Beiträge von SabethFaber

    @Hummel

    Also die Dame ist wohl durchaus auch Hundetrainerin, aber für Hunde mit speziellen Vorgeschichten und Aggressionsproblemen oder sehr extremen Verhaltensstörungen. Sie kümmert sich halt um außergewöhnliche Hunde. Also in erster Linie schaut sie sich das an und hilft dir wieder zu einem Punkt zu gelangen an dem "normales Training" wieder ansetzen kann.
    Als Beispiel hat mir meine Trainerin eine Eurasierin genannt, die wirklich nach Jahren intensiven Trainings immer noch eine komplette Katastrophe war - hat niemand ins Haus gelassen, war komplett aggressiv und so weiter, dazu praktisch unberechenbar - die Dame hat sich das dann angeschaut, sich ein bisschen informiert und herausgefunden das es bestimmte Linien gibt/gab die genau dieses Problem haben. Die hat auch keine Medis oder so verschrieben, sondern sich mit der Familie zusammengesetzt und erklärt, so geht das mit diesem Hund nicht - entweder XY wird geändert oder der Hund muss wo anders hin. Und dann mit der Familie zusammen einen Plan entworfen.

    Was unsere Trainerin gesagt hat ist, dass sie halt einen viel größeren Erfahrungsschatz hat mit Hunden die zu extremen Verhaltensweisen neigen. Auch für Krankheitsbilder wie zB Schilddrüsenprobleme etc. Aber halt auch das sie viele Leute kennt und hauptsächlich solche Hunde und dann eventuell auch schon von bestimmten Linien oder Hunden gehört hat die ähnliche Probleme haben.
    Wenn da kein medizinisches Problem vorliegt hat sie wohl auch kein Problem damit dich direkt wieder zurück zum normalen Training zu verweisen.

    Vom reinen Trainingsaspekt hat mir meine Trainerin ein paar gute Ansätze gegeben die ich auch ausprobiert werde, aber ich werde einfach das Gefühl nicht los, das es kein reines Trainingsproblem ist.
    Was nicht heißt das er irgendwie krank ist, aber er halt irgendwo Defizite hat. Ich hab halt das Gefühl das jemand der mit speziell sowas schon viel Erfahrung mir vielleicht sagen kann ob ich einen falschen Ansatz habe oder er tatsächlich spezielle Unterstützung braucht die wir so noch nicht erkannt haben.


    @CassimitSundT
    Soweit ich weiß ja, allerdings hab ich zwar mal die Schilddrüse checkrn lassen, aber nicht alle wichtigen Werte, also... ist das durchaus auch in Überlegung.

    Was ist denn eine "Therapeutin"?

    Verhaltenstherapeut? Nennt man das so?

    Hundepsychologe ist das was ich immer benutze weil das Fachwort mir nicht einfällt :lol:

    Also diese Frau ist wohl recht bewandert in Sachen Hund mit Spezialeffekten, ist wohl eine Tierärztin mit Spezialisierung auf Verhaltenstherapie und hat recht viel Ahnung von medizinischen Problemen und wie sie sich auf das Verhalten auswirken können, aber auch vermurkste Erziehung und deren Probleme, sowas.

    Ari ist gerade wieder eine Katastrophe, allerdings vor allem im Sinne sich selbst im Weg stehen und null Kapazitäten für nichts zu haben. Gerade ist er schon von Kleinigkeiten überlastet die teilweise schon ewig lang keine Probleme mehr gemacht haben...
    Und wenn Besuch kommt mach ich mir gerade manchmal schon fast Sorgen das er einen Herzinfarkt oder ein Aneurisma bekommt :muede:
    Hach man...
    Wir wollen jetzt erstmal anfangen mit Joggen oder Radfahren um ihm regelmäßig ein bisschen gleichmäßige Bewegung zu geben, eventuell könnte ihm das ein bisschen helfen und dazu vor allem das mit dem Besuch bekommen irgendwie neu aufbauen und schauen ob wir ihm da nicht Ruhe vermitteln können.
    Ansonsten bin ich echt am Überlegen mit ihm zu einer Therapeutin zu gehen, die mir empfohlen wurde. Unsere Trainerin meinte das sie bei ihm auch das Gefühl hat das es halt einfach nicht nur Erziehung ist sondern er da schon recht offensichtlich nicht ganz normal tickt. Ich hatte es vorher schon mal überlegt, aber ich glaube diesmal werde ich tatsächlich einen Termin ausmachen. Vielleicht sieht die Dame etwas was wir so nicht erkennen können. Wenn es ihm irgendwie helfen kann ist es das Wert. So steht er sich selbst am meisten im Weg der arme Kerl.

    Dafür ist Cashew gerade mega gut drauf. Er scheint im Moment seine "ich muss alles mal austesten und nebenbei die Welt markieren" Phase fürs erste beiseite gelegt zu haben.
    Manchmal ist er ein bisschen unkonzentriert, aber lässt sich gut motivieren und hört nach wie vor einfach bombe. :herzen1:

    Geht der auch für nen Kurzhaarcollie? Die müssten doch die gleiche Kopfform - vom Fell mal abgesehen - haben, oder? Sorry, wenn das schon geschrieben wurde, bin gerade etwas verpeilt. :lepra:
    Lg catsandog

    Klar =)

    Generell sind die für Hunde mit langen Schnauzen und recht schmalen Köpfen gut geeignet.

    Es kann aber gut sein, dass man beim Collie den Verlängerungsriemen fürs Zuschnallen braucht - wir haben zumindest einen. Auf der... Wie heißt sie nochmal, die österreichische Seite - chic und scharf oder so? Oder verwechsel ich das jetzt? - wird der verlängerte Riemen für Collies auf jeden Fall empfohlen.
    Ich hab den Maulkorb allerdings noch nie richtig zu gemacht, ich bin noch am Auftrainieren und wir sind noch beim Schritt: die Schnute freiwillig in den Korb stecken und ein bisschen drin bleiben =)


    Ob das wirklich so ist? Ich finde momentan keine Quelle oder einen wissenschaftlichen Beweis für deine Aussage, Pinky4. Vorstellen kann ich mir jedoch eine Qual beim Deckakt für die Teckelhündin, die von einem Rottweiler gedeckt wird.

    Beispiel ist zB der Dackel-Schafi: wenn praktisch der Schäfi-Körper auf Dackelbeinen entsteht.
    Das kann in seltenen Fällen gut gehen, aber die Wahrscheinlichkeit das er in späteren Jahren deutliche Probleme mit dem Bewegungsapparat bekommt ist recht hoch, da der Körper zu schwer für die Beine ist.
    Dackel selbst bekommen ja schon öfters Probleme, wenn der Körper dann auch noch das 5-fache vom Gewicht hat ist das nicht so der Brenner...

    @Dr. Dodo

    Das was du schreibst kann durchaus sein. Es ist aber nicht die einzige Wahrheit.
    Es gibt auch bei Mischungen die katastrophal sein können - zB Aussi-Border - Hunde die richtig toll sind. Perfekte Mischungen.
    Es gibt aber auch welche die andere Gene mitbekommen haben die miteinander überhaupt nicht harmonieren - zB die Reizschwelle und Reizreaktivität des Borders gepaart mit der Tendenz nach vorne zu gehen und der Härte des Aussis.
    Beides kann sogar im selben Wurf vorkommen.

    Es ist genauso möglich das einer die optischen Merkmale vom einen und die charakterlichen vom anderen Elternteil mitbekommt - also zB ein Jacky im Mopskörper.

    Und ich bezweifle das zu Beginn des Eurasiers alles direkt perfekt durchmischt war. Das ist einfach absolut unwahrscheinlich. Es gibt keine perfekte Mischung, dafür hat es viel zu viele Möglichkeiten. Da gab es hundert pro auch Wolf-Chows die sich eins a verhalten haben wie Samojeden. Mit denen wurde dann nur nicht weitergezüchtet. Zur Mischlingsphase eine neuen Rasse kann es noch keine absolute Einheit gegeben haben, dafür sind Gene nicht berechenbar genug.
    Das dauert ein paar Generationen bis man eine Einheit bekommt.