Weil ein amtlich angeordneter Leinenzwang auch ein vielleicht erfolgtes AJT eben nicht von diesem Zwang entbindet, weil vielleicht (je nach Bundesland) auch eine erheblich höhere Steuer für den Hund fällig werden könnte (bei uns wären das z.B. über 500€ mehr), vielleicht weil der Hund an einer Leine auch ohne MK gesichert ist, vielleicht weil Menschen bei einem Hund mit Leine und MK sehr oft denken, dass das Tier bösartig im Sinne von bissig und gefährlich für Menschen ist und weil es auch in einer katzenfreien Zone nicht die Möglichkeit eröffnet, den Hund mal abzuleinen.
Welcher Hundehalter will denn nicht verhindern, dass sein Hund einem amtlich auferlegten Zwang unterworfen wird? Der macht das Leben nunmal schwerer, als ein Verhalten, das rein auf Einsicht basiert. Ich kenne keinen einzigen Hundehalter, der das (emotional) einfach so hinnimmt. Die "Denkhilfe" für den Menschen wird nämlich am Hund installiert, völlig ohne Verständnis für die Bedürfnisse und auch die Fehlbarkeiten eines Hundes - immer und überall. Nicht jeder kann sich gleich ein Grundstück kaufen, um den Hund laufen zu lassen und im Allgemeinen sind Menschen lernfähig. Die Unbelehrbaren werden sich auch nicht an Zwänge halten.
Kein Mensch hat hier geschrieben, dass die Katze Schuld sei oder der Hund das Recht hatte, die zu "killen". Das ist mehr als polemisch.
Wenn ich das von amtswegen nicht will, sollte ich im Vorfeld den Kopf einschalten.
Dieser Hund hatte vorher nur keinen Jagderfolg und darauf wurde sich ausgeruht.
Mir tuen hier wirklich nur die Katzenhalter leid. Ich wäre in der Situation Amok gelaufen.