Beiträge von SabethFaber

    @physioclaudi
    Ich denke wenn er sich wohl fühlt und du weder nach den Rippen graben musst, noch sie dich praktisch anspringen (zusammen mit den Hüftknochen und der Wirbelsäule), dann dürfte alles passen.

    Ist halt echt schwer das zu vergleichen, selbst bei derselben Rasse. Cashew ist ja bei ähnlicher Größe und 24kg schon ziemlich schlank und am unteren Ende von normalgewichtig - wenn man das vergleichen könnte, dann müsste Fiete arg knochig unter dem Fell sein. Sind halt zwei völlig unterschiedliche Typen.
    Ari und sein Bruder haben bei gleicher Größe zB einen Unterschied im Gewicht von 5kg(!) und das sind Vollbrüder und beide eher am unteren Ende von schlank (Ari mit Absicht und Ajas weil er schlecht zunimmt).

    Wenn du das Gefühl hast es ist gut so, dann wird das schon passen :smile:

    Ari ist auch so ein sehr fixiertes Exemplar. 1-Mann Hund ist allerdings nicht ganz richtig, er ist eher ein 2-Mann Hund. Frauchen und Herrchen (in der Reihenfolge) und danach gibt es... naja, nichts mehr.
    Er liebt zwar noch meine Eltern, die einen Stock höher wohnen und mit denen er täglich Kontakt hat, und sie gehören zu Familie, aber zu Familie "2. Klasse". Es sind halt nicht Frauchen und Herrchen und somit ist alles auf was er da hört nur Trickserei und worauf er grad halt Bock hat (zum Essen rufen geht zB immer :pfeif: ).

    Resultat dessen ist - wenn er zB mit meiner Mutter alleine ist, dann ist er in seinen Augen ganz alleine. Mama ist nett da zu haben, aber kein ernsthafter Ersatz.
    Er lässt sich von meinen Eltern gern kuscheln, das dürfen auch schon nur noch ausgewählte Personen, aber dann hört es auch langsam auf.
    Meine Eltern können ihn nicht mal anleinen wenn wir nicht daheim sind. Er weigert sich das Grundstück zu verlassen - und weigern ist in diesem Fall durchaus auch beißen (Ein wirklich fähiger Hundemensch könnte damit vielleicht umgehen und das umgehen, meine Eltern allerdings nicht).
    Ich kann ihn aber wenigstens anleinen und die Leine weiter geben, dann geht er mit. Das rettet einem dann den Hintern wenn man so richtig krank ist.

    Er möchte außerdem von nicht Familienmitgliedern nicht angefasst werden und in einer fremden Wohnung bei fremden Leuten zu bleiben ist der Horror (versucht bei Herrchens Schwester die zum engeren Kreis zählt - komplette Katastrophe). Das macht Fremdbetreuung ziemlich schwierig bis ziemlich unmöglich, vor allem weil er zusätzlich auch noch nicht zimperlich ist und definitiv die Gefahr besteht, dass er in Stress-Situationen beißt.

    Einen gewissen Reiz hat es - er ist sehr treu und sehr auf uns bezogen, was natürlich eine sehr enge Beziehung gibt, insgesammt finde ich es allerdings eher anstrengend.
    Cashew ist da ganz anders und es macht so viele Situationen so viel leichter - oder würde es, wenn man nicht wegen Ari eh Umwege gehen müsste.
    Das Spitze Ein-Mann Hunde sind wussten wir ja schon, aber dass es so krass sein kann war dann doch nicht klar. Wobei Ari eh X Baustellen hat, die das Ganze wahrscheinlich eh nochmal verstärkt haben (und ganz ehrlich das Problem nicht das Größte ist).

    Denkt ihr Fiete ist mit 59cm und 21,3kg zu dünn? Der TA fand er wäre schlank, aber nicht dünn und hätte noch immer mehr auf den Rippen als Emil....ich denke es ist eher anders verteilt. Emil ist quasi hager. Er hat recht viel Muskulatur, aber sehr wenig Fett. Fiete dagegen hat weniger Muskulatur, ein sehr weiches Bindegewebe und eine kleine Fettschicht auf den Rippen, die Emil fehlt. Dafür hat Emil halt zb rund ums Becken mehr dran, das ist aber eben wirklich Muskulatur. Finde es schwer bei so unterschiedlichen Typen das zu beurteilen. Zumal Fiete ja keinerlei optische Einschätzung zuläßt.

    Cashew hat bei ähnlicher Größe ~23-24kg.
    Er dürfte aber etwas knochenstärker sein denke ich.

    Fettschicht kann übrigens auch Hautfettschicht sein. Ich hab mir bei Cashew da ewig einen Stress gemacht, weil ich dachte er ist zu dick. Er hat aber einfach eine recht dicke Hautfettschicht und lockereres Bindegewebe als Ari, mit dem ich das die ganze Zeit verglichen habe. Dazu kommt noch das seine Rippen zarter sind. Ich habs dann grad noch gemerkt bevor er viel zu dünn wurde, aber man kann unterschiedliche Hunde nicht unbedingt miteinander vergleichen, vor allem wenn es unterschiedliche Rassen sind (auch wenn Sheltie und Collie Ähnlichkeiten haben, sind es dennoch unterschiedliche Hunde).
    Wenn sich Fiete unabhängig von Emil eigentlich ganz gut anfühlt und die Rippen gut zu spüren sind, ohne das überall Knochen raus stehen, dann sollte alles passen.

    Ich hab auch noch ein paar Bilder vom Collie-Kind :herzen1:

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    Die Verpaarung ist der absolute Hammer :cuinlove:
    Ich möchte unbedingt früher oder später einen Sohn von Jamal. Ich bin vom ersten Tag wo ich diesen Collie kennengelernt habe, ein absoluter Fan von diesem Collie :herzen1:
    Aber auch bei uns geht es momentan auch absolut nicht. Pablo muss erstmal fertig werden und wie wir mit 2 solch großen Hunden in den Urlaub fahren weiß ich auch nicht |)

    Ein Kind von Gwendolyn und Jamal wäre halt schon ziemlich geil |)
    Aber was nicht geht, geht nicht. Und ich bin mit meinem nicht Jamal, aber Gwen Baby ziemlich happy :herzen1:
    Und irgendwie kriegt man alles rein :hust:
    (aber ganz ehrlich - eine Nummer 3 würden wir im Moment auch nicht unterbekommen :pfeif: )


    @Xyliit
    Pablo ist wie gesagt auch ein Collie vom Neckarwiesenweg wie Cashew. Er ist mehr amerikanisch als europäisch. Für die Zucht gibt es meine absolute Empfehlung! Weniger Fell ist natürlich relativ, da weiß ich nicht, wie deine Vorstellungen so sind.

    Hängt halt auch viel von der Verpaarung ab - sieht man ja ganz gut an Cashew und Pablo. Selbe Zucht, aber das Fell ist schon unterschiedlich. Die Eltern und Großeltern sind halt wichtig. =)

    Kann mir jemand gute Züchter in Bayern empfehlen? :/ PLZ 8 & 9.

    Mir ist wichtig: gesunde Ami-Linien (auch in Hinblick auf HD und Epilepsie), sehr wesensfeste, umweltsichere und freundliche Hunde sowie moderates Fell.

    @SabethFaber s Cashew kommt aus BW, wenn ich mich recht erinnere, das könnte auch von Deinen Ansprüchen her passen... Collies von den Neckarwiesen, oder so ähnlich?

    Jup, ist halt PLZ 7, aber BaWü und Bayern sind ja nicht so weit voneinander entfernt? Von München wären es nicht ganz 3,5 Stunden.
    Die Zucht kann ich definitiv uneingeschränkt empfehlen. Neckarwiesenweg Collies sind allerdings Ami/Europäer gemischt.

    @Maizys Pablo kommt auch daher.

    Ansonsten sind die Hallerhof-Collies in Bayern. Die sind auch toll, @corriers Mädels kommen daher :herzen1:

    Wenn alles klappt kriegt Cashew übrigens demnächst Halbgeschwister :herzen1:
    (gut das es im Moment WIRKLICH nicht geht, sonst hätte ich wahrscheinlich mal vorsichtig angerufen... aber Oh, Gott, die Halbgeschwister... die Verpaarung gefällt mir total, der Rüde ist auch super und mega sympatisch |) :herzen1: )

    Und wenn wir schon davon reden:
    Cashew und sein Schwesterchen :herzen1:

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    Einen Pomeranian können wir uns gar nicht vorstellen. :D Wenn dann Klein-oder Mittelspitz
    Und ist es allgemein so, dass der Spitz dazu neigt, nach vorne zu gehen aufgrund seines Wachtriebs?

    Ari hat ja tatsächlich die Tendenz zu beißen, allerdings wirklich nur in Situationen in denen er bedrängt wird bzw hoch gestresst/panisch ist.
    In Wachsituationen hat er bisher noch nie die Tendenz gezeigt, sogar das eine Mal als der Mensch trotz um ihn herumhüpfenden und knurr-bellenden Hund einfach weiter in den Garten gelaufen ist (ich war ja ein bisschen beeindruckt, dass er das gemacht hat. Auch wenn Ari damals noch recht jung war, war das wütende Plüsch schon ziemlich beeindruckend und vor allem mit damals vielleicht nicht ganz 20kg auch gar nicht so klein |) ).
    Er würde auch in "beißwürdigen" Situationen immer zuerst eine andere Möglichkeit wählen. Er kündigt IMMER mehr als deutlich mit Knurren und im Zweifel Fletschen an und er würde immer erstmal den Rückzug antreten.

    Ich finde es aber auffällig, dass viele Spitze aus schlechter/falscher Haltung zum Schnappen neigen. Also denke ich, dass es durchaus in ihrem Repartoire ist wenn man nicht richtig drauf eingeht.
    Ob es vom Wachtrieb oder dem generellen Charakter kommt (sie sind ja im Normalfall nicht übermäßig sensibel oder zurückhaltend sonder eher kleine Sturköpfe) kann ich aber nicht sagen.
    Sie lassen sich halt ungern "unfair" behandeln oder gängeln und sagen dann schon was sie davon halten.

    Ich kann das meiste bisher Gesagte nur bestätigen!

    Mein Wolfsspitz wird jetzt Ende des Monats 3 Jahre alt und bewegt sich damit langsam auch Richtung erwachsen.

    Ich finde Spitze durchaus redsam, aber keine Kläffer. Damit meine ich, dass er nicht rumkläfft, sich aber grundsätzlich mit einem tiefen Seufzer richtig gemütlich hinlegt und auch sonst eine ziemlich breite Palette an Geräuschen von sich gibt.
    Gewacht wird, aber es wird selten unnötig gebellt (er hasst die Nachbarskatze, wenn er von der was hört, sieht oder riecht dann wird schon laut gegeben - und Igel, das sind ganz offensichtlich Ausgeburten der Hölle :lol: ).

    Was Ari hat ist eine Tendenz nach vorn, das muss man schon handeln können.
    Allerdings würde er nie grundlos zuschnappen und bei den wirklich wenigen Situationen in denen jemand do doof war aufs Grundstück zu kommen obwohl Hund im Garten war hat er ausschließlich gestellt und verbellt und dann uns Menschen die Führung übernehmen lassen. Genauso sollte das auch sein.

    Ari ist allerdings zusätzlich alles andere als charakterfest und tendiert zu Stress-Panik und dann zum Beißen. Er hat auch extreme Probleme wenn er in dicht besiedelten Gegenden unterwegs ist und ihn könnte man definitiv nicht mit zum Einkaufen nehmen. Das gehört nicht zu einem charakterfesten Spitz.
    Inzwischen sind so Dinge wie Restaurants im Normalfall aber drin.

    Was Ari nicht sonderlich mag sind fremde Menschen. Er ignoriert sie allerdings völlig, möchte aber auf keinen Fall angefasst werden. Dennoch geht er in erster Linie weg, sollte er in die Enge getrieben werden würde ich aber nicht meine Hand dafür ins Feuer legen das er sich nicht wehrt.
    Zuerst überdreht er allerdings.
    Da wir das wissen lässt sich das aber problemlos händeln.
    Ich denke aber tatsächlich das viele Spitze durchaus wissen wofür ihre Zähne zu gebrauchen sind. Sie setzen sie allerdings nicht grundlos ein solange Herrchen/Frauchen da sind und ihr Vertrauen genießen, sondern lassen immer zuerst den Zweibeiner die Situation regeln.

    Generell hat meim Aritier auch ziemlich viel Spaß daran mit mir zusammenzuarbeiten und wir machen ein bisschen Spaßsport.
    Mit Druck kannst du die Erziehung hier vergessen, aber mit Spaß und Belohnung steht so ziemlich alles offen. Es macht unheimlich viel Spaß mit ihm zusammen zu arbeiten, aber mann sollte schon ein bisschen Humor mitbringen wenn das Hundetier mal einen keine Lust Tag hat oder eine Aufgabe doof findet. Die Möglichkeiten wie man sich aus der Situation mogeln kann sind teilweise unheimlich kreativ und man kann oft nicht anders als zu lachen. :herzen1:
    Mein Ari hat auch unheimlich viel Spaß an allen möglichen Untersuchungen, kann aber auch problemlos ne Weile nichts tun - Ari musste wegen Schulterproblemen jetzt fast 8 Wochen ziemlich zurückschrauben und obwohl es in der Zeit keine längeren Spaziergänge, keinen Sport, minimale Trickserei und Spiele gab ist er immer noch ziemlich ausgeglichen. Mein Collie wäre mir inzwischen garantiert schon viel mehr um die Ohren geflogen. Da waren wir sogar selbst beeindruckt wie toll er das weggesteckt hat.