Beiträge von SabethFaber

    Hui, das ist echt krass...

    Ari hat das Problem einfach von Natur aus nicht. Bommel gibt es nur dann wenn er zB Dreck im Fell hat und das vereist.
    Ansonsten hatten wir eigentlich nichts mehr seit er das Jugendfell komplett los war.

    Es gibt anscheinend ein paar Tipps, aber ich bin mir nicht sicher was die waren weil es ja nie nötig war...

    Wirklich üben mach ich nur beim Einzel Spaziergang ....ich mache aber im Schnitt mehr Einzelspaziergänge als zusammen....mit beiden auf einmal kann ich nicht verschiedene Sachen üben...da ist der, der nicht dran ist zu aufgeregt....liegt aber denke ich auch am Alter (12 Monate)

    Das funktioniert aber nur wenn die Hunde unterwegs auch was mit dir machen. Der Spitz zeigt mir da den Vogel.
    Unterwegs hat er SO viele wichtige Dinge zu erledigen und mit Frauchen irgendwelche blöden Übungen und Tricks zu machen gehören definitiv nicht dazu... Manchmal macht er was, aber der Blick sagt dann schon alles - "Aber nur ausnahmsweise Frauchen, weil ich dich gern hab und gerade ein bisschen Zeit übrig ist!" :lol:
    Ari hat nicht mal wirklich Zeit mit mir unterwegs zu spielen. xD

    @SabethFaber ich eigentlich etwas anderes, eher so

    Richtung. Bonni musste heute mittag erst mal abgetaut werden, die war vom Kragen bis zu den Hinterläufen komplett zu mit Schneebällchen. Ich habe einfach die Befürchtung, so ein Komplettanzug ist zu warm.

    Ahh ok.

    Das wäre bei Ari absolut nicht möglich. Würde er sich zum einen nie anziehen lassen und zum anderen wäre ihm das definitiv zu warm (und mit dem Fell eventuell auch zu eng).
    Ari bekommt aber auch keine Schneebobbel.

    Aber ist ja nicht jeder so ein überplüschter Spinner wie mein Terrorspitzlein :lol:
    Ich würde das wahrscheinlich einfach mal versuchen. Die gibt es ja auch schon recht günstig, so einen würd ich zum Test holen um zu schauen ob sie es akzeptiert und es so hilft wie du dir das vorstellst :)

    Ari hat eine Pomppa Kevyt.
    Er findet ihn kacköö :lol:

    Aber ich finde es praktisch an matschig-nassen Tagen :p

    Allerdings musste ich hinten Gummis annähen, da durch das Plusch und die Rute sonst kein Mantel hält.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da du keine Berechtigung hast, diesen Inhalt zu sehen.

    @SabethFaber
    So wird das hier auch angekündigt. Dass auch Nachbarn befragt würden, etc. Vielleicht hab ich dann einfach Glück, dass meine Nachbarn nie was mitkriegen (und ganz sicher keinen Schlüssel haben :shocked: ). Die haben ja auch gemeint, Geordy wär neu, als der schon 7 Jahre alt war :D

    Sind ja glaube wenn dann externe Firmen. Trotzdem, ich finde das ist schon ziemlich nah an einer Verletzung der Privatsphäre wenn man Nachbarn befragt und so weiter...

    Seit Anfang der 90er steht hier immer mal wieder in der Zeitung, dass Gemeinde x jetzt Kontrollen bezüglich der Hundehaltung durchführt, von Haus zu geht und sowas. Halter unangemeldeter Hunde könnten noch bis Stichtag konsequenzlos nachmelden. Ja, soll es hier bei uns im Ort auch schon 2mal gegeben haben. Nur hab ich nie etwas von diesen ominösen Prüfern gesehen. Ich denke, die gibts gar nicht. Und das haben dann auch die Halter unangemeldeter Hunde bald raus.

    Doch, die gibt es tatsächlich - und wie dreist...

    Meine Trainerin hat erzählt das die mal bei ihr vorbei kamen als sie nicht da war. Daraufhin sind sie durch Nachbarn ins Haus gekommen, haben gesehen das mehrere Leinen da hingen und die Nachbarn über sie bzw ihre Hunde befragt. Später haben sie sie dann wohl auch nochmal erwischt und wegen der Anzahl der Leinen nochmal "vorgeschlagen" ob sie nicht doch mehr Hunde hätte etc. ..
    Richtig unverschämt und schon ziemlich grauzonig zu nicht mehr legal (sie hat sich dann auch beschwert).

    Bei uns wurde es hingegen zwar auch angekündigt, aber nie durchgeführt... Zumindest war hier nie jemand.

    Was das normale Allein bleiben angeht - Ari hat eigentlich nie Probleme gemacht. Er blieb auch als er noch Einzelhund war problemlos 6-7 Stunden alleine (einen Vormittag halt).
    Aber er war schon ein Dreivierteljahr oder so als er das regelmäßig musste.
    Ihm ist dabei allerdings das daheim sein ganz wichtig, wo anders fällt es ihm schwerer (er ist aber auch etwas speziell).


    So wie ich es bis jetzt gelesen habe, muss man aber nicht auf Spaziergängen achten das ja kein Kaninchen oder Reh den Weg kreuzt und in dem Sinne schon entspannter ist oder?

    Wenn ein Hase unseren Weg kreuzt ist Ari weg |)

    Er hängt dem Wild allerdings nicht nach, weg ist weg und weder hat er das Durchhaltevermögen da länger hinterher zu gehen. Sein Jugendkumpel ist ein Jagdhundmix, da liegen Welten dazwischen. So wichtig ist es Ari nicht.
    Es ist hier zusätzlich ein bisschen schwer das richtig zu trainieren da er ausschließlich auf Sicht jagd und wir nur sehr vereinzelt Wild treffen. Klassisches Anti-Jagd-Training besteht er ziemlich problemlos.

    Dennoch hab ich zu bestimmen Zeit Probleme ihn freilaufen zu lassen (Besonders vormittags im Sommer wenn die Junghasen Party feiern xD). Er bemerkt zwar maximal 3 von 10 Hasen, aber das sind immerhin genug das was passieren könnte (und hetzen darf er so oder so nicht).

    Ich schätze er gehört aber zu den jagdtriebigeren vielleicht 30% und dann zu den höher triebigen bei denen man echt aufpassen muss. Der Rest ist eher minimal interessiert (es ist ja schon ein Zuchtziel das der Spitz möglichst nicht jagd). Die meisten können in der Hinsicht tatsächlich frei laufen, die meisten interessierteren mit ein wenig Training auch.
    Ich glaube @CH-Troetes Tess ist noch extremer als Ari, aber ihre Vorgeschichte ist auch nicht so dolle, sodass da vielleicht auch das mit reinspielt.

    Die Wahrscheinlichkeit das der Jagdtrieb kein Problem ist, ist höher, aber es besteht halt durchaus die Möglichkeit... Auch wenn es gern verschwiegen wird.


    Darf ich fragen warum du keinen aus der VDH kaufen würdest? Der VDH ist doch da um für eine Ordnungsgemäße Zucht zu gewährleisten oder sehe ich das falsch?

    Die Spitze sind eine der Rassen die eine sehr gute Dissidenz haben, in vielen Bereichen sogar besser als der VDH.

    In meinen Augen kann man aber vor allem einen Wolfsspitz sehr gut auch im VDH kaufen.

    Kurz gesagt: Wo der VDH hauptsächlich Mist gebaut hat ist der Großspitz. Und das besonders durch ihre saublöde Farbreinzucht. Da haben sie im Prinzip grundlos völlig den Genpool so verkleinert das die Genetik extrem verarmt ist. Damit ja keine bunten Spitze mehr rauskommen, man stelle sich das auch mal vor (zumal das früher normal war)! Der braune Großspitz ist besonders deshalb inzwischen zB so gut wie ausgestorben.
    Inzwischen haben sie die Farbreinzucht aufgehoben, aber die Einstellung ändert sich halt leider dennoch nur langsam und ob es nicht schon zu spät ist zeigt sich erst in den nächsten Jahren und Jahrzehnten.
    Deswegen sind aber viele sehr schlecht auf den VDH zu sprechen.

    Ich sehe das etwas neuraler - es gibt auch im VDH (Verein der deutschen Spitze) gute Züchter, genau wie es im VSNH (Dissidenz) sehr gute Züchter hat.
    Ich würde einfach bei beiden Vereinen suchen.

    So, ich hab mir das jetzt mal durchgelesen.

    An und für sich könnte der (Wolfs)Spitz passen denke ich.

    Wegen der Welpenzeit würde ich eventuell noch einen Plan B in Petto haben. Wir hatten zwar keine Probleme und ich wüsste spontan auch niemanden bei dem Alleinebleiben eine besonders große Sache war, aber es kann ja dennoch immer mal sein, dass es in dem jungen Alter noch nicht klappt. Dann müsste für die erste Zeit eine Betreuung her.
    Gleichzeitig finde ich es aber nicht so schlimm wenn der Hund am Vormittag alleine ist.

    Spitze sind tendenziell Ein- bis Zweimannhunde aber nicht so krass wie andere Rassen. Das heißt aber auch das sie sich die Personen wählen. Es könnte sein, dass wie @Dackelbenny schreibt erstmal dein Vater die Nummer eins ist, aber wenn die hauptsächliche Erziehungsarbeit bei dir liegt und du auch wirklich was mit ihm machst während dein Vater in erster Linie nur aufpasst denke ich schon das der Fokus bei dir bleibt. Unser Ari macht auf jeden Fall einen deutlichen Unterschied zwischen meinem Freund und mir und meinen Eltern die er sehr liebt und mehr als gut kennt, da wir im selben Haus leben. Er macht auch noch einen geringfügigen Unterschied zwischen meinem Freund und mir, da ich die hauptsächliche Erziehungsarbeit übernehme, mit ihm in die Hundeschule gehe und so weiter - und das obwohl beim Einzug ebenfalls mein Freund derjenige war, der zu Hause war während ich einen großen Teil des Tages an der Uni war.
    Man sollte aber im Kopf behalten das Spitze keine großen Fans von wechselnden Bezugspersonen sind. Wenn meine Eltern zB auf Ari aufpassen ist er dennoch alleine (meint er), denn weder Herrchen noch Frauchen sind da. Da gibt es dann auch keine Ausnahme, er lässt sich nicht mal anleinen um spazieren zu gehen. Das kann man wohl etwas trainieren, aber am Ende des Tages haben sie ihre festen Personen und die sind es erstmal. @GruenerTee kann dazu vielleicht noch was eher was sagen, bei uns wird selten betreut.

    Worüber du noch nichts geschrieben hast:
    Wie sieht es bei euch denn aus mit dem Wachen? Ein Wolfsspitz wird auf jeden Fall melden. Das heißt - er wird fremde Leute auf dem oder merkwürdig verhaltende Individuen um das Grundstück durch Bellen bemerkbar machen. Das ist kein wildes Rumgekläffe, aber es ist da. Generell sind Spitze weder leise noch laute Hunde. Mein Collie neigt zum Beispiel deutlich mehr dazu alles mögliche bekannt zu geben, mein Wolfsspitz hingegen meldet oft auch mal tagelang nichts, weil es einfach nichts zu melden gibt. Fremde Leute die unbegleitet aufs Grundstück kommen werden aber definitiv gestellt.
    Ich finde den Wachtrieb des Spitzes SEHR angenehm, denn sie melden keinen Stuss und spielen dabei immer ihrem Menschen in die Hand - also stellen und geben dann das Ruder an den Menschen ab (wobei sie alleingelassen durchaus wehementer werden können).

    Ansonsten sind Spitze eigensinnig aber durchaus freudig am Zusammenarbeiten. Wenn sie aber mal keinen Bock haben dann ist das so und auch ein Kopfstand wird sie nicht dazu bewegen doch mittzumachen. Sowas ergibt ziemlich spaßige Situationen und sollte wirklich mit Humor genommen werden.
    Generell sind sie aber wirklich ziemliche Alles Kann nichts muss Hunde.

    Gerade Wolfsspitze können wohl je nach Linie ziemlich viel Härte mitbringen. Also es sind keine weichen Hunde die bei Ärger gleich kuschen und beschwichtigen, sondern wenn sie ihrer Meinung nach unfair behandelt werden dann wehren sie sich auch. Ich glaube die Linien die auf gewisse Weise noch nach ihrem alten Job - Hofwachhund - gezogen werden sind da extremer. Wenn ich da meinen Spitz mit meinem Collie vergleiche ist das ein himmelsweiter Unterschied.
    Am meisten erreicht man über Lob und Belohnung am wenigsten über Strafe und Machtgehabe (eventuell eher das Gegenteil).

    Insbesondere Rüden neigen dazu wohl häufiger zu Artgenossen- bzw Geschlechtsunverträglichkeit wenn sie erwachsen werden. Ari ist zB auch kein Fan, aber dabei ziemlich neutral solange er in Ruhe gelassen wird. Sein Bruder ist ziemlich unverträglich. Ich hab mal ein bisschen rumgefragt, es hielt sich so in etwa sie Waage.
    Dennoch sind es definitiv keine Hundewiesenhunde die mit jedem gerne spielen

    Zu fremden Menschen sind sie ziemlich neutral ignorant, was sehr nett ist. Im Normalfall dreht sich Ari nach Spaziergängern nicht mal um.

    Nur das der Jagdtrieb nicht vorhanden ist würde ich nicht für bare Münze nehmen. Das ist schlicht und ergreifend nicht war. Jagdtrieb ist nicht gewünscht, aber halt auch nicht komplett rausgezüchtet. Es gibt alles - von wirklich 0 Jagdtrieb bis zu richtigen Vollblutjägern (wobei letzteres aber tatsächlich selten ist). Mäuseln tun aber tatsächlich die meisten, das war auch so gewünscht. Einen Jagdhund hat man nicht, aber gerade bei den Wölfen ist ein bisschen doch oft mit drin.

    Was Gesundheit angeht, so ist es eigentlich eine sehr gesunde Rasse. Der Wolfsspitz und der Zwerg haben etwas mehr als der Rest, aber auch die Krankheiten sind nun nicht besonders häufig. Viele werden gut und gerne 14 Jahre oder mehr.
    Was Mixe angeht, so gibt es viele Studien aber nichts wirklich genaues. Am Ende werden die aber im Schnitt fröhlich vermehrt während ein Züchter da genau drauf achtet und bekannte Krankheiten und Probleme testet. Eine Sicherheit kann dir keiner geben, aber beim seriösen Züchter hat man doch die besten Chancen auf einen gesunden und vor allem charakterlich guten Hund (meiner ist leider ausgerechnet das Negativbeispiel, der ist weder körperlich gesund noch om Kopf ganz sauber (da war aber der ganze Wurf murks), aber ich kenne sonst eigentlich nur gesunde und tolle Hunde).