Beiträge von SabethFaber

    Für einen Spitz(mix) finde ich es recht normal, dass er gerne auch mal draußen liegt und aufpasst =)

    Ich auch :)

    Deswegen darf Ari auch anschlagen. Er darf nur nicht verkläffen und das kriegen wir auch langsam gut hin.
    Wobei ich seine Kriterien teilweise noch nicht so ganz verstanden habe :roll: :lol:
    90% kommen komplett problemlos vorbei und dann verbellt er plötzlich die leere Straße |) (klar hört er irgendwas, aber trotzdem).

    Nur die Katzen, die müssen natürlich immer ordentlich vertrieben werden :roll:
    Einmal hat er schier einen Koller gekriegt, weil seine Hauptfeindin Katze von schräg rechts gegenüber, links gegenüber durch den Garten getiegert ist. Er hat sich erst beruhigen lassen, als die wieder in ihren eigenen Garten verschwunden ist. :headbash:

    Prinzipiell ist er aber friedlich. Und es ist irgendwie total süß zu beobachten, wie er da auf dem kleinen Weg zwischen Hauswand und Beet 'thront' und alles gemütlich im Blick behält.

    Ari lassen wir manchmal die Tür offen, aber auch nur wenn wir da sind. Er wacht dann halt schon und schlägt dann halt auch mal am Zaun an und das will ich nicht eskalieren lassen. Wenn wir reagieren können ist es kein Problem. Kurz anschlagen ist ja auch in Ordnung, aber ich will keinen Zaunkläffer :fear:

    Im Moment will er tagsüber eh nicht raus, teilweise nicht mal, wenn wir selber draußen sind. Das ist ihm zu warm.
    Im Frühjahr/Herbst ist er deutlich mehr draußen. Da lounged er dann irgendwo wo er einen guten Überblick hat und beobachtet die Straße :lol:
    Im Winter draußen zu liegen fände er ziemlich geil, aber da ist es uns meistens zu kalt um die Tür offen zu lassen. Da gibt es Gartenzeit dann nur manchmal.

    Wir haben es auch nicht arg viel weiter.
    Zwei Querstraßen nach oben, vielleicht nicht ganz doppelt so lang. Dauert vielleicht 2-3 Minuten, je nachdem wie viel Herr Plüsch unterwegs noch schnüffeln muss (ja das darf er an der Leine, wenn ich es nicht eilig habe).

    Ist echt praktisch, wenn wenig los ist leinen wir Ari manchmal gar nicht erst an :smile:

    Wir können aber auch in diverse andere Richtungen, da dauert es dann auch ein bisschen länger.

    Hm, ich denke mal es war noch nie so einfach wie heute, sich zu vernetzen und sich Hilfe zu suchen. Als Anfänger da allein anszusetzen, ist schwer bis unmöglich - allerdings ist auch der Profi nix ohne Team im Hintergrund.
    In den meisten Fällen steht einem der Züchter zur Seite und gibt Starthilfe oder (wenn er zu weit weg wohnt) kann Kontakte vermitteln.

    Ansonsten geht es ab ins soziale Netzwerk und einfach mal gucken, wo die nächsten Rassefreunde sind oder ganz klassisch ein Anruf beim Zuchtverein und mal fragen. Natürlich ist es stark rasseabhängig, wie einfach man da Kontakte findet. Ist man einer von nur einem dutzend Halter in D ist es ein anderer Kraftakt, als wenn man einen von 10 000 Welpen aus dem letzten Jahr sein eigen nennt.

    Ich denke, du hast da durchaus Recht, die Rasse macht nochmal einen Unterschied - und ich hatte vermutlich auch ein bisschen Pech bei der Sache.
    Von den Spitzen gibt es nun tatsächlich nicht so viele Nachkommen pro Jahr, alle Varietäten zusammen genommen vielleicht um die 500-600 schätze ich jetzt mal.
    Da ist natürlich schonmal die Kontaktauswahl etwas geringer.
    Der Kontakt zu unserem Züchter ist wirklich nur sehr sehr sporadisch bis gar nicht vorhanden. Das ist natürlich auch nochmal ein Problem. Und die Personen bei den Ständen vom Spitzverein auf den Messen bei denen wir waren, waren äußerst unhilfreich (hatten selbst keinen Plan).
    Irgendwie machen es einem die selteneren Rassen, die es am meisten bräuchten dadurch noch schwieriger.

    Mein Weg der Wahl wäre am Ende vermutlich tatsächlich die Frage an einen Aussteller auf der einen Hundesausstellung auf der wir waren gewesen. Die hätten mir wahrscheinlich am ehesten helfen können. Da war wie gesagt nur schon ziemlich klar, dass das bei Ari wohl nicht mehr in den Karten ist.

    Nö auch draußen in der realen Welt ist das eher die Ausnahme.
    Der Haupttenor ist "ich will nur einen Familienhund, da brauchen wir das nicht". Da ist schon das HD Röntgen mit offizieller Auswertung in den meisten Fällen zu viel verlangt. Von Zuchttauglichkeit bis hin zu Zuchtmiete braucht man da gar nicht erst anfangen.

    Mal aus Sicht eines Laien, der sich das tatsächlich überlegt hat mit der ZZL für meinen Familienhund.
    Ich mag meine Rasse, ich finde Wolfsspitze toll und hätte gerne einen Beitrag dazu geleistet, dass die Spitze erhalten bleiben.
    Bei uns hat sich das von alleine erledigt, weil mein Montagsmodell wirklich keine Gene hat, die unbedingt an die Nachwelt weitergegeben gehören, aber bevor ich mir da sicher war hab ich versucht mich da ein bisschen zu informieren.

    Und es ist verdammt schwer und undurchsichtig. Wo muss ich mich melden, wie stelle ich das am besten an etc. Da muss man sich richtig einarbeiten. Am Anfang fühlte ich mich tatsächlich regelrecht erschlagen von den Infos und Nichtinfos, die zu finden waren.
    Unser Züchter gehört auch nicht gerade zu der kümmernden Sorte, da hätten wir wahrscheinlich nicht so richtig viele Infos bekommen. Am einfachsten wäre vielleicht noch das Fragen von anderen Haltern der Rasse auf einer Ausstellung gewesen, das hätten wir vielleicht noch gemacht, allerdings war da schon klar, dass sich Ari eher nicht eignen würde.

    Wenn man also Otto-Normalhundehalter, womöglich noch als "Anfänger" da also generelle Interessen hegt, es eventuell doch mal zu versuchen, aber nicht super mega dahintergeklemmt ist, dann kann einen das alleine schon ziemlich abschrecken.


    Waere es normal, dass der Hund untersucht wird, haetten nicht zig Zuechter die Vereinbarung im Vertrag, dass Betrag x zurueck gezahlt wird, sobald die offizielle Auswertung vorliegt...

    Das übrigens auch, ich hätte eigentlich immer noch Interesse daran das zu machen, aber ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll mich zu informieren, wer das macht und wo.
    Bei meinem normalen Haustierarzt ja wohl nicht.