Beiträge von SabethFaber

    Ich würde auch nochmal zum TA gehen. Soweit ich das verstanden habe wurde bisher nur der Urin untersucht?

    Ein Ultraschall wäre mindestens noch etwas das ich machen lassen würde. Generell würde ich aber eher wirklich den ganzen Hund in einer Klinik (wenn möglich sogar mit Erfahrung in die Richtung) auf den Kopf stellen lassen.

    Ektopischer Ureter wurde ja schonmal genannt. Die meisten Hunde tröpfeln zwar, aber das heißt ja nicht, dass es nicht auch Fälle gibt bei denen es nicht so ist.

    Meine Oma hatte das auch, also der Harnleiter war oben anstatt unten, und sie musste/konnte im Prinzip erst aufs Klo wenn die Blase voll war. Vorher ging nicht. Kann mir aber gut vorstellen, dass es bei Hunden sowas auch gibt. Ich glaube mogambi s Hündin hatte sowas auch?

    Wenn medizinisch alles abgeklärt ist und da wirklich alles in Ordnung ist würde ich vermutlich nochmal ganz von vorne anfangen. Wie mit einem Welpen. Alle paar Stunden raus, nach dem Essen, Schlafen etc etc.

    Und eventuell eine Windel für die Zeit wenn ich nicht da bin, je nachdem wie extrem es ist. Wenn sie es eigentlich tatsächlich halten kann dürfte sie da auch nicht rein machen. Zumindest machen das wohl die wenigsten Hunde freiwillig. :denker:

    Ansonsten - den Hund bestrafen und sei es nur ein kleiner Klapps bedeutet wenn überhaupt, dass der Hund erwischt werden mit unangenehm gleich setzt und dann erst recht versucht sein Geschäft heimlich zu erledigen. Das kann bei entsprechend sensiblen Hunden also sogar das Gegenteil bedeuten und die Stubenreinheit erschweren.

    Nase in die Pfütze drücken, was vorher erwähnt wurde, ist dazu sowas von veraltet und noch schlimmer. Ich vermutlich mal ganz schwer, dass der Hund vom Beispiel hier TROTZDEM stubenrein geworden ist. Definitiv nicht deswegen.

    Vielleicht kann man ja ne Ecke vor der Terrasse einzäunen?

    Es gibt ja auch Rassen, die theoretisch keinen Beutetrieb haben, aber dann Hütetrieb oder Spieltrieb.

    Das macht den Hühnern auch keinen Spaß.

    Das ist echt lieb, mit den Vorschlägen - aber ihr habt echt keine Ahnung, auf was für einem irren Gelände wir hier wohnen. Unser Hang hat 14% Steigung, unsere Wiese fällt nach unten ab, dann kommen Randsteine, dann geht das nächste Grundstück nach unten - so etwas terassenförmig angelegt sozusagen. Hier kann man nicht so einfach einen Zaun ziehen - also zumindest keinen, der einem größeren Hund wesentlich imponiert. Das wird echt schwer...

    Ich kanns mir glaub ganz gut vorstellen, wir hatten auch mal einen ziemlich steilen Garten.

    Aber theoretisch müsste doch so ein Schafszaun trotzdem gehen? Der ist ganz gut bewegbar und es reicht auch einen Teil des Gartens (muss ja nicht der ganze Garten sein) einzuzäunen. Und man kann ihn recht schnell wieder abbauen, wenn man mal den Platz wieder braucht. Ist ganz angenehm, dann kann man auch mal im Haus sein während der Hund noch draußen ist etc.

    Die meisten Hunde, besonders die des Typus der am Ehesten zu euch passt und ihr auch wollt, sollten sowas recht problemlos akzeptieren.

    Rein körperlich könnten die meisten Hunde über die meisten Zäune, aber die wenigsten machen das tatsächlich.

    Unser Zaun zB ist definitiv nicht hoch genug um meine Jungs wirklich drin zu halten, wenn sie raus wöllten (Spitz und Collie), aber keiner von beiden geht auch nur ansatzweise dran. Und ich mache mir da auch ehrlich keine Sorgen, selbst wenn zB ne läufige Hündin vorbei geht - und die machen beide ziemlich meschugge - versuchen sie es nicht mal.

    Unabhängig von der Rassenwahl würde ich bei Hunde Einzug euer Grundstück einzäunen.

    Zu eurer Sicherheit aber auch die der Nachbarn und Zaungäste. Ein Hund kann immer Mal unvorhersehbar reagieren und ohne Sicherung seid ihr dann in der bredouille

    Stimmt, das wollte ich auch noch anmerken. Hoftreue haben zum einen nur wenige Rassen und auch da nicht alle Individuen. Man KANN Glück haben... aber die Wahrscheinlichkeit ist nicht so hoch.

    Oder der Hund kann die Grenzen als Grenzen akzeptieren, bis er es eines Tages aus welchem Grund auch immer nicht tut.

    Und, und das ist der wichtigste Grund, wenn ihr keine Sicherung habt seit ihr immer verantwortlich. Egal was passiert. Egal wie doof sich die Menschen anstellen. Theoretisch könnte man euch wegen unzureichender Sicherung auch anzeigen, auch wenn Hund das Grundstück nicht verlässt.

    Er muss nur zB am Rand stehen und bellen und ein Mensch in der Nähe sein der Angst bekommt....

    Irgendeine Form von Zaun würde ich auf jeden Fall hinmachen. Oder den Hund an die Leine machen. Auf keinen Fall unbeaufsichtigt im Garten lassen wenn er nicht gesichert ist.

    Mhm, hier gibt’s bspw. ein Tierheim, da kriegst du keinen Hund, wenn er in der Zukunft länger als zwei Stunden alleine bleiben soll. Teilweise sind da die vorhandenen Vorstellungen schon etwas realitätsfern.

    Das kenne ich noch von damals von den Katzen, dass die Tierheime manchmal etwas "speziell" sind und man den Eindruck hat, die wollen eigentlich kein Tier vermitteln.

    Ich kenne nur Botnang und Esslingen, allerdings aus Meeri- und Kaninchen-Halter Sicht. Das war nie ein Problem.

    Meine Hunde kommen allerdings vom Züchter und ich weiß, dass manche Tierheime da ziemlich unterschiedlich ticken wenn es um Kleintiere und Hund/Katze geht.

    Allerdings hat zumindest Esslingen meines Wissens nach keine total absurden Vorstellung.

    Ansonsten kenne ich eine der Voluntärinnen und Pflegestelle von den Fellnasen Stuttgart (TS, Ausland aber mit PS) und ich geh ab und zu zu Veranstaltungen von denen. Die sind nicht schlecht soweit ich das beurteilen kann.

    Vergessene Pfoten Stuttgart kenne ich nur vom Auftritt her, aber die fand ich bisher sehr sympathisch. Und sie arbeiten auf jeden Fall auch mit Pflegestellen.

    Ansonsten ist es tatsächlich auch keine schlechte Idee sich trotz Tierschutz Gedanken über passende Rassen zu machen und dann bei Rasse in Not Seiten zu schauen, was hier auch schon erwähnt wurde :)

    Das sind vor allem oft sehr gute Vereine die wirklich ehrlich mit Beschreibungen, "guten" und "schlechten" Seiten der Hunde umgehen.


    Für mich persönlich gilt übrigens - Welpen (und Junghunde) nur vom guten Züchter.

    Aus dem TS nur erwachsene Hunde am besten ab mind. 3 Jahren.

    Welpe aus dem Tierschutz würde ich nur als absolute Ausnahme nehmen, wenn ganz sicher gesagt werden kann was drin ist, wer die Elterntiere sind etc. Das liegt besonders daran, dass ich bestimmte Eigenschaften an meinen Hunden schätze und andere gar nicht mag/schlicht auch nicht passen. Welpen/Junghunde unbekannter Herkunft sind da zu unberechenbar.

    Und ich würde als Anfänger keinen Junghund übernehmen. Direkt in der Pubertät anfangen ist mäßig spaßig. :ugly:

    Meine Hunde hören beide auf zig Spitznamen.

    Und auf die Namen des jeweils anderen - das ist wahrscheinlich mit der stärkste Rückruf :lol:

    Wobei ich sagen muss, wir haben den Namen nie geändert nachdem der Hund ihn erstmal hatte. Und Ari und Cashew sind einfach Ari und Cashew. Ich persönlich könnte mir gar nicht vorstellen ihn umzubenennen. Auch wenn mir jetzt was am Namen nicht mehr so gefallen würde.

    Ari war recht schnell entschieden - bevor wir ihn geholt haben, direkt am Abend nach dem Aussuchen und der Name steht auch in den Papieren.

    Bei Cashew kamen wir ewig auf keinen grünen Zweig und wir haben ne Weile seinen Zuchtnamen verwendet um über ihn zu reden. Das war schon schwer das dann in meinem Kopf zu ändern und der Hund war da noch nicht mal da.

    Trotzdem hören sie auch auf:

    Ari: Ari-Mausi, Maui, Schatz, Plüschbär, Süßer, Spitz(tier)...

    Cashew: Zwerg, Zwerg-Nase, Nasenbär, Maus, Liebling, Schatz...

    Beide: Jungs, Hund(e), die Herren...

    Hunde lernen ganz schnell neue Namen für sich. =)

    Dann werde ich das mal in Angriff nehmen.:bindafür:

    Danke für den Zuspruch.

    Ich hab das auch erst gemacht - zwar ne andere Rasse, aber mit erstmal nur generellem Interesse und mindestens ein paar Jahre bis es überhaupt in Frage kommt. Und auch mit dem Zusatz ob wir nicht mal Gassi gehen könnten, damit ich sie mal in "der freien Wildbahn" erleben kann.

    Die zwei Züchter die ich angeschrieben habe, haben beide total positiv geantwortet. :bindafür:

    Und im schlimmsten Fall sagen sie nein, oder antworten nicht.

    Die meisten Züchter machen das aber ganz gerne. Wir reden ja alle gern über unsere Hunde :D

    Ich bin mir relativ sicher, dass ich eine Hündin möchte. Meinem Mann ist es egal, er sagt, Hauptsache, die vertragen sich. Genau da hab ich bei Hündinnen einfach ein besseres Bauchgefühl, auch wenn ich in euren Beiträgen gelesen hab, dass das eigentlich völlig unbegründet ist.

    Rocky hat auch mit Rüden draussen überhaupt kein Problem.

    Und ich ärgere mich, dass ich die Hündin nicht doch mal angucken war. Blöd, ne? :fear:

    Ne, gar nicht! Ging mir auch schon so, auch wenn ich wusste, dass die Entscheidung an sich die richtige war.

    Irgendwann kommt der richtige Hund zur richtigen Zeit.

    Und ich würde an deiner Stelle vermutlich auch zum Mädel tendieren :)

    Ich würde auch sagen Jain.

    Man muss halt ein Auge drauf haben, aber wenn man den Welpen entsprechend auswählt kann das durchaus sogar von Vorteil sein.

    Mein Ersthund ist auch das Paradebeispiel von "Gegenteil von wesensfest".

    Ari ist unsicher mit so ziemlich jedem anderen Hund und es war von vorne herein klar, dass es mit einem bereits erwachsenen Hund ein riesen Problem und unheimlich kompliziert werden würde die zusammenzuführen.

    Und letztendlich war der Welpe genau die richtige Entscheidung.

    Wichtig war:

    - wesensfester Hund aus guter Zucht

    - passende Rasse

    - soweit absehbar passender Charakter

    Es hat wirklich gut geklappt. Ein paar Dinge, die hier komplizierter waren, waren meine Schuld. Also es stimmt definitiv, dass es für einen noch nicht so erfahrenen Halter schwerer sein kann, aber ich hab mich zugegeben auch nicht gut genug informiert worauf man am besten achten sollte.

    Der Collie hat sich wirklich wenig Blödsinn vom Spitz abgeschaut, definitiv nichts was mit seiner Unsicherheit zu tun hat, und der Spitz hat wenn überhaupt nur vom Collie profitiert.

    Und wir sind von Anfang an kaum getrennt gelaufen.

    Ich bin definitiv auch ein bisschen blauäugig an die Sache ran gegangen und ich würde auch nicht unbedingt empfehlen zu einem knapp über 1,5 jährigen problematischen Ersthund als Ersthundehalter einen Welpen zu holen, aber an und für sich war es bei uns die richtige Entscheidung.

    Wichtig ist, dass man selbst einen weiteren Hund haben will, und das nicht (nur) entscheidet, weils dem anderen Hund vielleicht gefallen könnte.

    Und der finanzielle Aspekt ist nicht zu verachten. Zwei Hunde kosten mehr, als einer. Zwei nehmen mehr Platz weg (vor allem wichtig, wenn man zB öffentliche Verkehrsmittel fährt). Zwei fressen doppelt so viel, kosten mehr Steuer und Versicherung und zwei können auch Mal gleichzeitig krank werden und/oder sich gegenseitig anstecken. Impfungen, Entwurmungen und andere Standard-Sachen sind dann eben auch teurer.

    Das ist definitiv auch ganz, ganz wichtig.

    ICH wollte einen zweiten Hund. Aus unterschiedlichen Gründen, aber definitiv weil ICH ihn wollte.

    Wir hatten Hoffnung, dass Ari auch von Cashew profitieren würde, aber es war nicht ausschlaggebend.

    Die Wahl was für einen zweiten Hund war dafür maßgeblich von Ari beeinflusst. Wie corrier schon schrieb heißt das zwar noch lange nicht, dass es gut gehen muss, aber man kann schon viele Probleme vorher ausschließen.

    Wäre es nur nach mir gegangen wäre die Wahl wahrscheinlich doch wieder auf einen Wolfsspitz Rüden gefallen. Das hätte - gerade weil der ältere mit 1,5 ja selbst noch nicht aus der Pubertät raus war - richtig schief gehen können, weil die durchaus öfters dazu neigen sich nach vorne profilieren zu wollen, sich nicht gern provozieren lassen und gerne mal unverträglich werden. Da hätte man ordentlich managen müssen wenn man eine Chance haben wollte und weder wollten wir das so stark riskieren, noch haben wir uns das zugetraut.

    Deswegen wurde es ein eher ausgeglichener Rüde einer Rasse, die generell eher verträglich und freundlich sind. Das hat auch so ganz gut gepasst - sollte ich heute mal nicht schnell genug sein und Ari beschließt er ist gerade schlecht drauf und Cashew ist in der Nähe und man könnte doch mal ein bisschen stänkern (was er eigentlich nicht darf, aber ab und zu mal vergisst wenn er gestresst ist), dann lässt ihn Cashew komplett auflaufen (ähnlich wie @Syrus Mailo. Es ist sehr amüsant, wie er ihn einfach abwartet und null auf das unnötige Gestänkere eingeht).

    Cashew ist heute der einzige Hund mit dem Ari alleine und ohne Unterstützung kommunizieren kann und auch will. Cashew ist dafür der einzige Hund, der Ari wirklich lesen kann und von ihm auch richtig gelesen werden kann.

    Ich denke, dass es da wirklich geholfen hat, dass Cashew da "reinwachsen" konnte.

    Es hat aber definitiv immer bedeutet auf die Interaktion der beiden ein Auge zu haben und sich einschleichende Probleme möglichst frühzeigitg zu beenden. Im Zweifel auch mit unserer Trainerin, wenn ich irgendwie unsicher war ob das jetzt was bedenkliches ist/werden könnte oder nicht. Ich war mir da auch nie zu schade zu fragen.

    Es wird hier auch immer ein Auge auf den Spitz nötig sein, aber ich muss mir keine Sorgen machen sie alleine zu lassen oder so, sie kommen gut klar, auch wenn es hier niemals sowas wie Gruppenkuscheln geben wird.