Mir geht es auch so wie den anderen Rüdenmenschen hier. Irgendwie habe ich zu den Jungs immer einen besseren Draht, gleich von Anfang an. Es gibt auch Hündinnen, die ich irgendwie toll finde, aber am Ende kann man fast sagen, dass da immer irgendwas fehlt.
Auch wenn Ari mein erster eigener Hund ist, inzwischen haben wir natürlich viele andere kennengelernt und bei denen merke ich es halt auch.
Mich stört bisher auch keinerlei Rüdenverhalten. Ok, dass Ari momentan ein bisschen Hormone hat ist schon etwas nervig, aber der steckt halt auch noch in der Pubertät und lernt noch damit umzugehen. Das kriegen wir auch noch hin.
Wenn ich mir dann zB die Hündinnen in der Hundeschule (auch deutlich mehr als Rüden) und deren Verhalten anschaue (von Jung zu alt), dann nehme ich gerne Aris Hormonchaos. Die sind mir fast durchweg zu giftig. Und ähnlich geht es mir mit den Gassibekanntschaften.
Markieren, mal Scharren (prollen tut Ari nicht), mal Pipi lecken etc finde ich alles völlig im Rahmen und hat mich maximal dann gestört, wenn wir es richtig eilig haben. Bisher hatte ich noch nie das Gefühl, dass er jetzt irgendwas übertreiben würde.
Mir gefällt auch das etwas langsamere Erwachsenwerden. Ich hab auch meine Zeit gebraucht und so richtig erwachsen bin ich immer noch nicht geworden 
Und wenn ich ehrlich bin hab ich auch auf die Läufigkeit keine Lust.
Ich weiß, bei den meisten Hündinnen merkt man da recht wenig davon, aber es gibt immer noch genug bei denen es anders ist.
Und kastrieren will ich eigentlich auch nur im Notfall.
Mir geht es aber auch bei den Menschenjungs und -Mädels nicht anders. Ich hab zwar einige Freundinnen, aber die sind fast alle nicht so klassisch mädchenhaft. Zu den anderen Mädchen fehlt mir oft einfach der Draht. Und mit Jungs kam ich eigentlich immer gut und schnell klar. Die sind einfach einfacher zu verstehen.