Beiträge von SabethFaber

    Gab es für Keeshond und Wolfsspitz nicht unterschiedliche FCI-Standarts und Patronatsländer? Ich hatte da was in Erinnerung...

    Mein Wissen ist folgendes:

    Unter dem FCI waren Wolfsspitz und Keeshond schon immer eins und wurden auch nie getrennt.
    Es gab allerdings starke Bemühungen der Keeshond Fraktion die beiden Typen zu trennen, das wurde jedoch (und Gott sei Dank) abgelehnt, da sich die beiden trotz ein paar Unterschieden letztendlich viel zu ähnlich sind um wirklich 2 Rassen draus zu machen.
    Das Patronatsland ist weiterhin Deutschland und der Wolfsspitz/Keeshond eine Varietät des Deutschen Spitzes.

    Es gibt aber - insbesondere in Ländern wo der FCI nicht gilt, er nicht so wichtig ist bzw unter anderen Vereinen - andere Meinungen zu dem Thema.

    Ich habe zB mal eine Rassebeschreibung von einer britischen Züchterin gesehen, die behauptet hat, der Keeshond sei eine holländische Rasse, auch wenn 'die Deutschen' gerne 'behaupten' würden, dass es 'ihre Rasse sei'.
    Tatsächlich wurde der Wolfsspitz aber halt von einem holländischen Revolutionsanführer (oder so ähnlich, irgendwas 'kriegerisches' halt) wieder richtig bekannt gemacht - dann halt unter dem Namen Keeshond, da der Typ Kees hieß (oder van (der) Kees oder so).

    Tatsächlich ist es so, dass von vielen 'Kesshond-Züchtern' andere Dinge bevorzugt werden - der Felltyp ist anders, der Charakter auch. Eine Rassebeschreibung eines Keeshondes passt nicht mehr so richtig auf den Wolfsspitz.
    Vielleicht kann man es im weitesten Sinne als einen Unterschied ähnlich einer Show- und Arbeitslinie sehen. Der Wolfsspitz ist in dem Fall der eher Arbeitstyp und der Keeshond der gemäßigtere Familientyp, dem viele Eigenschaften zugunsten Familientauglichkeit abgeschwächt wurden.

    Ich finde aber, dass dieser Unterschied im Ausland deutlich größer ist als in Deutschland. Zumal dort ja praktisch ausschließlich der Begriff Keeshond genutzt wird und auch tendenziell eher dieser Typ gezüchtet wird.

    Oh mein Gott, Ari ist auch so ein fieser Unterwäsche Dieb!
    Zum Glück nicht unterwegs, aber ich hab schon viel zu oft nach einem unaufmerksamen Moment eine Unterhose von mir oder Herrchen im Garten gefunden.... Bevorzugt natürlich vorne, an der Straße, vor dem Törtchen |) :ugly:

    Den Hibbel-Thread können wir verlassen und wandern mal hierher. Seit heute wohnt Pumba bei uns. Ein Zwergspitzrüde. Da es der erste Tag ist, habe ich bis jetzt noch nicht viel zu berichten oder zu fragen. Da dies aber sicher kommen wird, werde ich mich hier mal einnisten :winken: :D

    Das ist der kleine Kerl:

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    Er ist so goldig :herzen1:

    Tja, wir haben Ari im Auto auch angeschnallt. Er fährt auf dem Boden des Rücksitzabteils mit und dann halt noch zusätzlich angeschnallt. Bei unserem Honda Jazz kann man die Sitze hochklappen.

    Dazu muss man aber auch sagen, dass wir klein eigenes Auto haben, das welches wir recht regelmäßig fahren gehört meiner Mutter.

    Der Kofferraum ist zu klein für Ari, da passt er kaum rein und eine Box die groß genug für ihn ist würde man nicht so einfach durch die Seitentüren reinstellen können. Umbauen geht da nicht, es gehört nicht uns.

    Dennoch finde ich die Aufstellung eigentlich nicht schlecht.

    Wenn wir irgendwann ein eigenes Auto haben möchten wir aber eine richtige Hundebox einbauen lassen.

    Übrigens wird man zu dem Thema unendlich viele Meinungen finden. Ist ein bisschen wie Boxentraining.

    Ich kann dir einfach nicht glauben, daß Du außergewöhnlich viele Neufundländer gesehen hast und dazu noch "außergewöhnlich fette". Ich kann das nicht behaupten, meine aber mehr Neufundländer gesehen zu haben als Du.

    Ich glaube es hängt ein bisschen davon ab, WO man die Hunde sieht und trifft.
    Ich denke mal, du wirst automatisch viele aus dem Ausstellungssektor und von entsprechenden Treffen, Gruppen, Sportlern etc kennen, die sich dann auch entsprechend um ihre Tiere kümmern.

    Wir haben hier in der Umgebung 2, die garantiert noch nie irgendwo sowas gesehen oder betrieben haben. Die eine ist recht schlank und wahrscheinlich genau das was du meinst - und hat mich damals total überrascht, weil ich Neufundländer nicht als so 'zierlich' (für ihre Verhältnisse) kenne.

    Die andere - wohl schon eine etwas ältere Dame von inzwischen 10 - fällt schon deutlicher unter schwerfällt und ziemlich breit und sieht genauso aus, wie ich das immer erwartet hatte. Ich denke sie ist auch zu dick. So ähnlich sahen nämlich bisher die meisten Neufundländer aus, die ich gesehen habe.

    So pauschal kann man das nicht sagen. Ich halte ausreichend freie Bewegung für sehr wichtig für die körperliche Entwicklung des Welpen. Natürlich sollte man keine Gewaltmärsche unternehmen, das ist klar.

    Wir meinen ziemlich sicher dasselbe, ich hab mich glaub nur nicht klar ausgedrückt.

    Ich meinte jetzt auch am Stück zB. an der Leine durch die Gegend marschieren, womöglich noch ziemlich zackig.

    Deswegen habe ich auch dazu geschrieben, dass man den Hund ruhig mal ne Weile springen lassen kann. Einfach im Welpentempo durch die Gegend flitzen, schnüffeln, spielen, mal gemeinsam einen umgefallenen Baumstamm erklimmen etc ist natürlich was anderes :smile:

    Hmm... mir wurde gesagt, dass Welpen noch nicht so viel laufen sollen. Faustregel pro Lebensmonat 5 Minuten - sie ist jetzt knapp 10 Wochen alt.Also doch mehr spazieren gehen?

    Naja, man muss ja nicht unbedingt marschieren ;)
    Die Faustregel gilt in erster Linie mal dem 'stammen Laufen'. Welpen sollten in erster Linie nicht zu viel am Stück laufen, da das sonst dem Skelett schaden kann.
    Wenn man mal ein kleines bisschen länger unterwegs ist kann man das Kleinteil auch ruhig mal ein Stück tragen oder so und sie wo anders nochmal flitzen lassen etc.

    Also ist es durchaus in Ordnung sich mal ne halbe Stunde auf ne Bank oder ins Gras zu setzen und den Welpen einfach mal springen zu lassen oder zusammen die vorbeikommenden Leute beobachten, Autos, Busse etc.

    Die kleinen wollen halt schon auch was erleben.
    Natürlich sollte man jetzt nicht unbedingt stundenlang draußen sein, aber mal hier oder da ne halbe Stunde, manchmal auch länger ist schon drin :)
    Man merkt ja auch ganz gut wenn es den kleinen zu viel wird, das hat man in ein paar Tagen spätestens ganz gut raus.

    Oh, das hört sich wirklich super an :dafuer:

    Da war mein Spitzkind deutlich anstrengender. Ich drücke euch die Daumen, dass er weiterhin so ein kleiner Traum bleibt :smile:

    Ich war gerade höchst zufrieden mit Ari.
    Seine kleine Freundin (Malteser-Mix, herzallerliebst) ist jetzt zum ersten mal läufig und die haben wir gerade auf unsrer kleinen Pipi-Kaka-Runde getroffen.
    Obwohl er höchst interessiert war und sie liebend gerne stundenlang unten sauber gemacht hätte :hust: , ist er vollkommen problemlos mit mir in die andere Richtung gelaufen. Kein Ziehen, kein Fiepen, kein Hinterhertrauern, gar nichts. Das freut mich ungemein.

    Wenns nicht schon stockfinster gewesen wäre, dann hätte ich mich wahrscheinlich noch spontan zu einem kleinen Spaziergang angeschlossen um mal genauer zu sehen, wie er reagiert, wenn er dem länger ausgesetzt ist, aber so war mir das dann noch etwas zu doof. Ich würde meinen Hund schon gerne sehen und nicht nur erahnen, wenn wir das ausprobieren. Allerdings treffen wir die kleine eigentlich mehrmal die Woche, da ergibt sich vielleicht noch die Chance. Er war auf jeden Fall ansprechbar, was ja schonmal ziemlich gut ist :dafuer:

    Ansonsten läuft es gerade unglaublich gut, ich wills fast nicht sagen um es nicht zu jinxen. Weil er ja wieder einen Pubertätsschub hatte und zusätzlich hin und wieder Leute stellen wollte und dann auch noch beschlossen hat, dass man das mit dem Jagen ja doch mal probieren könnte lief er die letzten Wochen fast durchgängig nur an Flexi oder Schlepp. Die letzten Tage lief es aber wieder richtig gut und heute durfte er zum ersten Mal wieder komplett frei laufen.
    Und er hat das unglaublich toll gemacht. Er hat jedes mal gehört und sich einfach nur vorbildlich benommen :herzen1: :applaus:
    Noch dazu wird das 'Hundeproblem' in dem Sinne, dass er zu jedem hin muss, zusehends besser. Viel stolzer könnte ich gar nicht sein :herzen1: