Eine Bekannte von mir hat letztens bei den Kleinanzeigen bei einer Familie angerufen die ihren "verkorksten" blauen "Labrador" für 800 € inseriert hatten.
Der hat in der Familie die eigenen Kinder gemaßregelt (nur leichtes abschnappen), hat Nachbars Katze gekillt, war nicht ableinbar, zog an der Leine, bellte besuch an, kam nicht zur Ruhe und war mit anderen Rüden nur bedingt verträglich.
Nach dem Probewochenende wo der Hund sich bis auf schwer zur Ruhe kommen, bei meiner Freundin auf dem Land gut verhielt und mit ihrer Hündin super verstand, rief sie die Familie an und bat noch mal über den Preis reden zu wollen weil er ihr doch recht hoch erschiene.
Die Familie sagte sofort, dass sie gar kein Geld wollen, wenn die Kinder den Hund mal besuchen dürfen. Der Preis stand in den Anzeigen nur so hoch weil sich vorher als er bei wenige lag viele Leute gemeldet hatten die einfach einen schicken blauen Hund für die Stadt wollten oder als Geschenk für den dubiose Onkel in Serbien..
Sowas in dem Dreh würde ich mir bei Ari auch überlegen, sollte er jemals aus mir im Moment unerfindlichen Gründen (aber man weiß ja trotzdem nie, vielleicht hab ich irgendwann Allergiker-Kinder oder so) weg müssen.
Ich würde einen durchschnittlichen, vielleicht sogar eher höheren mittleren Preis einstellen, wenn ich dann aber das Gefühl habe es passt mit Interessenten das Geld vermutlich komplett erlassen (und eventuell sogar anbieten mich später an TA Kosten zu beteiligen). Der Hund ist kompliziert genug und wird noch einige TA Kosten in seinem Leben verursachen.
Er ist aber halt auch echt hübsch und dazu ein unkastrierter Rüde mit Papieren. Eben das was halt gerne gewisse Typen auf den Plan ruft. Irgendwie voraussieben muss man ja.