Ich besuche ganz bewusst keinen Junghundeerziehungskurs im Hundeverein. Mit Shira bin ich in einer Hundeschule, in der wir lernen, alltagstauglich zu sein. Also der Hund an sich und wir beide zusammen. Das hat mit sitz-platz-steh-sitz-platz-steh und abgemessenen Schritten für die Distanzarbeit nicht viel zu tun. Was wir üben, sind auch so einfache Dinge wie sitz, wenn rundherum die anderen Hunde spielen. Oder so etwas wie Radfahrer sind langweilig, Spaziergänger sind langweilig, Rückruf, lockere Leine. Immer schön eines nach dem anderen, sage ich immer. Mein Hund hat sein Leben lang Zeit, um Dinge zu lernen.
Das ist bei uns ähnlich 
Es wird eher Wert auf Impulskontrolle, Spaß, Zusammenarbeit und neue Dinge kennenlernen etc wert gelegt.
Gibt zB öfters mal einen Hürdenparcours (junghundetauglich) den man zusammen mit viel Belohnung und Freude meistern muss. Hier und da mut Wartesequenzen um die Impulskontrolle etwas zu testen. Solche Sachen halt. Reine Übungen hatten wir glaube schon ewig nicht mehr. Am Anfang mal um uns die generelle Idee vom Training zu geben.
Cashew wird am Sonntag ein Jahr und kann grad so Sitz, Platz nur wenn Leckerchen im Spiel sind.
Dafür läuft er mit allen vier Pfoten fest durchs Leben, ist neugierig, mutig und interessiert. Er ist nett und höflich zu anderen Menschen und Hunden.
Der Rückruf funktioniert ziemlich gut.
Mehr brauche ich eigentlich nicht.
Nur die Impulskontrolle könnte noch ein bisschen besser sein, aber für einen Junghund am Höhepunkt der Pubertät kann ich mich da nicht beschweren. Und Warte will ich bei ihm auch noch ein bisschen ausbauen. Weil wie @flying-paws geschrieben hat finde ich das in vielen Situationen viel besser als den Rückruf, wir haben hier so viele Fahrradfahrer die durchbrettern ohne Rücksicht auf Verluste. Da ist es sicherer wenn er an Ort und Stelle stehen bleibt.
Zur Beschäftigung hab ich jetzt ein bisschen mut tricksen und co angefangen, aber da sind wir nicht sonderlich weit fortgeschritten und haben es auch nicht eilig.