Beiträge von SabethFaber
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Wir waren gestern auf der Einweihungs-/nachträglichen Geburtstagsfeier von meiner liebsten Freundin.
Ari haben wir daheim bei meinen Eltern gelassen (wir wohnen im selben Haus), ich wusste nicht so genau wie die Gegebenheiten sein würden und das wollte ich ihm nicht antun.
Da meine Freundin inzwischen leider ca 2h weit weg wohnt waren wir von 2Uhr bis Mitternacht weg.Meine Mutter meinte aber, er hat sich sehr brav verhalten. Am Anfang ein bisschen genervt für Aufmerksamkeit (das ist aber unabhängig davon normal bei ihm
) und danach war er sehr lieb. Hat nicht geweint, keinen Terror geschoben, brav gefressen ist ein bisschen durch den Garten getobt und war alles in allem wie immer.
Bin sehr stolz auf ihn (man macht sich ja schon Gedanken, wir lassen ihn öfter mal daheim, aber halt noch nie so lange).Das einzige Problem wie sich herausgestellt hat: er geht nicht Gassi wenn wir nicht da sind. Mama hat gesagt, er hat sich strikt geweigert. Stattdessen lag er viel vor dem Haus und hat einen Blick auf die Straße geworfen und das im Auge behalten. Sie meinte man hat ihm schon angemerkt, dass er wartet. Allerdings nicht gestresst oder so - er lag da wohl ganz entspannt.
Ist jetzt nicht unerwartet oder überraschend, aber natürlich auch nicht unbedingt was ich mir gewünscht habe. Aber naja, wir wollten eh erstmal keine Urlaube ohne Hund machen
Wobei es natürlich auch seine Vorteile hat - mit Fremden würde er dann wohl erst recht nicht mitgehen

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Meine Schwiegermutter ist überzeugt, dass Tenshi ein Schnauzer ist. Zugegeben, wenn er nicht gerade schläft sieht man den Shiba Inu in ihm nicht und vom Bolonka schlägt nichts eindeutig durch aber wie ein Schnauzer schaut er ganz und gar nicht aus

Unsere blonde Labradordame wird öfters für einen Golden Retriever gehalten und unser brauner Dackelmix-Welpe für die Tochter der beiden

Ui, ich würde gerne mal ein Bild von einem Shiba-Bolonka Mischling sehen. Kann mir das gerade überhaupt nicht vorstellen

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Ich wäre zum Beispiel völlig überfordert, wenn mich mein Hund anknurren würde. Hat er noch nie gemacht (ausgenommen Spieleknurren). Bei anderen Personen und Hunden kommt knurren häufiger vor, weil deren Hunderassen eben so kommunizieren.
Kenne ich meinen Hund, weiß ich (hoffentlich) wie man das einordnen muss und wie weit man gehen kann.Ari zB knurrt dafür ständig - immer wenn er keinen Bock hat nämlich. Egal ob das nun Bürsten oder Anleinen, Duschen oder sonst was ist
Das wird dann geflissentlich ignoriert. Gelegentlich kriegt er da auch nen Anschiss, je nach Situation.
Macht er auch nur bei uns, bei Fremden würde er sich das Null-Bock-Grummeln nie trauen.Wenn er aus Angst vor etwas knurrt, was gelegentlich auch vorkommt, verhält er sich aber insgesamt anders. Am Anfang hatte ich da Probleme das zu unterscheiden, inzwischen merke ich das an der gesamten Haltung, Mimik, Bewegung. Da gehe ich dann natürlich ganz anders drauf ein.
Ihn hier irgendwo reinzwingen führt nur zu ernsthaftem Wehren und/oder Panik und Meideverhalten. Das muss ja nun echt nicht sein.Ari kam aber schon von Anfang an mit dieser Einstellung. Wenn er keine Lust hat, dann wird das immer fröhliche Plüschteil richtig garstig

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vielleicht mag er auch diese Bürste nicht?
Wenn dein Anschiss nichts mehr bringt, wenn dein Hund schon so hochgedreht ist, gib den Anschiss einfach früher. Nicht erst, wenn es weh tut, sondern schon, wenn er sich "nur" unruhig verhält. Lässt er dann das Bürsten ruhiger über sich ergehen, ruhig loben, Sitzung beenden, ein Leckerchen ins Maul schieben oder was zum Kauen geben.
Naja, bisher mochte er exakt keine einzige Bürste, Kamm oder sonstige Pflegeutensilien. Und wir haben sie gefühlt alle probiert.
Am ehesten ging noch der Tangle Teezer, aber der ist bei Aris Fell ungefähr nutzlos. Momentan benutzen wir diesen Rechen, der ist verhältnismäßig akzeptiert.Der schimpft übrigens schon, wenn er die Bürste nur sieht. Das heißt ich müsste ihn schon schimpfen bevor ich überhaupt angefangen habe

Übrigens wird er für jedes richtige oder auch nur halbwegs gute Verhalten sofort und immer gelobt und belohnt, wenn es irgendwie möglich ist. Also Belohnung nach einer Bürst-Runde, wenn ich die Bürste sauber machen muss.
Vielleicht versuche ich es mal mit dem Tipp mit dem Bürste Clickern/von ganz vorne komplett aufbauen.

Grundsätzlich kann man sagen, egal wie vorsichtig ich bin, irgendwie ziept es immer ein bisschen. Und Ari ist eine gigantische Memme
das macht es nicht besser. -
ich schätz mal, ich wäre da rigoros: Maulkorb drauf und so lange Bürsten (erstmal an Stellen, die er angenehmer findet, sofern es dir gibt) bis er es sich gefallen lässt

Ein Hund, den ich von Welpe an habe, und der daher keine schlechte Vorerfahrung (iS Pflege) hat, der müsste bei mir da einfach durch. Gerade beim Bürsten, das ja ansich nichts unangenehmes ist, der Hund muss einfach nur mal 5 Minuten still stehen/liegen.
Jede Sitzung hört grundsätzlich erst auf, wenn der Hund sich benimmt - Anfangs erwarte ich da noch keinen super-entspannten Hund, sondern einfach einen, der sich ruhiger verhält als sonst.
Leckerchen gibt's erst am Ende der Sitzung.
Och, ich bin da inzwischen ziemlich schmerzfrei. Wenn er will kann er an meinem Arm rumkauen, dass stört mich äußerst selten noch
Maulkorb wäre mir eher im Weg, dann komm ich nicht mehr richtig an den Kragen ran.Und in 5 Minuten ist hier ungefähr gar nichts erledigt... Ich brauche schon teilweise ne halbe Stunde für einen kleinen Teil des Hundes. Das ist ein richtiges Work-Out, vor allem wenn der Kragen dran ist

Ich bin inzwischen mehr so der, da musst du jetzt halt durch du riesen Memme, Typ. Es wird einfach eiskalt durchgezogen

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Joa... bei Ari hilft weder das eine noch das andere.

Schönfüttern haben wir mehrere Monate am Anfang gleich probiert. Keine Chance, findet er dennoch richtig ka***
Manchmal hilft ein Anschiss ganz kurz bevor er wieder beschließt, dass Bürsten doch das Werk des Teufels ist und sich aufführt, als wolle man ihm diverse Extremitäten abnehmen
(sich selbst brutal am Fell rumrupfen um irgendwelche Kletten rauszuziehen geht aber - als ob das angenehmer ist)Ablenken funktioniert ganz ok, das geht aber nur, wenn man zu zweit ist. Und am Besten, wenn man ihn vorher auf den Gartentisch stellt.
Allein seh ich meistens aus, als hätte ich gerade einen Kampf mit einer wilden Bestie hinter mir - was wenn man ehrlich ist auch gar nicht so fern von der Realität ist
Der hackt nämlich auch in die Hände (beißt aber nicht zu). Abdrücke und Kratzer kriegt man aber trotzdem ab.
Inzwischen nehme ich das einfach in Kauf wenn es dringend ist, sonst warte ich bis Herrchen heim kommt.
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Scheint gerade die Zeit dafür zu sein

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Gestern liefen zwei junge Männer an mir vorbei - geschätzt so Anfang 20. Ich hörte nur folgenden Teil des Gesprächs:
"Ja man! Und dann musst du irgendwas sagen wie 'Geiler Arsch, Alte'!
Halt irgend etwas total verrücktes und lustiges, damit sie auf dich aufmerksam wird. Das zieht voll!"Da klappte mir vor Ungläubigkeit tatsächlich die Kinnlade auf offener Straße runter - himmel, was läuft denn falsch bei denen?! Und welche Frau springt auf sowas tatsächlich an?

Frauen - oder eher Mädchen - die dem Ups-Kind danach mit dem Handy irgendwelche Rap-Mucke in Kopfnähe vorspielen, weil sie sich nicht anders zu helfen wissen, weil der Säugling weint (wenigstens wars leise).
Und die reden genau gleich. -
Haha, super!
Ich hab inzwischen zwei Ex-Freunde und einen Kumpel aufgeklärt, wie das mit der weiblichen Periode eigentlich genau funktioniert. Die hatten kaum die absolute minimal Menge an Grundwissen.
Ich war auch total entsetzt, dass die da wirklich wenig Ahnung von haben. Einer hat sogar zugegeben, dass Jungen und Mädchen für den Unterricht getrennt wurden
Ich war auf einer katholischen Mädchenschule und wir haben alles gelernt, auch was die männlichen Bereiche betrifft.
Ich war richtig erstaunt und entsetzt, dass das tatsächlich noch so extrem ist/war. Ist aber ja inzwischen auch schon gut 15 Jahre her....