mir garantiert kein Tier vom Hinterhof- oder Massenzüchter auswählen.


    Ich denke eigentlich, dass ich damit den Beweis geliefert habe, dass mir die Qualzuchtmerkmale nicht egal sind. Nur weil meiner als Chi in langer Ahnenreihe PL hat, lässt mich nicht negativ über die Rasse urteilen. Auch wenn man mir das gleich wieder negativ auslegt, mein Hund hatte Pech.


    Ich würde aber jederzeit wieder einen VDH-Chihuahua mit gesunden Ahnen und in Standardgrösse nehmen.


    Würder der Hund zum Monsterchi mit 5 oder 6 kg motieren, wäre es mir auch egal.


    Es gibt unzählige Hunderassen mit möglichen Defekten. Keiner ist verständnislos, wenn sich jemand eine grosse Hunderasse mit Neigung zur HD aussucht.

    Das ist es was ich nicht verstehe.

    Oder einen Schäferhund mit angezüchteter Missbildung. Nicht falsch verstehen, es wurde erwähnt, dass die Züchtung sch... ist. Aber keinem Halter wird mitgeteilt, dass man das nicht unterstützt.

    Vielleicht erklärt mir das ja noch jemand. :???:

    Du hast aber schon gelesen, dass der Hund sein Gewicht in Gold wert sei, weil er der kleinste Chihuahua sei, der damals bekannt war und damit besonders wertvoll. Der Züchter hat 15 Jahre lang auf Zwerge selektiert.

    Peta setzt sich aktiv dafür ein, alle Haustiere und Nutztiere abzuschaffen, aussterben zu lassen und nicht mehr zu züchten. Da macht es keinen Sinn sich zusätzlich noch einzelne Rassen herzunehmen,wenn doch ALLE auf deren Abschussliste stehen.

    Doch, pausenlos hat den Blödsinn hier der ein oder andere Halter behauptet, genau wie immer wieder behauptet wurde, wir würden niemals unsere eigene Rasse auf Qualzuchtmerkmale hin abklopfen und nur Vorurteile haben und mit unserer Einstellung auch Hamster verboten gehören.
    Wenn ich dann lese, dass selbst dein ach so gesunder Chi doch ein Merkmal hat, das manche an Qualzucht denken lässt, aber freilich gar keins sein kann, weil man mit PL ja gut leben kann und so weiter .... ja, ist klar. Ein Chi ist nie nie nie eine Qualzucht ... nie, weil eure alle soooooo gesund sind.

    Mit einem toten Kaninchen zu diskutieren ist vermutlich fruchtbarer.

    Les doch mal alles. Ich habe doch inzwischen geschrieben, dass mein PL gebeutelter Chi eine Qualzucht ist und das, obwohl mein Chi als Individium nicht relevant ist.

    Upps, ich darf ja meinen gar nicht nennen.

    Euch kann man doch wirklich nichts recht machen.

    Meine Schwester, falls ich diese benennen darf, hat einen Mix mit PL. Tja, von Qualzucht kann man ja nicht reden - halt Mix.

    Was ist es bei dem Hund denn? Pech?

    Du willst nicht verstehen, oder ? Naja, ist ja auch egal ;-)

    Du und einige andere habt euch doch nun des öfteren aufgeregt, dass ich von mir und meinem Hund schreibe weil wir ja gar nicht relevant sind oder etwa nicht.

    Und wenn die Antwort nicht passt, bin ich so dumm nichts zu verstehen.

    Prima.

    es geht nicht um DEINEN Hund. Es ist erstaunlich wie schwer Du Dich tust, das zu verstehen.
    Es geht um Verantwortung den Hunden gegenüber. Dein Hund ist als Individuum völlig irrelevant wenn es um die Gesamtheit "Qualzucht" geht und den Versuch, das zu definieren und Richtlinien zu finden, mit denen man letzendlich Züchter und auch Zuchtverbände, die Qualzucht unterstützen, zur Verantwortung ziehen kann mit zb Geldstrafen, Tierhalteverbot usw.

    Soll ich über meinen Nachbarn fantasieren?

    Du darfst also schreiben was Du tust und ich darf es aus meiner eigenen Perspektive nicht.

    Sollte vielleicht bei der Anmeldung bei DF angegeben werden, dass nur einige wenige über sich und ihre eigenen Tiere schreiben dürfen.

    Dein Text:
    Ich gehöre zu den Leuten, die den "Müll" unserer Wegwerfgesellschaft aufnehmen. Weil ich das für mich so entschieden habe.
    Ich möchte nicht aktiv dazu beitragen, daß ein Züchter, völlig egal welcher Rasse, durch meinen Kauf unterstützt wird. Ich möchte keinem Züchter die Gewissheit geben, daß er seine "Ware" Welpe verkauft bekommt, weil sie einem Schönheitsideal, oder einer Charaktervorstellung, einer bestimmten Arbeitsneigung etc. entspricht.