Beiträge von SabethFaber

    Also scheint der allgemeine Konsens ja so ungefähr um die 3 Jahre zu liegen :smile:
    Gut zu wissen, ich konnte das vorher wirklich gar nicht einschätzen (hatte aber ja auch keine Vergleichsmöglichkeiten).

    Klingt für mich auch sehr realistisch. Bei Ari muss da noch einiges kommen, auch wenn ich finde, dass er jetzt so seinen ersten Sprung gemacht hat. Mit einem Jahr.

    Definitiv Spätzünder. Das merkt man deutlich wenn man wie ich Hütehunde zum Vergleich hat

    Oh, werden die Hütis so schnell erwachsen? Gut zu wissen für meinen zukünftigen Collie. Dann können sie zusammen richtig erwachsen werden |) :lol:

    Ich hatte jetzt bei Ari nur den Vergleich zu ein paar Molossern, die es hier in der Umgebung gibt und seinem besten Kumpel (vermutlich Labrador-Podenco) und im Vergleich zu denen, kam er mir nicht vor, als ob er sehr weit hinter ist.
    Allerdings im Vergleich zu anderen Hunden schon eher wieder. Recht hast du.


    @Streichelmonster
    Oh, die Grete ist ja wirklich hübsch geworden :herzen1:
    Das mit dem Stuhl macht Ari aber auch gerne :lol:

    Sagt mal, ich hab da in letzter Zeit ein bisschen drüber nachgedacht, aber genau was gefunden habe ich auch nicht.

    Sind Spitze eigentlich eher Frühzünder/Spätzünder oder durchschnittlich schnell erwachsen?

    Neulich meinte unterwegs einer, dass Spitze ja immer sehr lange brauchen um vom Kopf her erwachsen zu werden.
    Ich finde es aber bisher eigentlich nicht so krass. Zumindest finde ich Ari manchen älteren Hunden deutlich voraus.
    Natürlich ist er nicht erwachsen und hat noch genug Flausen im Kopf, aber da ist zB ein über 2jähriges Rottweiler Mädchen und im Vergleich zu ihr schneidet Ari da schon recht gut ab mit seinen knapp 13,5 Monaten...

    Wir hatten in der Hinsicht mit Ari eigentlich auch recht viel Glück. Andere Hunde mal ausgenommen lässt er sich im Freilauf eigentlich ziemlich gut kontrollieren.
    Er hat von Anfang an immer sehr auf uns geachtet, immer wieder nach uns geschaut, immer wieder mal gekommen um die Lage zu checken. Das habe ich auch von Anfang an immer bestätigt. Meistens mit Leckerchen, manchmal mit sonstiger Zuwendung.

    Einen richtigen, richtigen Rückruf haben wir momentan auch nicht. Mehr so einen Gummirückruf. Ist nicht immer dasselbe Wort und muss auch nicht sekundengenau befolgt werden. Aber es klappt zu 90% Prozent problemlos.
    Für den Rest übe ich auch gerade das Kommando Warte mit ihm. Klappt auch schon immer besser. Er muss dann stehen bleiben oder zu mir zurück kommen, das darf er beides. Nur weitergehen ist nicht erlaubt.

    Ari ist draußen recht interessant. Super eigenständig, er braucht wenig Beschäftigung/Ansprache. Für Tricks, Spielen oder sonstiges hat er recht wenig Zeit.
    Aber er muss dennoch immer wissen, dass wir in der Nähe sind. So als Sicherheit im Hintergrund sozusagen.

    Dachte ich leg mal mit einem frisch gebürsteten Verleichsfoto nach xD Ari ist ein ganz anderes Kaliber als Timi. Timi ist eher zu klein, zu dünn, zu flink und wird oft mit einer Hündin verwechselt. Für uns ist er natürlich genau der Richtige.... :herzen1:

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    Was den Plüschpo angeht geben sich die zwei sogar gar nicht so viel, aber bei der Mähne sieht es echt anders aus.
    Der Timi hat da ja fast gar nichts :lol:

    Aber hübsch ist er euer Bub :herzen1:

    Timi ist auch recht klein und zierlich oder? Wo hat er sich denn jetzt am Ende eigentlich eingependelt?

    Sagt mal, kann es sein dass man den Zahnwechsel gar nicht richtig mitbekommt?

    Mit 16/17 Woche hat Kira auch so am TroFu "gemäkelt" - eingeweicht ging's dann besser, und jetzt is wieder alles tutti. Zu der Zeit hat sie auch angefangen viel auf ihrem Kauseil rum zukauen - is inzwischen durch :shocked:
    Allerdings hab ich ihr am Freitag mal nen Schafsunterbein zum Kauen gegeben - Knochen is blank poliert - und heute früh gab's ne Kauwurzel, auf die sie sich gestürzt hat.
    Macht man ja nicht wenn man Zahnschmerzen hat, oder?

    Klassisches Verhalten bei jungen Hunden im Zahnwechsel würde ich sagen. An allem rumkauen was sie finden. Das Nagen hilft wohl durchaus. Menschenbabies, die ihre ersten Zähne bekommen gibt man doch auch oft so Beissringe.

    Aber wie sehr man den Zahnwechsel mitbekommt hängt vom Hund ab. Bei Ari hat man es sehr gut gemerkt, der war schlecht drauf. Ihn hat es aber auch sehr mitgenommen. Anderen Hunden merkt man fast nichts an.
    Die Schneidezähne haben wir auch kaum mitbekommen, nur weil wir drauf geachtet haben, dass es immer weniger werden :lol:
    Von den hinteren haben wir dann aber einige gefunden. Wirklich viel Blut haben wir aber auch nicht gesehen :smile:

    Zum Wolfsspitz kann ich ein paar Worte sagen :)

    Meiner ist ja noch sehr jung und damit natürlich auch nicht komplett fertig, aber vielleicht hilft das ja dennoch ein bisschen. Vor allem auch, was 'die wilden Jahre' betrifft.

    Ari ist unser erster Spitz, aber viel wichtiger noch unser erster Hund und damit sind ein paar Probleme die wir haben vermutlich mit etwas mehr Wissen auch nochmal deutlich einfacher zu lösen. Zumal ich denke, dass Ari in ein paar Punkten etwas extremer ausgefallen ist, als der Standard.

    Zum Wachen: bei Ari hat das so mit einem halben Jahr angefangen von noch normaler Unsicherheit in Wachverhalten umzuschlagen. Kommt ihm etwas seltsam vor wird das gemeldet und zwar mit einem richtig schönen tiefen Wachbellen/Wachknurren. Wenn wir es abchecken ist alles in Ordnung und Hund wieder still. Ist er der Meinung wir tun nur so und haben das Problem nicht richtig begriffen ist er schwerer zu beruhigen. Das heißt dann halt, dass man eventuell auch mal aufstehen muss um sich das Problem anzuschauen (das aber nur selten, normalerweise reicht ein, alles gut, ich habs gehört, schon vollkommen aus).
    Er meldet keine normalen Fußgänger oder Autos etc, wenn da aber ein fremdes Auto in die Straße fährt und in Sichtweite parkt und jemand unbekanntes aussteigt kann schon vorkommen, dass er anschlägt. Genauso 'seltsame' Leute. Neulich kam zB mal ein Jogger, keuchend und schon halb kriechend bei uns vorbei, den hat er gemeldet. Genauso (leider) den behinderten Teenager die Straße runter (da arbeiten wir besonders dran) und die Jugendlichen, die hier wie die Irren Skateboard fahren. Alles aber im Rahmen und gut zu steuern.
    Er neigt nicht zum kopflosen Kläffen, aber ist kein leiser Hund. Er kommentiert schon und das in einer Vielzahl von Tönen. Die sind nicht unbedingt laut, aber es Ist echt lustig, was der manchmal von sich gibt :lol:
    Im Großen und Ganzen empfinde ich ihn aber nicht als einen lauten Hund, wir haben hier einige Kläffer, das ist was ganz anderes.

    Bisher ist er durchweg ein freundlicher Hund, er mag alle anderen Hunde und eigentlich auch Menschen (Rentnerporsche sind ihm suspekt :roll: ). Das kann aber auch anders sein, ich hab schon häufiger gelesen, dass Spitze mit anderen Hunden nicht so viel anzufangen wissen bzw vor allem Rüden öfters andere Rüden doof finden.
    Wenn er bei einer Person nicht sicher ist (oder eventuell ich mir nicht sicher bin) und die mich direkt ansprechen, dann kann er schon auch mal anfangen zu bellen. Aber auch das lässt sich hier sehr gut steuern. Ist aber vermutlich ein Ansatz von Schutztrieb. Das gibt es aber auch in deutlich ausgeprägter.

    Ansonsten jagt Ari tatsächlich nicht, nur ganz selten werden mal Vögel aufgescheucht. Das sind aber meistens Tage an denen er in irgendeiner Form drüber ist und man merkt, dass ihm da die wirkliche Motivation dahinter fehlt. Auch hier lässt er sich gut steuern.

    Womit wir die meisten Probleme haben ist Frustrationstoleranz und Stressanfälligkeit. Ersteres wäre bei jemandem anderen vermutlich nie solch ein Problem geworden, da bin ich ehrlich, letzteres ist glaube ich einfach Pech in der genetischen Lotterie. Es ist inzwischen beides deutlich besser geworden, er kann auch mal warten und ist inzwischen auch deutlich belastbarer.

    Ich würde ihn nicht als Hibbel bezeichnen und er ist schon deutlich hibbeliger als viele andere Spitze. Aufmerksam, interessiert an seiner Umwelt und aktiv, aber nicht übermäßig hibbelig. Wir hatten zwar ein paar Probleme ihm das Ruhe halten beizubringen, aber ich glaube gibt es deutlich mehr Gegenbeispiele. Als er es einmal konnte wars dann auch gut.

    Er hat keinen klassischen WTP, aber er ist so verfressen, dass es das schon fast wieder wett macht. Insgesamt unternimmt er einfach gerne Dinge mit uns und hat auch viel Spaß an der Zusammenarbeit. Aber er hat halt auch Tage, da hat er keinen Bock und dann geht da halt auch nicht so viel. Mit etwas Humor kommt man da aber gut mit klar. Es gibt aber auch Spitze, die laufen erfolgreich im Agility oder ähnlichem. Sogar im Obedience.
    Sie sind auf jeden Fall sehr vielseitig.

    Fellpflege ist außerhalb des Fellwechsels super anspruchslos. Ari wird ungern gebürstet, aber das ist ein anderes Problem. Das ziept und er ist eine Mimose.
    Ich würde darauf achten, dass man vom Fell her eine gemäßigtere Linie findet. Wir hatten da etwas Pech, Ari ist wirklich eine wahnsinnige Fellbombe geworden. Es gibt aber auch Linien mit deutlich weniger Fell, meist Wolfsspitze vom 'altdeutschen Typ'. Vor allem die in Richtung Keeshond züchten haben oft eine ander Fellstruktur wie ich finde.

    Die Dissidenz (IG Spitze glaube ich) ist meines Wissens sehr gut, wenn auch sehr klein. Meiner Meinung nach kann man beim Wolfsspitz zumindest auch gut zum VDH gehen, beim Großspitz haben die aber ziemlich viel vergeigt, die versuchen es zwar zu verbessern, aber da ist ein Blick in die Dissidenz nicht schlecht.

    Ich hoffe das hilft jetzt ein bisschen weiter, ist ja nun sehr lang geworden |)