Nein, den Ursprungspost lesen, wo die Halterin ja durchaus ihren Hund einfangen wollte. Klar ist das Scheiße gelaufen, wenn der Hund sich selbständig macht.Traurig, daß Du nur treten oder selbst regeln kennst.
Großen Hund kurz stillhalten und nicht wegreissen, Halterin kann kleinen Hund einfangen, Fall erledigt. Kleinhundhalterin kann sich entschuldigen, von mir aus eine Schachtel Pralinen für die Aufregung schenken und gut ist.
Mit Ari könnte man das tatsächlich machen. Der hat eine unheimlich lange Zündschnur, ist von sehr sonnigem Gemüt und lässt sich von sowas nicht das Leben versauen und so ein Jacky kommt eh nicht durch das Fell (tatsächlich unfreiwillig probiert, Ari hat nicht mal gemerkt das der ihn in den Po gebissen hat
).
Bei Cashew würde ich mir da deutlich mehr Sorgen machen, der hat nämlich nicht so dickes Fell.
Wenn jetzt so ein kleiner Terror-Terrier uns angreift - woher soll ich überhaupt wissen das er nicht doch ernst macht wenn der an meinen Hund ran kommt.
Und warum muss ich das riskieren wenn ich einen wunderbar friedlich-freundlichen Hund habe das er gebissen wird und womöglich sonstige Traumata zurückbehält weil der andere HH seinen Hund nicht einfangen kann.
Und das ist mit freundlichen Hunden die sich sowas wahrscheinlich auch noch wehrlis gefallen lassen würden.
Wenn mein Hund das jetzt anders sieht und selbst nur abschnappen würde weil da so ein dreist-unverschämter Terror-Knilch versucht in ihn reinzuhacken (wovon man beim Verhalten zumindest mal als absolute Möglichkeit ausgehen kann), dann könnte das für den Zwerg durchaus gefährlich werden. Allein schon durch die Bewegung ist eine versehentliche Verletzung durchaus möglich.
All das zusammen würde für mich auch nur den Schluss zulassen das ich den Terrorgnom am besten möglichst weit von meinem Hund fern halten will. Um Schaden an meinem eigenen Hund und auch am Angreifer möglichst zu minimieren.
Und ja da würde ich auch den Fuß einsetzen um den Zwerg wegzuschieben oder wegzuschubsen.
Und genau so hab ich bisher ALLE Schreiber verstanden. Wenn das Gewaltanwendung am Hund ist, dann haben wir eine sehr unterschiedliche Auffassung von Gewalt am Hund.
Das keiner hier davon redet dem Jacky den Fuß mit voller Kanne in die Seite zu rammen und ihn x Meter weiter zu kucken sollte ja wohl klar sein (und wurde sogar schon recht früh auch so definiert).
Am Ende versucht man ja nur sowohl seinen als auch den fremden Hund möglichst unbeschadet aus der Situation zu bringen...