Emil mag alle anderen Hunde grundsätzlich erstmal. Geschlechtsunspezifisch. Kritisch wird es erst, wenn ein Rüde kommt, der Chica am Hintern hängt (heute morgen gerade gehabt). Emil hüpfbellt dann herum und macht ein bisschen Stress, aber pöbeln tut er nicht, er sucht dann eher meine Hilfe. Kommt und meckert den Rüden und mich nacheinander an, damit ich was unternehme. Ich habe den Hund geblockt (auch bevor er von Chica eins auf die Zwölf kriegt) und dann ist Emil schon sehr erleichtert, auch wenn er sich noch ein bisschen aufregen muss.Wenn aber die Rüden gleich zu ihm kommen, dann reagiert er freundlich und oft mit Spielaufforderungen. Es bedrängt ihn aber auch keiner. Wir hatten es im Spiel öfter, dass Jagdhunde in ihrer Motivation kippen und Emil kurzerhand zum Hasen erklären und da flüchtet er dann mit eingekniffener Rute zu mir. Denke mal das täte er auch, wenn ihm jemand in den Popo kriechen würde.
Ari mag im Grunde auch erstmal alle anderen Hunde. Geschlecht ist ihm dabei egal.
Wenn ich ehrlich bin lasse ich ihm sogar lieber mit Rüden spielen, da ist er oft entspannter. Manche Hündinnen scheinen so gut zu riechen, dass er kaum mehr klar kommt (unabhängig von der Läufigkeit) und dann total gestresst und nur noch am Aufreiten ist. Bei anderen hat er gar keine Probleme und ist ganz friedlich.
Er braucht inzwischen manchmal ein bisschen bis er 'auftaut', ich glaube er ist manchmal ein bisschen unsicher mit fremden Hunden, aber er spielt letztlich ohne Diskriminierung mit jedem.
Sein bester Kumpel ist auch ein unkastrierter Rüde und die zwei lieben sich wirklich heiß und innig. Eine wahre Männerliebe das
Sind so süß die zwei 
Mal ganz abgesehen davon, mir ist aufgefallen, Ari findet Leinenpöbler gruselig und vor Hunden, die am Zaun bellen hat er oft richtig Schiss (außer er kennt sie - meistens)
Ist manchmal ganz praktisch, da geht er dann problemlos vorbei, weil er da definitiv nicht hin will. Nur gibt es hier tatsächlich wirklich wenig von der Sorte.
Und er merkt sich tatsächlich Hunde. Er hatte einmal ne doof Begegnung mit nem Viszla. Doof nicht, weil der Viszla in irgendeiner Form unfreundlich war, sondern weil Ari in genau dem Moment als er einen (wohlverdienten) Rüffel vom Vischl bekommen hat rückwärts in einen Schafszaun gesprungen ist und einen Elektroschock kassiert hat. Danach war der Hund für ihm gestorben und er hat ihn gemieden wie die Pest und sich hinter mir versteckt.
Wir haben denselben Hund jetzt über einen Monat später wiedergetroffen und Ari hat sowas von Sicherheitsabstand gehalten
Aber es ist nur dieser eine Hund, alle anderen Viszlas, die wir zwischenzeitlich getroffen hatten waren ok. Er merkt sich Dinge also hundespezifisch, nicht rassespezifisch, was ich ganz praktisch finde.