Beiträge von SabethFaber

    Wie lief das Alleinseinüben denn bei euch ab? War Ari dann da dabei, wenn ihr mal kurz raus seid?
    Und das Einen mitnehmen habt ihr dann einfach so gemacht ohne es gezielt zu üben?

    Ich gebe zu - so richtig geübt haben wir eigentlich nie, war einfach nicht nötig :tropf:
    Ich denke die Züchterin von Cashew hat da schon ein bisschen Vorübung geleistet und er ist einfach auch so entspannt und selbstsicher, dass er sich da nie so viel draus gemacht hat.

    Zudem haben wir ganz gute Voraussetzungen. Meine Eltern (unter der Woche nur Mama) wohnen mit im Haus. Am Anfang hab ich Einzelspaziergänge mit Ari so getimed, dass meine Mutter da war wenn wir raus sind.
    Ziemlich bald dann aber nur noch generell im Umfeld (zB draußen im Garten).
    Meine Hunde (Ari besonders, Cashew aber auch ein bisschen) sehen sich in dem Moment eh als alleine an, wenn Herrchen und Frauchen weg sind. Wenn meine Eltern da sind ist das eine nette Stütze, aber nicht dasselbe. War also praktisch von Anfang an nur eine Art Stützräder.

    Nach ein paar Wochen hab ich Cashew einfach mal für 20 Minuten oder so alleine gelassen, weil es nicht anders ging (Ari hatte Durchfall und ich es eilig) und ich mir ziemlich sicher war, dass es kein Problem sein sollte. War es auch nicht.
    Von da an hab ich es öfters gemacht. Inzwischen bleibt er auch länger alleine.

    Ari musste einfach alleine bleiben - ich wusste er kann es und mit der Eifersucht musste er halt umgehen lernen. Das war aber kein großes Problem und hat sich von alleine recht schnell gelegt.

    Der Diskussion von vor ein paar Seiten über Aris Überdrehtheit und Cashews Problem damit zum Trotz kann und konnte Ari eigentlich immer ganz gut allein bleiben. Die Aufregung hat eher mit dem Heimkommen als dem Alleinbleiben generell zu tun. Am Schlimmsten ist es tatsächlich wenn er eben nicht alleine war, sondern ich oder Herrchen zu Hause waren.

    Es hat sich für ihn mit dem Zwerg zusammen eigentlich nicht viel geändert. Der hatte ähnlich wie Ari keine Probleme alleine zu bleiben und beide pennen wenn wir weg sind (außer die Klotür ist offen, dann klaut Cashew mit Sicherheit die Klopapierrolle und verteilt sie in der Wohnung :pfeif: )
    Ari hatte aber am Anfang etwas Probleme wenn er alleine bleiben musste und das Baby mit durfte. Inzwischen hat sich das wieder etwas gelegt, aber er war zeitweise nicht gut auf das Mini zu sprechen wenn wir wieder da waren.

    Cashew hat im Gegensatz dazu weniger Probleme wenn ich mit Ari alleine irgendwohin gehe und ihn da lasse.
    Richtig begeistert sind sie beide nicht davon, aber sie akzeptieren es halt :lol:

    Cashew lässt sich aber auch in dem Sinne nicht wirklich von der Aufregung anstecken. Als Welpe und junger Junghund hat es ihn eigentlich gar nicht gestört und jetzt nervt ihn hauptsächlich das sich Ari so bescheuert aufführt es macht aber nichts im Bezug auf seine Fähigkeiten alleine zu sein.

    Hier war ja Wurftermin vom Plan B Wurf vor dem Plan A Wurf.
    Wurf B ist nun geboren mit ein paar hübschen Mädels dabei - bleibt abzuwarten, wie sie sich so entwickeln. Und natürlich immer noch gespannt zu warten, wie es mit dem eigentlich liebgewonneren Plan A-Wurf dann so ausschaut, wenn die endlich Ende Mai zur Welt kommen.

    Ich drück dir die Daumen, dass im präferierten Wurf ein Mädel für dich dabei ist :dafuer:


    Wir hatten den Welpenblues hier auch. Alle beide - also mein Freund und ich.
    Aber bei uns war es tatsächlich erstmal reine Überforderung. Man hat ja so eine gewissen Vorstellung im Kopf wie das mit der Hundehaltung abläuft. Vielleicht anhand Beispiele aus dem Bekanntenkreis.
    Wir hatten unsere Vorstellung vom Hund.

    Am Ende kam natürlich alles komplett anders |)

    Ari war alles andere als einfach. Ein wahnsinnig süßer Knopf, aber geballte 5kg Stress in einer flauschigen Plüschhülle.

    Wir waren beide komplette Anfänger und keiner von uns wusste wie man mit dem kleinen Teil, das nicht zur Ruhe kam und irgendwie konstant nur ausgelaufen ist (Rekord: 6x in einer Stunde :ugly: ) umgehen soll. Der Zwerg war nicht zu beruhigen (wie auch, der war im Dauerstress). Er verhielt sich nicht nachvollziehbar und alle romantische Vorstellung von Hundehaltung war schon nach der ersten Woche komplett dahin.

    Wir waren vollkommen übernächtigt und haben uns wie die absoluten Versager gefühlt. Kein Hundebuch hat irgendwie geholfen weil solche Probleme da einfach nicht beschrieben wurden. Wir mussten das ganze Hunde ABC praktisch in kürzester Zeit lernen um diesem kleinen Plüschtier gerecht zu werden. Und wir mussten lernen Ari so anzunehmen wie er ist und das vieles einfach nicht geht, vielleicht und vermutlich nie gehen wird. Wir haben angefangen drumherum zu managen und unsere Erwartungen anzupassen.
    Und dann wurde es besser.

    Ari ist immer noch ein mega Stresser und vieles funktioniert bei ihm nicht wie bei normalen Hunden, aber es klappt inzwischen sehr gut. Und ich bin so froh, dass wir uns durchgekämpft haben.
    Meine Vorstellung von Hundehaltung ist inzwischen eine andere und damit bin ich eigentlich echt glücklich und zufrieden.
    Durch Ari habe ich in kürzester Zeit mehr gelernt als ich mit manch anderem Hund vermutlich erst in Jahren gelernt hätte.

    Und als dann Cashew einzog hatte hier keiner mehr auch nur den Hauch von Blues - und das obwohl dee glaube nur 'Baustellen' hat, die es bei Ari logischerweise nicht gibt :lol:
    Ich habe wahrscheinlich Ari gebraucht um zu lernen das Leben und das kleine Tierchen zu nehmen wie es kommt. :herzen1:

    Ich habe gestern mit "Im Lautlosen" angefangen und bisher einen sehr guten Eindruck. Dass die Autorin Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie ist, die intensiv recherchiert hat über die Geschichte der Heil- und Pflegeanstalt, die in dem Roman wichtig ist, ist nur von Vorteil. M. Metzenthins Schreibstil gefällt mir sehr.

    Oh, das klingt interessant finde ich :smile:

    Ich reihe mich jetzt auch mal hier ein, Fiete ist seit gestern 6 Monate alt. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht.

    Wie sieht das denn mit längeren Spaziergängen aus? Ich habe mich nie so richtig an die 5 Minuten Regel gehalten, immer eher nach Gefühl, aber zurückhaltend. Jetzt so langsam möchte ich aber mal einfach gehen, ohne auf die Uhr zu schauen :smile:

    Ich nehme Cashew einfach mit. Wenn ich merke er braucht ne Pause gibt es eine Pause, aber eigentlich ist das kein Problem. Wir gehen aber auch nicht stundenlang.

    Cashew läuft aber auch eigentlich immer frei - außer an Straßen und kurz wenn Hunde vorbei kommen. Das ist ja generell schonender.

    Ach ok, das mit der TW nach der Zahnung wusste ich gar nicht. Die Züchterin meinte mit 12 Wochen ... Was ist der Grund, dass man das erst später macht?

    Zur Info: Wir bekommen unseren Welpen aus D-Land und da müsste er eigentlich schon Tollwut geimpft sein, wenn er nach Ö übersetzt. Aber mit 8 Wochen geht das unmöglich und wir wollen den Welpen keine vier Wochen zusätzlich bei der Züchterin lassen.

    Meinst du jetzt 4 Wochen nach 12 Wochen oder die 4 Wochen nach 8 Wochen?
    Um letzteres kommt ihr ja nicht rum, früher dürfen die Zwerge meines Wissens nach gar nicht geimpft werden.

    Im Prinzip ist es so das die Impfung halt ziemlich heftig für den Körper ist. Deswegen ist es in meinen Augen besser zu warten. Es werden aber regelmäßig Welpen viel früher Tollwut geimpft - gerade wenn sie ins Ausland gehen. Im Normalfall bewirkt das keinerlei Schäden, es ist einfach nur eine ziemlich heftige fiese Impfung.

    Bei Ari führt übrigens Stress fast immer zu weichem Kot und über längere Zeiten kann da auch durchaus Bauchweh dazukommen.
    Die Situation ist ja bestimmt für Alfred auch ziemlich stressig.

    Ich will damit nicht sagen, dass man nicht ein Auge drauf haben sollte, aber es kann durchaus recht 'harmlos' sein.

    Gute Besserung an alle beide Schnuckel. Das wird ja wohl jetzt endlich mal wieder rund laufen :dafuer: