Beiträge von SabethFaber

    Hatten wir letztens auf dem Hundeplatz, irgendwas unglaublich Leckeres muss da auf den Boden gefallen sein. Immer wenn ich Emil eine Pause gegönnt habe flitzte er dahin und schnüffelte wie blöd Vllt hat jemand die Krümel aus seinem Leckerlibeutel geschüttelt. Das Geschnüffel hat ihn müder gemacht, als das, was wir geübt haben xD

    Am Dienstag im Crossdogging hatten wir das auch! Wobei es da auch Hündin gewesen sein kann.

    Wir waren nur zu dritt, 3 Rüden, zwei davon unkastriert und ALLE DREI wollten ständig an derselben Stelle schnüffeln gehen und mussten erst ne ganze Weile motiviert werden, bis wir da richtig arbeiten konnten :lol:

    @Tahlly
    Also wenn mir die erwachsenen Hunde und die Welpen so panisch bzw ängstlich entgegen 'gekommen' wären, dann hätte ich auch Abstand genommen. Das dürfte meiner Meinung nach auch nicht so sein und ist schon eine deutliche Charakterschwäche, die in der Zucht einfach nichts zu suchen hat.

    Farbzucht, oder auch schon Aussagen in die Richtung, finde ich übrigens auch ziemlich daneben.

    Jagdtrieb sehe ich wie gesagt etwas differenzierter, aber würde den Vollblutjäger jetzt auch nicht in die Zucht nehmen bzw dann sehr, sehr genau darauf achten, dass der Rüde da ausgleichend ist. Und auch dann ausschließlich, wenn der Hund ansonsten absolut perfekt ist.
    Wobei ich Ari im Wald auch lieber nicht ableine. Sicher ist sicher und ich kann nicht garantieren, dass er da nicht mal nachgucken geht. Er ist auf jeden Fall sehr, sehr intensiv am Schnüffeln in Richtung Wald - zu tief rein gehen würde er wohl nicht, aber falls da was am Rand rumlungert will ich da lieber auf der sicheren Seite sein :ugly:

    Finya ist hoftreu, trotz Jagdtrieb.
    Aber gut, sie hat dort die Katzen gejagt |)
    Aber auch wenn sie mal nur rumgebummelt ist, hat sie den Hof nie verlassen. Sie musste ja aufpassen und ist in der Rolle voll aufgegangen.
    Ich kann auch bei mir das Gartentor offen lassen oder die Haustür. Die läuft nicht weg (außer es rennt eine Katze vorbei). Sie legt sich maximal draußen genau davor, damit sie besser aufpassen kann.
    Leute, die vorbei gehen, sind ihr egal. Bleibt jemand stehen und will an ihr vorbei, verbellt sie.

    Mio und seine Schwester (Wolfsspitze) sind auch hoftreu (wohnen beide auf großen Höfen), haben aber in jungen Jahren gejagt, sind also mal einem Hasen oder Reh nach beim Spaziergang. Das haben die aber ohne Training von sich aus irgendwann lassen.

    Ari ist auch hoftreu - und sogar hofrein. Zum Wahltag hier in BaWü hat wohl irgendjemand unser Gartentörchen aufgemacht. Ari musste wohl schon recht dringend aufs Klo und ist dann draußen an unserer Hecke entlang und hat dann am Ende vom Grundstück sein Geschäft erledigt (und dann den Nachbarn schräg gegenüber in seinem Garten gestellt :hust: )
    Ich glaube auch nicht, dass er weiter weglaufen würde und ich denke, dass er nachdem er sein Geschäft erledigt hatte er auch direkt wieder zurück gekommen wäre, wenn er nicht den Nachbarn gesehen hätte.

    Ansonsten kann ich ihn ohne Bedenken im Garten mit unserem nicht mal einen Meter hohen Zaun lassen. Er würde da niemals drüber gehen.
    Er liegt am Liebsten vor dem Haus oder dem Törchen und beobachtet die Straße (und regt sich über die Nachbarskatze und Leute mit Rollkoffern auf :lol: ).

    Ich hoffe bei uns ist es mit dem Jagdtrieb so wie bei deinem Mio und Schwester. Zumal ich ja doch ein bisschen Erziehung reinstecke :smile:
    Ich werde nicht davon ausgehen, aber super wäre es trotzdem :pfeif:

    Wenn ihr von jagen redet, sprecht ihr da jetzt von "Hinterher um zu kriegen" oder von "30/40/50m einem bewegungsreiz hinterher setzen"?

    Ich versuchs mir halt vorzustellen.

    Ari ist bisher 2x einem Hasen hinterher, einmal bei mir, einmal bei meinem Freund. Das lag zumindest bei mir daran, dass er frei lief, da ich nicht damit gerechnet hatte, dass in der Wiese keine 100 Meter nach dem Ende der Häuserreihen und direkt am ziemlich gut besuchten Feldweg ein Hase drin sitzt.
    Dem ist er hinterher und der einzige Grund warum er stehen geblieben ist war der, dass der Hase deutlich schneller war als Ari.
    Er hetzt also, würde auch garantiert fangen und töten (fressen wahrscheinlich nicht). Ari hat also definitiv Interesse am Hetzen, ABER und das ist für mich der entscheidende Unterschied, er verfällt nicht in dieses Jagdfieber. Wenn ich mir da seinen bereits genannten Podenco-Mischling Kumpel Marlowe angucke (wahrscheinlich mit Vizsla oder Labrador, auf jeden Fall irgendwas anderes jagdlich begeistertes noch) ist das ein deutlicher Unterschied. Wenn das Viech
    weg ist, dann ist es für Ari erledigt. Marlowe braucht teilweise ne gute halbe Stunde oder länger um wieder runter zu kommen, obwohl man teilweise schon wo ganz anders ist. Der hängt teilweise schreiend in der Leine. Ari hört dann auch einfach auf, wenn der Hase zu weit weg ist, macht keinen Spaß mehr. Marlowe würde wahrscheinlich ewig nicht mehr aufgeben. Lauter solche Sachen halt.
    Ari geht auch nicht stöbern, aber wenn er was zufällig was findet, findet er es trotzdem super.

    Ich hab mal einen interessanten Bericht gelesen, in dem es um einen Versuch der Jägerschaft ging die wilde Streunerei und Hetzerei durch Hofhunde zu reduzieren. Ich glaube das Experiment war 50 Jahre oder mehr alt.
    Sie haben dann umsonst Spitze (glaube sogar Wolfsspitze) an Bauern gegeben und mal geschaut wie es sich auf das Wild und so auswirkt. Heraus kam, dass einige durchaus jagen gegangen sind, diese jedoch hauptsächlich von den Bauernhöfen kamen, wo der Hund kaum Familienanschluss hatte. Die hingen dann sozusagen weniger an ihrem Hof. Es zeigte aber auch, dass der Jagdtrieb durchaus da ist.
    Am Ende kam raus, dass die Situation sich mit den Spitzen deutlich verbessert hat, aber es nicht so ist, dass die Streunerei dann komplett weg ist. Der Jagdtrieb ist halt schon da, jedoch im Normalfall kontrollierbar und nicht unbedingt die Priorität des Hundes.
    Weiß leider nicht mehr wo der Artikel war, den hatte ich gelesen als ich mich über die Rasse informiert habe.

    Was man nicht vergleichen kann oder sollte sind aber meiner Meinung nach Wildtiere und Haus- und Hoftiere. Selbst Vollblutjäger machen da häufig deutliche Unterschiede.
    Ari würde ich dennoch nie zu unseren Laufenten in den Garten lassen. Denen setzt er nämlich nach. Hätte man ihn bestimmt besser gewöhnen können, aber riskieren wollte es keiner (und es gab auch keinen Grund, die haben einen Zaun).
    Meine Meerschweinchen interessieren ihn dafür gar nicht. Die dürfen in ihrem Käfig rumwuseln wie sie wollen. Da mache ich mir auch keine Sorgen obwohl oben offen ist. Draußen hingegen? Würde er garantiert nachsetzen und auch töten.

    Meiner Meinung nach ist die Aussage, dass Spitze gar keinen Jagdtrieb haben einfach falsch. Es sind nach wie vor Hunde. Wenn der Spitz früher 90% der Zeit da war und dann doch mal dem frechen Karnickel hinterher ist, der sich zu nahe an den Hof getraut hat, dann bekam man das meistens wahrscheinlich gar nicht mit.
    Dennoch würde ich nun auch nicht gerade einen Spitz in die Zucht nehmen wollen, der so richtig Vollblutjäger ist. Ist tatsächlich nicht das Zuchtziel.
    Komplett verhindern, dass jagdlich interessierte Spitze fallen kann man aber nicht.

    Das sie Mäuse und Ratten jagen, davon gehe ich aber aus ;)

    Na gut. Dafür sind Futtersuchspiele unmöglich mit ihm und wenn beim Training ein Keks runterfällt, statt im Hund zu landen, muss man ihn auch selbst aufheben :lol: :lol: :lol:

    Wobei Futtersuchspiele hier auch nicht funktionieren, Herr Plüsch findet das alles nie :hust:
    Als Ausgleich entdeckt er dafür natürlich das was andere verloren haben immer sofort |)

    Ab runtergefallene Leckerli nimmt er wenigstens problemlos. Auch wenn ich ihm immer öfters erstmal zeigen muss wo das Zeug gelandet ist :pfeif: