Beiträge von SabethFaber

    Cashew ist als Welpe mal in ein Fahrrad gelaufen. Also wirklich direkt in den Reifen rein.

    Es war noch in Bewegung, aber die Fahrerin war zum Glück schon so langsam, dass sie sofort stand.

    Ich hatte da auch überhaupt nicht mit gerechnet.

    Er nimmt das auch bis heute nicht richtig wahr und ich muss ihn einsammeln oder zum Warten verdonnern, sonst kreuzt und ignoriert er die wie er grad lustig ist.

    Ari ist allerdings auch nicht besser. Der ist zwar noch nie aktiv in ein Fahrrad spaziert, aber wirklich als was zum Ausweichen wahrnehmen tut er die auch nicht.

    Interessanterweise macht es besonders Ari, allerdings auch immer wieder Cashew, bei Fußgängern oder Autos aber auch nicht anders. Wenn er auf die andere Seite des Weges will, dann geht er halt, völlig egal was da kommt - Auto, Fahrrad, Fußgänger.

    Aufpassen das sie nicht überfahren werden muss also immer noch ich. Null Überlebensinstinkt :ugly:

    Klar MUSS man nicht denselben Rufnamen wie Zuchtnamen haben, aber es ist doch auch nicht schlimm, wenn man sich einen aussuchen darf den Rufnamen als Papiernamen zu nehmen :ka:

    Beim Spitz durften wir auch aussuchen und ich fand das klasse.

    Ich hätte noch:

    Gen

    Ginzo

    Ginka

    Goro

    Genta

    Gaku

    Genki

    Genzo

    Je nachdem muss ich die Person nicht direkt anfassen sozusagen, aber in direktem Sichtfeld bzw halt bis auf ein paar Meter ran muss ich schon. Also aktiv den Eindringling genau aus der Nähe mustern sozusagen :lol:

    Wobei man auch sagen muss, dass Ari mit Besuch in der Wohnung massive Probleme hat. Im Garten geht es inzwischen, auch wenn wir auch da konstant ein Auge drauf haben müssen, aber wenn sie rein kommen und er kennt sie nicht sehr, sehr gut, dann tut er sich unheimlich schwer.

    Das hat aber nichts mit Spitz zu tun sondern ist ein Ari Stress-Problem. Ari hat da ja so seine (massiven) Probleme. Er hat grad im letzten halben Jahr nochmal einen riesen Sprung gemacht, aber er wird immer sehr speziell bleiben und nie besonders gut mit Stress umgehen können. Und Menschen sind für ihn ein ganz extremer Faktor.

    Wenn das noch kein Wachtrieb ist, ist das Unsicherheit? Was kann ich dagegen tun?

    Da bin ich ja mal gespannt, wenn der richtige Wachtrieb ausgepackt wird. :fear: :ugly:

    Im Haus ist sie zB total ruhig und bellt so gut wie nie.

    Ich würde nicht sagen, dass es noch kein Wachtrieb ist, aber sie ist ja erst 6 Monate, also noch fast ein Kind, grad ein Teenager. Das sie da noch nicht so souverän an die Sache gehen kann wie wenn sie mal 4 und voll Erwachsen ist, ist ja eigentlich logisch. Sie muss das ja auch erst lernen.

    Bei vielen Hunden tritt der Jagdtrieb, Wachtrieb, Schutztrieb etc ja auch erst zwischen 6 Monaten und 1 Jahr rum so richtig in Kraft. Die Anlagen sind aber natürlich auch schon vorher zu sehen, deswegen fängt man ja auch schon so früh an das Grundlagen aufzubauen und das in die richtigen Wege zu leiten.

    Gerade bei Rassen, die noch für einen bestimmten Zweck gezüchtet werden merkt man das schon sehr früh und es sind auch schon die ersten Auswüchse zu sehen. Sie verhalten sich in ihrem speziellen Feld dann auch anders als nicht spezialisierte Rassen, schon viel ernster bei der Sache. Kinder sind es zuerstmal trotzdem und sie müssen da einfach reinwachsen.

    Ich würde also nicht sagen, dass es schlimmer wird, eher, dass der Hund souveräner wird.

    Ich hoffe das macht Sinn :lol:


    Das sie nicht auf mein Abbruch Kommando gehört hat, stört mich natürlich. Wie kann ich sowas üben?

    Wenn ich normalerweise trainiere, ist sie nie in so einem erregten Zustand.

    Inm Prinzip steigerst du den Schwierigkeitsgrad - erst ohne Ablenkung, dann mit leichter Ablenkung, dann mit mehr Ablenkung etc. Also sie einfach mal abbrechen, wenn sie ein bisschen mehr aufgeregt ist. Und dann immer in höheren AUfregungszuständen. Von 0 auf 100 ist natürlich für die meisten Hunde schwer.

    Auch deinen Ansatz "ist gut, brave Maus, ich habs gesehen" finde ich interessant, wie baut man sowas auf? Das sie meldet, dann zu mir kommt und sich ihre Belohnung abholt und dann bei mir bleibt wäre natürlich ideal.

    Also wir haben nun natürlich keinen Pferdehof, aber halt Haus und Garten. Bzw ich hab das überall gleich gemacht, egal wo wir waren.

    Wenn Ari angeschlagen hat (und heute eigentlich auch noch häufig) bin ich immer gucken gekommen, hab ihn gelobt und mich bedankt wie toll er aufgepasst hat und ihm gesagt, dass es ok ist. Natürlich versteht er die Worte an sich nicht so genau, aber die Bedeutung dahinter kam ziemlich schnell an.

    Er hat sich auch gemerkt ob ich einfach nur kurz geschaut habe und dann wieder gegangen bin oder ob ich mir sowas genauer beschaut habe. So hat er recht schnell angefangen auszusieben was überhaupt von Bedeutung ist.

    Inzwischen ist das so, dass ich gar nicht mehr hingehen muss, sondern ihm auch von weiter weg sagen kann, dass es in Ordnung ist und ich es mitbekommen habe. Dann hört er auch wieder auf.

    Diese Fähigkeit hat mich am Meisten beeindruckt, beim Collie kann ich die dreifache Hilfestellung geben und er kann das nicht so gut sortieren wie Ari und das obwohl der Collie eigentlich der souveränere der zwei ist. Aber das liegt Ari einfach im Blut. In neuen Umgebungen (zu Besuch, im Urlaub etc) dauert es auch nur ein paar wenige Tage, bis er die Geräusche kompartmentalisiert hat und weiß was von Bedeutung ist und was nicht.

    Bei Leuten die aktiv auf unser Grundstück kommen muss ich allerdings tatsächlich bis heute auch weiterhin hingehen. Das sind auf jeden Fall erstmal Eindringlinge. Das dürfte bei den meisten Spitzen so sein, dass sie zumindest gesehen haben müssen, das man es auch gesehen hat. Also nichts mit "ja, ja", sondern sich aktiv dafür interessieren und schauen. Die wissen genau wenn man eigentlich keine Ahnung hat und bestehen dann drauf. |)

    Ich wäre da ehrlich gesagt auch ziemlich schmerzlos und würde das einfach riskieren |)

    Wenn da in den letzten 6 Monaten - und zwar den Sommermonaten, wo generell viel mehr Menschen unterwegs sind - nur 1 Person lang kam, dann rechne ich da nicht mit viel mehr als 3-4 Personen pro Jahr. Es ist theoretisch möglich, dass sich jemand beschwert, aber ich würde das Risiko wohl eingehen.

    Zumal sie ja brav Abstand hält und nur stellt und verbellt, also nicht aktiv versucht den Menschen zu vertreiben und sobald der Mensch ihren zu bewachenden Bezirk verlässt auch wieder aufhört wenn ich das richtig verstanden habe?

    Einen Weg, der direkt durch ihren Bereich geht abzugrenzen, wenn auf beiden Seiten sonst ihr Hof ist, wird schwer bis fast unmöglich, insbesondere bei so geringer Nutzung.

    Ich würde einfach am "ist gut, brave Maus, ich habs gesehen" arbeiten.

    Also sie generell bestätigen wenn sie was bemerkt und ihr beibringen, dass du sie ernst nimmst und wenn du es als in Ordnung ansiehst sie sich wieder beruhgen kann. Im Sinne von "Frauchen regelt das, danke fürs aufmerksam machen".

    Das dauert ein bisschen seine Zeit, aber die meisten Spitze lernen das recht gut und schnell und hauptsächlich durchs Bestätigen und Anleiten in der Situation. Sie sind ja dafür ausgelegt dem Menschen letztendlich die Entscheidung zu überlassen.

    Und das kann man ja überall bei jeder Wach-Situation üben. Genauso wie Abruf etc.

    Im Moment ist sie ja noch sehr jung und wahrscheinlich auch langsam in einer Unsicherheitsphase, da ist es eh immer ein bisschen schwieriger den Hund zu beruhigen. Je älter sie wird umso besser wird das klappen denke ich.

    In Aris Unsicherheitsphasen (wobei die nie stark waren) war es auch immer ein bisschen schwerer ihn wieder zu beruhigen, weil er halt zusätzlich zum Spitz-Skeptizismus auch noch ein bisschen unsicher war. War dann ne Mischung aus frühem Wachtrieb (ich würde bei einem halben Jahr nämlich auch noch nicht von voll ausgeprägtem Wachtrieb reden, da bildet sich sowas eigentlich erst aus, auch wenn die Anlagen schon früh zu erkennen sind) und Unsicherheit. Das ist ein bisschen schwerer zu kontrollieren.

    Eventuell wäre ein "Achtung Freilaufender Hund" Schild für mögliche Fußgänger hilfreich?

    Kein bissiger Hund Schild, aber das sie vorgewarnt sind und sich nicht erschrecken. Aber ich weiß nicht ob das geht :???:

    Jap |)

    Ziemlich exakt dasselbe, nur das die Treppe meinen Eltern gehört (also das Haus eigentlich :lol:) und meine Mutter absolut gegen Teppichfliesen ist :p

    Er hat aber auch gelegentlich aus dem Nichts heraus Probleme mit Laminat in der Wohnung. Also er läuft es ganz normal und plötzlich kommt er von der Teppich Seite, also definitiv ohne gerutscht zu sein und KANN NICHT DA DRÜBER :ka:

    Er hat schon einen Knall xD

    Wir tragen ihn jetzt halt. Bei 25kg ist das zwar so semi spaßig, aber wir kommen nicht oft genug in Situationen wo es wirklich notwendig ist solche glatten Treppen zu laufen um regelmäßiges wieder Auftrainieren als die bessere Variante zu sehen.

    Aber er ist eh mega der Kopfhund, also denkt sich da in Panik oder so ähnlich. Wenn er der Meinung ist es geht nicht, dann ist es wahnsinnig schwer ihn von etwas anderem zu überzeugen und JEDE noch so kleine Bestätigung dieser Angst (also ein Mini-Rutscher auch nach 2 Monaten problemlosen Laufens) wirft ihn sofort wieder auf Anfang zurück :dead:

    Es ist aber ziemlich sicher wirklich eine Kopfsache. Was er nämlich auch nicht läuft sind so Gittertreppen oder generell Gitter - neulich ist er aber mal ein Stück mit gelaufen bis es ihm aufgefallen ist und dann plötzlich mittendrin versteinert stehen geblieben als ihm aufgefallen ist wo er da läuft |)

    An mir lags definitv nicht, mir ist nämlich auch erst aufgefallen worauf er da läuft als es ihm aufgefallen ist xD

    Cooler Thread!

    Ich hätte noch:

    Colliewelpe ca 15 Wochen

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    Und knapp über 1,5 Jahre

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    Cashew hat leichte HD und vor allem zu dem Zeitpunkt noch keine so tolle Hinterhandmuskulatur. Ist jetzt ein bisschen besser, wenn auch nicht perfekt. Ein aktuelles Photo muss ich aber erst machen.

    Von Ari hab ich leider keine guten Bilder, da muss ich mal dringend welche machen.

    Die besten die ich gefunden habe:

    Wolfsspitz ca 2 Jahre

    (er steht hinten höher, weil der Untergrund schräg ist und das Fell macht den Körper natürlich völlig unsichtbar)

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    2,5 Jahre

    blöder Winkel... und halt Fell xD

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    und mit ca 3,5

    auch ein blöder Winkel, aber man sieht ein bisschen was dank Geschirr |)

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    Der (VDH) Standard für den Deutschen Spitz sagt zum Körperbau (im Spoiler da lang):

    Spoiler anzeigen

    Wichtige Proportionen:

    Verhältnis von Widerristhöhe zur Länge des Hundes 1:1

    Kopf:

    Oberkopf:

    Der mittelgroße Spitzkopf erscheint von oben gesehen hinten am breitesten und verschmälert sich keilförmig bis zur Nasenspitze.

    Stop:

    Mäßig ausgebildet bis betont, nie abrupt.

    Gesichtsschädel:

    Nase:

    Die Nase ist rund, klein und reinschwarz; bei allen braunen Spitzen dunkelbraun.

    Fang:

    Der Fang ist nicht zu lang, weder grob noch zugespitzt und steht im proportional gefälligen Verhältnis zum Oberkopf. (Bei Wolfsspitz/Keeshond, Großspitz und Mittelspitz ca. 2:3, bei Klein- und Zwergspitz/Pomeranian ca. 2:4.)

    Ohren:

    Die kleinen Ohren sind relativ nahe beieinander hoch angesetzt und dreieckig zugespitzt; sie werden immer aufrecht mit steifer Spitze getragen.

    Hals:

    Der mittellange Hals ist den Schultern breit aufgesetzt, im Nacken leicht gewölbt, ohne Wammenbildung und von einem mähnenartigen Haarkragen bedeckt.

    Körper:

    Obere Profillinie:

    Die Oberlinie beginnt an der Spitze der aufrecht getragenen Stehohren und geht in sanftem Bogen in den kurzen geraden Rücken über. Die buschige, geschwungene Rute, die den Rücken zum Teil überdeckt, rundet die Silhouette ab.

    Widerrist / Rücken:

    Der hohe Widerrist fällt unmerklich ab in den möglichst kurzen, geraden, strammen Rücken.

    Lende:

    Kurz, breit und kräftig.

    Kruppe:

    Die Kruppe ist breit und kurz, nicht abfallend.

    Brust:

    Die tiefreichende Brust ist gut gewölbt, die Vorbrust gut entwickelt.

    Untere Profillinie und Bauch:

    Der Brustkorb reicht möglichst weit zurück, der Bauch ist nur mäßig aufgezogen.

    Rute:

    Die Rute ist hoch angesetzt, mittellang, gleich an der Wurzel aufwärts und nach vorne über den Rücken gerollt, fest auf dem Rücken liegend, sehr buschig behaart. Eine doppelte Schleife am Rutenende ist zulässig.

    Gliedmassen:

    Vorhand:

    Allgemeines:

    Gerade, eher breite Front.

    Schulter:

    Die Schulter ist gut bemuskelt und mit dem Brustkorb straff verbunden. Das Schulterblatt ist lang und liegt schräg zurück. Der etwa gleich lange Oberarm bildet zum Schulterblatt einen Winkel von ca. 90 Grad.

    Ellenbogen:

    Das Ellenbogengelenk ist kräftig, dem Brustkorb anliegend und wird weder ein- noch ausgedreht.

    Unterarm:

    Der Unterarm ist mittellang, im Verhältnis zum Rumpf stämmig und völlig gerade, an der Rückseite gut befedert.

    Vordermittelfuß:

    Der kräftige, mittellange Vordermittelfuß steht in einem Winkel von ca. 20 Grad zur Senkrechten.

    Vorderpfoten:

    Die Vorderpfoten sind möglichst klein, rund, mit gut aneinander liegenden und gut gewölbten Zehen, sogenannten Katzenpfoten, Krallen und Fußballen sind bei allen Farbschlägen schwarz, dunkelbraun bei allen braunen Spitzen.

    Hinterhand:

    Allgemeines

    Die Hinterhand ist sehr muskulös und bis zum Sprunggelenk üppig behost. Die Hinterläufe stehen gerade und parallel.

    Oberschenkel / Unterschenkel:

    Ober- und Unterschenkel sind etwa gleich lang.

    Knie:

    Das Kniegelenk ist kräftig, nur mäßig gewinkelt und wird in der Bewegung weder nach außen noch nach innen gedrückt.

    Hintermittelfuß:

    Der Hintermittelfuß ist mittellang, sehr kräftig und steht senkrecht zum Boden.

    Hinterpfoten:

    Die Pfoten der Hinterläufe sind möglichst klein, rund, mit gut aneinander liegenden und gut gewölbten Zehen, sogenannten Katzenpfoten und derben Fußballen. Die Farbe der Krallen und Ballen ist möglichst dunkel.


    Ari ist vorne leicht durchtrittig, das wird sich vermutlich im Laufe der Zeit noch verstärken. Früher war er das meiner Meinung nach nicht oder kaum. Da seine Bizepssehnen aber nicht in Ordnung sind wird er da immer größere Probleme bekommen.

    Hinten ist er sehr eng - nennt man das Kuhhessig? Beim Laufen sieht man jedenfalls von hinten alle vier Beine weil die Hinterbeine so eng stehen. Er läuft auch leicht zur Seite versetzt (die Hüften und die Wirbelsäule sind aber top).

    Er ist glaube ich etwas länger als hoch, aber es ist schwer zu sagen bei dem Fell.