Cashew hat(te) beides - Unverträglichkeiten und er hatte auch Helicobacter. Widerliches Zeug.
Unverträglichkeit haben wir zuerst festgestellt, da hatte er allerdings starken Ausschlag und Juckreiz und immer wieder Dünnpfiff. Das war ziemlich offensichtlich.
Als das im Griff war, scheinbar, wurde das alles besser, bis es wieder mit immer wechselndem Output losging. Mal wars ein paar Tage gut, dann weich, dann fester, dann richtig dünn, oft schleimig, am Ende auch mal leicht blutig etc.
Dazu kam dann immer öfter nächtliche Unruhe mit Bauchweh, Bauchgrummeln, nüchtern Erbrechen. Irgendwann war das mindestens 5 Tage pro Woche. Geholfen hat da auch nur dann was zu fressen, abends was vor dem zu Bett gehen hat ein bisschen geholfen, aber leider nicht immer (es ist so schlimm, wenn man dem Hund Würstchen zwangsfüttern muss, weil er vor lauter Bauchweh nicht fressen will, das aber das einzige ist was gegen das Bauchweh hilft).
Manchmal gab es auch tagsüber Bauchweh.
Er tat mir einfach auch unglaublich leid. Ich konnte das nicht mehr mitansehen und wir waren ständig beim Tierarzt wegen Magen-Darm oder ähnlichem und ich hab gesagt das das doch nicht normal sein kann.
Wir haben dann ein Darmprofil erstellen lassen und die TA hat gleich gesagt, dass die Helicobacter mitgetestet werden sollten.
Das wars dann auch.
Wir haben dann die Therapie gemacht und dann wars komplett weg. Also alles. Mehrere Monate gab es überhaupt keine Probleme mehr.
In letzter Zeit wird er wieder auffälliger, wenn auch bei weitem nicht so schlimm. Die Woche hat er mich aber auch schon 2x geweckt und heute Nacht hat sein Bauch so laut gegrummelt, dass es sogar mehrere Meter weiter nicht zu überhören war. Also geh ich die nächsten Tage wahrscheinlich mal wieder Häufchen sammeln.