Ari ist im Normalfall ja überhaupt nicht unsicher. Genaugenommen strotzt das kleine Blödplüsch vor allem draußen nur so vor Selbstbewusstsein
Das hat seine guten und seine schlechten Seiten, aber so lange er weiterhin (und toi toi toi, dass sich das nicht mehr ändert) so allgemeinverträglich bleibt kann ich damit gut leben.
Lustigerweise hat er aber ein bisschen ein Problem damit irgendwo draufzusitzen. Ich kann ihn nirgendwo draufsitzen um Photos zu machen. Als hätte er da ein bisschen Höhenangst. Mit Geräten ist er auch unsicher und vor allem beim Balancieren. Ich habe aber auch einfach das Gefühl, dass ihm da ein bisschen die Körperbeherrschung fehlt. Er ist halt doch ein Trampel 
Manchmal denkt er sich glaub auch einfach einen Knoten ins Hirn und dann geht nichts mehr, obwohl er dieselbe Sache täglich mehrfach unterbewusst durchführt 
Generell ist er eher ein Hund von Gegensätzen. Geräusche, neue, alte, laute, leise, unvorhergesehene Bewegungen, all das typische vor was sich Hunde halt so erschrecken, machen ihm herzlich wenig aus. Meist geht er sogar mal nachgucken. Er ist neugierig und mutig und lässt sich auch nicht verschrecken.
Im Gegensatz dazu ist er wahnsinnig stressanfällig. Neue Gegenden, zu viele Geräusche auf einmal, Besuch, neue Dinge in der Wohnung. Er ist zwar nicht ängstlich aber gestresst wie noch was. Sofort. Teilweise über Tage hinweg.
Souverän ist er nicht. Das schließt sich meiner Meinung nach mit der hohen Stressanfälligkeit automatisch aus.
Aber er ist auch nicht unsicher oder ängstlich. Braucht auch nicht ständig Anleitungen.
Wenn wir in der Natur sind merkt man davon auch wenig, aber in der Stadt ist es echt nicht so angenehm. Er ist ein richtiger Landhund (und ich bin so froh, dass wir außerhalb im Dorf wohnen).