Beiträge von SabethFaber

    Emil war mit 10 Monaten fertig was die Höhe angeht, 63cm hat er. Dafür warte ich immer noch darauf, dass beim Gewicht/Masse noch was kommt, aber irgendwie tut sich da nichts :ka: Ich bin mir mittlerweile auch nicht mehr sicher, ob das überhaupt noch was wird, er ist jetzt 2,5 Jahre...
    @Nebula wie war das bei Casanova? Wann war er auch von der Masse her "fertig"?

    Meine Trainerin hat mal gesagt, dass Testosteron auch stark an der Ausbildung von Muskeln und der "Masse" beteiligt ist.
    Es kann also sein, dass sich bei Emil das ganze durch den Chip ein bisschen nach hinten verzögert hat. =)

    Bei Ari hat sich auf jeden Fall zwischen dem zweiten und dritten Jahr jetzt am meisten getan - allerdings ist der natürlich kein Collie ;) .

    Ein paar Bilder vom Nüsschen von Anfang Januar :herzen1:

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    Hungern lassen finde ich auch nicht gut. Trotzdem sind sie mir am unteren Ende von normalgewichtig etwas lieber, generell sehe ich das aber ähnlich wie @Syrus.
    Ich hab auch noch keine Gerippe und selbst wenn ihnen mal ein, zwei Kilo flöten gehen würden wären sie nicht gleich lebensgefährlich dünn.
    Hier gibt es auch einfach noch viel nebenher und bisher gleichen es die Jungs super aus, weder nehmen sie ab, noch zu. Hungrig sind sie zwar immer, aber im Rahmen, also nicht mehr als sie auch in einem Status hatten als sie eher am oberen Ende des akzeptablen Gewichts rumdümpelten.

    Allerdings hat Ari auch kaputte Schultern und auch der Arzt hat bestätigt das bei ihm ein bisschen zu wenig deutlich besser ist als ein bisschen zu viel. Bei Vorschädigungen ist definitiv etwas weniger mehr (trotzdem natürlich im Rahmen, ausgehungert muss auch ein gelenkkranker Hund natürlich nicht sein!).
    Cashew ist dafür im Moment noch ein schlacksiger Teenie, der kriegt von allein noch ein bisschen Substanz.

    Oh, wegen der kleinen Fettschicht zwischen Haut und Rippen - da sind Hunde auch einfach unterschiedlich!

    Ich hab mir bei Cashew mega den Stress gemacht er sei viel zu dick, bis ich irgendwann endlich gerafft habe - nein ist er nicht, inzwischen ist er eher zu dünn.

    Schuld war die kleine Fettschicht der Haut und sein recht zierlicher Rippenbogen, bei Ari ist die nämlich auch deutlich dünner und Aris Rippen dicker und der Brustkorb kräftiger. Weil ich die ganze Zeit von Ari als Beispiel ausging konnte Cashew gar nicht den Punkt erreichen von dem ich ausgegangen bin, weil sein Körper einfach ein bisschen anders ist.

    Ich hab zwar keinen leinenaggressiven Hund, aber einen mit vielen faszinierenden und spaßigen Special Effects der sich teilweise auch schrecklich aufgeführt hat und bei dem es mir zu Beginn auch des Öfteren höchst peinlich war von anderen Menschen, vor allem mit Hund, gesichtet zu werden.

    Inzwischen, nach viel Arbeit und Training, ist es zwar besser, aber es kommen hier und da trotzdem noch Gelegenheiten vor die mir früher einfach nur mega peinlich gewesen wären.
    Meine Strategie hat sich aber irgendwann ganz simpel entwickelt - erstmal kam die Akzeptanz: Mein Hund ist halt so.
    Dann änderte sich der Fokus in diesen Situationen zu: da "stimmt" etwas mit meinem Hund nicht, er tillt ja nicht aus Spaß an der Freude.
    Also gehört meine volle Konzentration meinem Spitzlein, ich bekomme also quasi einen Tunnelbluck, und siehe da - die anderen Menschen werden mir in dem Augenblick völlig egal. Die sind nicht im Ansatz so wichtig wie Ari. Ich schaffe es sie sogar völlig auszublenden (manchmal schon fast zu gut) und nehme sie wenn nur noch am Rande war.

    Dadurch ist es mir auch nicht mehr peinlich, mein Hund hat 100% Aufmerksamkeit und ich kann mich ihm widmen und das Problem schnell lösen und am Ende bin ich so zufrieden das wir die Situation gemeistert haben das ich mich auch nachträglich gar nicht mehr schämen brauche - eigentlich hatte ich ja eh ein Erfolgserlebnis. :smile:

    Und ein zusätzliches Schmankerl - es wird generell immer besser mit den Situationen an sich. Es passiert weniger, ich kann es dann besser steuern und ich kann sie schneller beenden.
    Win-Win also =)

    Kenne ich so halt nicht (also bei den Handlungen ... nicht Erschrecken). Und ich hatte schon Hunde, die hättest Du ohne Mauli nicht an den TA gelassen xD ).
    Beim Erschrecken kann eigentlich alles passieren ... weiss man nie so genau, finde ich. Reagiere auch als Mensch nicht immer gleich auf solche Schreckreize.

    Ich finde das Verhalten auch sehr speziell.
    Von Ari kenne ich ordentliches Vorwarnen (und er ist übrigens auch ein Maulkorb beim TA Kandidat) und Abschnappen etc.

    Cashew dreht sich echt einfach um und schnappt. Manchmal motzt er vorher generell ein bisschen über die Gesamtsituation, manchmal kommt es aus dem Nichts - also er liegt friedlich und wird gebürstet und es ziept, dann macht er ein Motzgeräusch und fährt gleichzeitig rum. Er beißt dabei nicht, es ist schon schnappen, aber eben mehr als reines Abschnappen, er versucht schon zu treffen.
    Einmal beim Impfen und mehrfach beim Bürsten - wenns halt zwickt und er zuordnen kann was/wer das war.

    Inzwischen ist es fast weg, er hat jetzt gelernt das das nicht ist. War in meinen Augen auch in erster Linie eine reine Trotzgeste. Es ging ja nie um ernsthafte Schmerzen, wenn es richtig weh tut macht er das nämlich nicht.

    Ich glaube Spitze sind ganz gerne mal Kontrollettis bzw haben gerne das Sagen wenn man sie lässt (egal ob sie damit überfordert sind oder nicht) - und sind da durchaus bereit auch die Zähne zu zeigen und vor allem einzusetzen (ist bei Abgabespitzen häufiger mal ein Problem).

    Das Vorurteil das Spitze hinterhältig und schnappig sind kommt in meinen Augen deswegen nicht von nirgendwoher. Wenn sie einfach machen können dann kommt das öfters vor (womit ich nicht meine das das bei dir so ist, sondern nur das die Tendenz gegeben ist).
    Gerade bei Unsicherheit gehen sie in meinen Augen oft eher nach vorne als zurück.

    Ich hab/hatte mit Ari bei jedem neuen Erwachsenwerden-Schub eine neue Diskussion ob es denn wirklich so ist, dass ich das Sagen haben oder nicht doch er den Laden nach seinem Geschmack schmeißen darf - und da kommen schnell Zähne zum Einsatz :ugly:
    Bisher hat er aber jedes Mal wieder nach einer Diskussionsphase problemlos akzeptiert (und die werden immer einfacher und kürzer) das es doch immer noch so läuft. Aber Ari ist auch ziemlich extrem und das gepaart mit einem unterirdischen Nervenkostüm ist manchmal eine ziemliche Herausforderung.
    Er würde - würde man ihn lassen - aber tatsächlich alle nach seiner Nase tanzen lassen und wäre auch durchaus bereit die Zähne einzusetzen.

    Dieses Szenario meine ich, vll. hätte ich das Zitat darum kürzen sollen, aber mein Text darunter bezieht sich auf komplexe Handlungen vom Menschen an Hund (hoffentlich liest sich das auch so ;)).

    Lustig, Cashew schnappt(e) ausschließlich in diesen Situationen - Ziepen beim Bürsten, Spritze beim TA etc - und das von Welpenbeinen an.
    Bei Fremden traue ich ihm da auch jetzt noch nicht 100%. Er warnt da auch null vor. Wirklich beißen tut er nicht, aber es ist mehr als nur Abschnappen. Ihm wurde nichts abgewöhnt, ich förde knurren, warnen Bescheid geben eher.

    Dafür beschichtigt er in Schreckmomenten nur und würde da nie Abschnappen :ka:


    Übrigens bin ich mir nicht sicher ob die TE nicht selbst ebenfalls Abschnappen gemeint hat - ich glaube nämlich schon ;)

    Ich glaube das Problem ist bei Spitzen gar nicht mal so selten.
    Ari hat ja auch massive Probleme mit Besuch - bei ihm ist es völlige Überforderung und Stress. Es äußert sich ein bisschen in die Richtung, er bedrängt den Besuch dann massiv und wenn man ihn wegschieben will beißt/schnappt er auch (wild) um sich. Ist bei einem 24kg Hund nochmal ein viel intensiveres Erlebnis :ugly:

    Bei Ari hilft tatsächlich nur völlige Ignoranz und am besten komplett wegsperren bzw aus dem Geschehen nehmen. Wir könnten ihn nicht mal im gleichen Raum anleinen, das wäre schon richtig stressig für ihn.
    Er erträgt es einfach ganz, ganz schlecht wenn da Fremde in seinem Revier, Zuhause, Sicherheitsort sind.

    Übrigens denken auch immer alle das er sich freut wenn sie kommen - er wedelt, hüpft, schlawenzelt um die Leute rum (bei ihm schlägt es aber noch schneller um). Nichts davon hat auch nur ansatzweise mit Freude zu tun, das ist alles Überforderung, Stress und Fiddeln.
    Den Unterschied zu sehen ist aber tatsächlich nicht so leicht, bei Ari merke ich es inzwischen an der Atmung, der Körperspannung, der Intensität etc.

    Ari ist aber ja auch alles mögliche aber nicht charakterfest. Ich glaube Teetou ist auch eher ein unsicherer Hund? Ich hab das Gefühl das verstärkt bestimmtes Verhalten nochmal weil sich die Hunde in ihrer Überforderung in bestimmten Verhaltensweisen flüchten.


    Das kommt aber m.E. nicht öfter vor bei verschiedenen Hunden und immer ein und derselben Person. :???:
    Dass man mal gebissen/abgeschnappt wird von einem Hund, ja, das kann schon mal vorkommen, ist mir als Kind auch passiert, da wurde ich von einem Dalmatiner ins Knie gebissen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Anzeichen die mir der Hund gezeigt hat bevor er mich gebissen hat, nicht wahrgenommen habe und es nur deshalb zu diesem Vorfall kam.

    Naja, "öfter" finde ich das jetzt nicht. Abschnappen (so liest sich das bei mir) beim eigenen Hund kann schon mal passieren - das ist aber nicht dasselbe wie von einem fremden Hund ins Gesicht gebissen werden wegen etwas das aus Hundesicht zwar nicht nett, aber eigentlich Monster-Vergehen ist. Zumal der Hund eigentlich nett sein sollte.

    Abschnappen passiert ja schnell mal - Cashew zB. hat ewig lange geschnappt wenn es beim Bürsten mal geziept hat. Da war kein Fehlverhalten meinerseits dahinter, er fand es einfach doof und inzwischen haben wir das geklärt und es passiert nicht mehr - trotzdem hat mein Collie schonmal nach mir geschnappt und ich könnte das auch so angeben, gerade als Vergleich zwischen "ich kenne schnappen/abschnappen bei meinem Hund" und "das war von null auf 100 mit extremem Aggressionspotential in gefühlt einer Sekunde".

    Verstehst du was ich meine?