Ich frag mich halt warum Spaziergänge mit läufigen Hündinnen und unkastrierten Rüden sich so vorgestellt werden, als würde da geblockt werden müssen ständig körperlich, etc...
Hat halt mit anständigen Übungssituationen nix zu tun.
Ich leine auch an, wenn mir wer entgegen kommt. Wäre trotzdem bereit mit jemandem zusammen zu gehen, der es üben will. Bzw. ist es hier im Bekanntenkreis üblich, dass das so gehandhabt wird.
Ich hab glaube ich von dir irgendwann hier im Forum zum ersten Mal gelesen, dass man das überhaupt trainieren KANN. War mir als Ersthundebesitzer so nicht bewusst und ich hätte auch niemanden gehabt mit dem ich das hätte trainieren können. Ich hätte es aber gerne gemacht, aber ich fürchte dafür ist es jetzt praktisch zu spät.
Wir treffen tatsächlich immer mal wieder nr läufige Hündin - bei der ersten war Ari aber noch zu jung um überhaupt zu verstehen, was die eigentlich von ihm will.
Dann kam die Geschlechtsreife und plötzlich war Ari bei allen Hündinnen anstrengend, und lustigerweise am wenigsten bei den paar läufigen, die wir getroffen haben.
Jetzt wird es mit den Hündinnen langsam besser - zumindest kann er ne Weile normal interagieren, bevor er aufdringlich wird und ich es beende - dafür ist er bei läufigen Hündinnen und einigen Individuen schlimmer geworden.
Er macht wie gesagt einen Unterschied beim Arbeiten und 'Freizeit', aber jeder Kontakt zu einer Hündin dieser Beiden Kategorien außerhalb einer Trainingssituation ist unglaublich anstrengend, weil er da wirklich gar nichts mehr mitbekommt.
Lustigerweise kann ich ihn abpflücken und bei mir behalten, da hört er dann wieder, aber sobald ich ihn frei gebe ist Sense.
Ein Spaziergang ist dann entweder konstant blocken oder einen komplett gestressten Hund in der Leine hängen haben/hinterher schleifen. Wenn die Hündin in seinem Dunstkreis ist, dann ist er komplett weg, wenn sie einen gewissen Abstand hat (so ab 5-10 Meter, je nachdem), ist es überhaupt kein Problem mehr. An unbekannten Hündinnen kann ich ihn sogar vorbei führen.
Ich weiß tatsächlich nicht, wie ich das bei ihm üben sollte. Es heißt ja, man fängt mit entsprechendem Abstand an, aber da ist er halt recht problemlos und in zu großer Nähe sofort total weg
(Ich hab die Hoffnung, dass bei Ari Alter irgendwann tatsächlich einen Unterschied macht - bei unläufigen Hündinnen ist es auch schon besser geworden.)
Weil mir das Gehabe im direkten Kontakt zu anstrengend ist und ich ihn mit Hündinnen generell einfach besonders unhöflich finde wird Nummer 2 jetzt auch ein Rüde. Ist für uns alle stressfreier.
Bei dem ich übrigens deinen Rat zu Herzen nehmen werde und versuchen will da in der Entwicklung mehr drauf zu achten. Zumindest kenne ich jetzt ein intakte Hündinnen mit denen ich das versuchen/üben kann 