Beiträge von SabethFaber

    Ich gebe mal als Gegenzug zu meiner Vorschreiberin zu, ich finde die Welpenzeit doof :ops: :lol:
    Ich mag das Gefühl meinen Pappenheimer von Anfang an zu haben, aber ich würde auch auf die Baby Zeit verzichten.

    Bei unserem ersten ging es uns wie dir gerade - wir waren total unausgeschlafen und total platt. Aber auch das hat sich gegeben!
    Ari war auch so ein aufgeregtes Kerlchen, der von selbst nicht zur Ruhe kam und ich schätze es waren so die ersten 2 Monate, die irgendwie wirklich schwer waren - und er musste zwischendurch praktisch nicht raus, war nur früh wieder fit. Danach hat sich aber alles langsam und stetig gefügt, und es war jede Minute wert :herzen1:

    Unser zweiter Zwerg war im Gegensatz dazu einfach, obwohl er viel länger nachts nochmal raus musste war er einfach viel grundentspannter.
    Und was noch viel wichtiger war - WIR waren grundentspannter.
    Er macht mal rein? Ja mei, kommt halt vor. Macht man weg und gut ist. Etc

    Das wird alles mit der Zeit und in ein paar Wochen wirst du über den Stress den du am Anfang hattest nur schmunzeln :smile:

    Ari war zwischenzeitlich mal ein bisschen zu moppelig, da war er so ein Dreivierteljahr. Hat mich damals furchtbar aufgeregt, aber bei Aris super dichtem Fell war es echt schwer den Überblick zu behalten - am Anfang hatte ich auch echt Probleme das zu ertasten.
    Danach musste er ein bisschen diäten. Die Wirbelsäule hat man dennoch immer gespürt. Am Besten sogar, das war mit das Problem, daran sollte man sich echt nicht orientieren.

    Im Sommer hatte er dann eher Untergewicht (und war trotzdem noch schwerer als die meisten seiner Rassevertreter :lol: ) und man hat die Rippen wirklich sehr deutlich gespürt und die Wirbelsäule auch. Ich hab ihn immer liebevoll mein kleines Xylophon genannt.
    Aber ich hab mich ganz ehrlich deutlich wohler gefühlt mit dem Untergewicht (und es war jetzt nicht extem oder so, aber viel gesünder).

    Zumal in der Hitze weniger Gewicht auch echt angenehmer ist.

    Bei Alice ist das Fell anders und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass wasserdichtes, kälte-isolierendes Fell (sie ist nicht mal "nass", wenn sie schwimmen war) auf die gleiche Weise abgekühlt werden kann.

    Genau das ist bei Ari auch das Problem. Der wird auch nicht richtig nass wenn ich mit der Duschbrause ran gehe. Den muss ich 2x shamponieren bis der richtig durchweicht ist. Entsprechend ist die feuchte Kühlwirkung auch nicht besonders gut.
    Aber sie hält halt ein bisschen die direkten heißen Sonnenstrahlen ab, deswegen ist sie nicht komplett nutzlos. Aber wirklich brauchen tut mans auch nicht.

    Schade das ihr so weit weg wohnt, sonst hätte ich dir das Ding gerne mal zum Testen gegeben. Ich denke Alice wird ne ähnliche Größe passen.

    Meine kleinen Hunde haben Ruffwear Swamp Cooler.

    Allerdings sind das (sehr) kurz geschnittene Hunde ohne Unterwolle.

    Hat jemand Erfahrungen mit den Kühlprodukten bei Hunden mit Double Coat und etwas Unterwolle? (ich denke da an meine langhaar Colliehündin)

    Ich grübel noch rum, ob ich so ne Weste für sie möchte, oder nicht. Tendiere im Moment zu "nicht", weil ihr Fell zur Zeit wirklich wetter-tauglich erscheint und ich mir nicht vorstellen kann, wie durch das isolierende Fell Verdunstungskälte ankommen soll, wenn sie bei zweistelligen Minusgraden im Schneesturm stehen konnte, ohne zu frieren.

    Ich hab da neulich in einem anderen Thread was dazu geschrieben:
    Ich hab einen Kühlmantel für Ari. Ich finde ihn ok, also nicht ganz nutzlos, aber auch nicht so nützlich wie erhofft.
    Unserer funktioniert durchs nass machen. Der tropft dann auch manchmal. Im Prinzip kühlt er durch Feuchtigkeit. Das Problem ist, dass Aris Deckhaar die Feuchtigkeit komplett abhält - der ist nur oberflächlich leicht feucht dann. Er ist aber unter dem Mantel kühler als er ohne wäre. Und der Mantel ist hell.

    Ich glaube nicht, dass es für Alice wirklich notwendig ist.

    Klar, mögöich ist es. Aber da würd ich mich nicht drauf verlassen.
    Die allermeisten packen spätestens mit 3 ihren Jagdtrieb aus und ja, wenn du noch denkst da ist kein Wild hat der Whippet sich schon die ersten erbeutet...

    Damit muss man leben können und man braucht Möglichkeiten damit der Hund die Beine strecken kann. Also ein großer Garten, ein eingezäunter Auslauf, sowas halt.
    Denn Freilauf ist bei den Windigen nie das, was es bei anderen Rassen ist. Und auch immer nur "die Kirsche auf der Sahnhaube", nie das normalerweise zu erwartende bei der Rasse.

    Ich verlasse mich da gerne auf eure Erfahrungen - ich kenne ja nur Jin persönlich und die hätte ich mir von dem was ich gesehen und erzählt bekommen habe hier gut vorstellen können.
    Aber viel mehr kenne ich halt auch nicht.

    Ich finde sie bildhübsch die Windhunde, aber starker Jagdtrieb ist halt nicht wirklich meins und ich glaube nicht das ich mit dem Typ klar kommen könnte :smile:

    Ahhhh Bany Spitz :herzen1: :cuinlove:
    Das ist so das Niedlichste überhaupt :herzen1:

    Für mich klingt auch alles völlig im normalen Bereich.

    Spielen kann ein Hund übrigens meist lernen! Einfach immer wieder probieren und vielleicht mal einfach mit sich selbst ganz begeistert spielen. Oft überwiegt da die Neugier und sie kommen doch gucken und es versuchen. :smile:
    Unser Plüschbär ist genau anders herum, der spielt fast gar nicht alleine - er braucht immer einen Partner, egal ob wir oder der Zweithund (wobei er uns bevorzugt).

    Platten hat er keine, da achte ich ganz arg drauf! Nur die Rute ist vielleicht ein bisschen kritisch im Moment.
    Er war auch erst im März beim Friseur zum Fell rauswaschen und blowern. Danach hatte er so geniales Fell :herzen1:

    Und jetzt komme ich schon wieder nicht mit dem Bürsten hinterher :verzweifelt:
    Ohne Bürsten geht da halt gar nichts und Ari hasst das ja wie die Pest. :ugly:
    Ich übe da wirklich viel dran und darf immerhin inzwischen manchmal 15 Minuten oder so an der Mähne arbeiten |)

    Das meiste wurde ja schon gut beantwortet.

    Zu der Sache mit dem lieber auf dem harten Boden liegen:
    Das ist vollkommen normal. Spitze liegen generell gerne möglichst kühl - und das ist nunmal normalerweise der Boden. Gerade jetzt, wo es draußen so warm ist, ist es da am angenehmsten. Vor allem weil die Baby-Wolle ja noch überhaupt nicht temperatur-regulierend ist.

    Wir haben für unseren Wolfsspitz nicht mal ein Hundebett. Wenn es ihn überkommt liegt er mal 20-30 Minuten mit uns zum kuscheln oder auch alleine auf dem Sofa oder Bett, aber danach wird es ihm zu warm. Und der ist wirklich total verkuschelt - was übrigens auch erst mit zunehmenden Alter kam ;)