Ich glaube Ari hat so mit ca nem halben Jahr rum angefangen das Bein zu heben und Mädels interessant zu finden.
Irgendwie sind wir dann ein bisschen stecken geblieben ![]()
Ich glaube Ari hat so mit ca nem halben Jahr rum angefangen das Bein zu heben und Mädels interessant zu finden.
Irgendwie sind wir dann ein bisschen stecken geblieben ![]()
Okay, danke. Die Story ist jetzt kein bemerkenswerter Satz. eher eine kuriose Hundebegegnung über die ich auch nach Jahren immer noch lachen muss, wenn ich dran denke
Bemerkenswerte Sätze ist glaube eigentlich mehr bemerkenswerte Situationen
Lustig wie auch seltsam und irgendwie besonders hervorstechend ![]()
Gott, der ist so unglaublich goldig ![]()
Einem Hundebesitzer muss es doch möglich sein, das Wesen seines Hundes auch außerhalb irgendwelcher hochdekorierter Prüfungen zu erfassen. Entschuldigung, wenn es nur im Rahmen dessen möglich ist, dann läuft irgendwas schief...
Genauso, wenn ich jetzt mal aus den Zeilen lese, dass alle Hunde, die aus Verpaarungen außerhalb dieser Prüfungen entstanden sind, völlig unberechenbare Wesen sind. Das wirft, ehrlich gesagt, ein ziemlich schlechtes Licht auf unser liebstes Haustier. Das dem - Gott sei Dank - nicht so ist, zeigen ganz viele Hunde aus dem TS.
Wenn ich einen Rassehund möchte, dann klar, möchte ich auch gerne, dass die Eltern ein gefestigtes Wesen haben und gesund sind. Aber dieser ganze Trara, der drumrum veranstaltelt wird, braucht doch ein normaler Hundebesitzer nicht. Wer dies gerne als Hobby macht, dem sei das doch ungenommen, aber ich möchte mir jetzt nicht vordiktieren lassen, dass nur ein Hund aus diesen Luxusverpaarungen ein guter Hund ist.
Die Eltern meiner beiden Hunde haben keine hochdekorierten Prüfungen, wohl aber die Zuchtzulassungen der entsprechenden Vereine und damit alle notwendigen Gesundheits-, Wesens- und Aussehensprüfungen der entsprechenden Rasse (wobei mir Letzteres nicht ganz so wichtig ist).
Das sollte ein Rassehund für mich aber schon haben. Auch nachverfolgbar über mehrere Generationen, da manche Krankheiten zB auch Generationen überspringen können.
Und das ist der Teil der mir wichtig ist.
Ich halte auch nicht alle Ups-Würfe und co für Produktionen von wahnsinnigen Welpen mit höchst fragwürdigen Charakteren.
Auch bei Mixen zweier Rassen mit komplett unpassenden Charakteren können tolle Welpen raus kommen.
Können. Müssen aber nicht.
Es fallen natürlich genau so tolle und gesunde Welpen bei nicht Züchtern, aber die Wahrscheinlichkeit, dass Welpen fallen die krank oder untypisch sind ist halt leider auch gegeben. Und diese Wahrscheinlichkeit ist einfach deutlich höher als bei einem Verbandszüchter.
Und für mich ist es das Risiko nicht wert. Ich zahle lieber mehr Geld um dieses Risiko so gering wie möglich zu halten.
Ich bin mir nicht sicher was du nun unter Luxusverpaarungen verstehst. Wenn die Welpen nochmal teurer sind, nur weil die Eltern irgendwelche Championtitel haben?
Denn dafür würde ich auch keinen Aufpreis zahlen. Ist mir nämlich auch ziemlich wumpe.
Ich zahle aber gerne einen höheren Preis als beim Nachbarn für seinen Nur einmal Wurf für einen Welpen vom Züchter, der sich Gedanken gemacht hat und gesunde, wesensfeste, typische Welpen seiner Rasse aufzieht.
Ich hab in soweit Glück, dass wir zu zweit sind und tagsüber meine Mama als Sitter da ist. Kleinteil muss also nicht immer unbedingt mitkommen.
In bestimmten Situationen will ich ihn auch ehrlich gesagt gar nicht dabei haben, weil Ari nicht unbedingt das beste Vorbild ist.
Wir haben in direkter Nähe leider nur ein Gebiet in dem teilweise wirklich viele Hunde unterwegs sind. Mittags ist es ok, aber zu anderen Zeiten muss mein Hauptaugenmerk auf Herrn Spitz liegen. Der macht das nämlich nicht unbedingt perfekt. Genaugenommen war das auch schon mal viel, viel besser.
Der andere Weg, der allerdings viel angenehmer ist weil deutlich weniger Hunde, führt vorher noch ein ganzes Stück durchs Wohngebiet, was Leine bedeutet und vielleicht dann doch noch ein bisschen viel ist für das Kleinteil.
Aber ich werde es einfach auch mal testen.
Ich denke es wird sich schnell zeigen was geht und was nicht. ![]()
Um meine Frage, die ich vor zig Seiten mal gestellt habe, nochmals aufzugreifen:
Als "normaler" Familienhundbesitzer interessieren mich irgendwelche Preise, Prüfungen etc. nicht. Aber genau das steht bei VDH-Züchtern im Vordergrund (zumindest habe ich das Gefühl). Ich will kein "exklusives Luxusprodukt", sondern einen ganz normalen, familientauglichen Hund.
Wir fahren ja auch nicht alle Porsche, sondern die meisten von uns bewegen sich eher in VW, Ford, Seat, Opel etc. fort. Deswegen sind das auch keine schlechten Autos. Aber bei Hunden muss es immer gleich Maserati oder Ferrari sein. Ergo hat man den Anschein, dass einem vermittelt wird, dass man nur die Wahl zwischen einem VDH- (oder sonstwas-) Züchter hat oder einem skrupellosen Vermehrer.
Beides ist nicht mein Ding - aber es kann mir auch keiner erzählen, dass nur bei "teuren Luxushundverpaarungen" ein gesunder Hund rauskommt und alles andere kränkliche Wesen sind. Denn das dem nicht so ist, zweigen ganz viele andere Lebewesen (wir Menschen eingeschlossen), dass auch ohne Zertifikate gesunde Nachkömmlinge rauskommen.
Natürlich kann man alles, außer teuren Verpaarungen verwerflich finden, aber dann braucht man sich nicht zu wundern, dass der Großteil der Leute sich andere Alternativen suchen. Denn sind wir mal ehrlich, die meisten HH wollen eben nur einen Familienhund.
Ich wollte auch einen ganz normalen Familienhund.
Aber ich wollte und will nur Welpen eines guten Züchters. Mir ist das wichtig.
Ich will vorher genau wissen was auf mich zukommt und das beide Eltern genau gecheckt wurden ob sie ihrem Standard entsprechen.
Natürlich ist mir auch nicht wichtig ob sie mehrfach beste bei der Ausstellung waren oder bei diversen Sportveranstaltungen den besten Platz belegt haben, aber je nachdem was für die Rasse sinnvoll ist sollten sie es schon in ordentlicher Form darbieten können.
Die Papiere an sich brauche ich auch nicht - ich will (zumindest im Moment) nicht züchten. Das wofür die Papiere stehen - das ich einen möglichst vorhersehbaren Hundetypus und Gesundheit bekomme - das hingegen will ich schon.
Ich habe bestimmte Ansprüche an meinen Hund und in meinen Alltag passt einfach nicht jeder.
Deswegen würden für mich nie Welpen aus anderen Quellen in Frage kommen.
Keine aber die sind beide so hübsch und nett-Welpen und auch keine aus dem Tierschutz.
Mir ist es das Geld jeden Cent wert.
Ich will hier einfach keine Kompromisse eingehen und Roulette spielen. Klar kann noch irgendwas nicht perfekt laufen, aber die Alternative ist mir zu sehr Überraschungspaket. Den Überraschungseffekt möchte ich einfach so minimal wie möglich halten.
Bei erwachsenen Hunden ist das übrigens anders. Da weiß ich dann allerdings schon in etwa was auf mich zukommt und ob ich mit möglichen Problemen in meinem Alltag klar kommen kann.
Ich bin noch ganz schwer am Überlegen wie wir das machen, aber Welpi wird wohl immer mal wieder eine kurz Runde mitlaufen müssen. Zumindest einmal muss der Herr Wolfsspitz ja Mittags auch zum Geschäfte erledigen raus und bis zum frühen Nachmittag bin ich alleine daheim.
Im Zweifel klemm ich mir das Colliekind halt unter den Arm. ![]()
Oder dieser neue Modemix aus Husky und Zwerkspitz ( Pomsky oder so ähnlich ).
Das war auch mein erster Gedanke, wobei die eigentlich etwas anders aussehen. Das Gesicht würde ich auch eher einem Chow zuordnen.
Schwer zu sagen - aber es ist auf jeden Fall furchtbar. ![]()
Wenn man aber Zuchtgedanken hat wie @Schmuh kanns schon 'der falsche' Welpe sein.
Wobei ich denke, wenn die Zucht und die Verpaarung gut ist, dann ist die Gefahr bestimmt nicht so groß, dass es nicht passt.
Die Züchterin wird dir doch bestimmt ein bisschen helfen können? ![]()
Ich kann mal das Gegenteil zeigen:
Ari braucht definitiv keinen Mantel, dafür entwickelt er so viel Winterfell, dass ihm sogar im Winter bei Schnee zu warm wird (zumindest letzten).
Er ist übrigens ein DEUTSCHER Spitz, theoretisch also genau für unsere Klima Verhältnisse gemacht.
Ari ist aber ein extremer Vertreter seiner Rasse und wir werden in Zukunft sehr genau darauf achten, dass der nächste Hund weniger extremes Fell hat. Ich finde es nämlich für ihn auch nicht sonderlich schön.
Dennoch kann man auch hier deutlich Abhilfe schaffen. Er geht jetzt halt ein paar Mal im Jahr zum Friseur um im Fellwechsel alles so richtig schön rauszuholen und dann nochmal zwischendurch um ein bisschen was von der Unterwolle rausbürsten zu lassen.
Dadurch kommt er auch gut klar.
Natürlich keine Marscgwanderungen bei 30° im Hochsommer, aber ganz ehrlich, das schaffe ich auch nicht und würde ich auch mit einem Kurzhaarhund nicht machen.
Ari ist definitiv etwas eingeschränkt, aber mit den Frenchis und Möpsen hier in der Gegend kann man es dennoch nicht vergleichen. Die machen so, so viel früher schlapp und im Gegensatz zu Ari kann man ihnen dann auch nicht mit ner relativen Kleinigkeit Abhilfe schaffen (Friseurbesuch).
Zumal Ari nicht röchelnd im Eck liegt, der pennt einfach den ganzen Tag im Schatten und flitzt dann halt erst wieder Abends durch die Gegend.