just2dun
Ich wollte nicht sagen, dass die weißen Spitze immer nett und die schwarzen immer bissig sind falls das so rüber kam! Nur zur Sicherheit.
Nur hab ich jetzt schon mehrfach gehört, dass die Schwarzen eher zu griffiger tendieren, weil sie halt früher so gezüchtet wurden, während die Weißen diese Aufgabe seltener hatten. 
Ist zumindest ein Punkt, den man vielleicht bedenken sollte, aber ich glaube ein guter Züchter sagt auch wie seine Hunde so vom Typ her sind 
Ich finde diese Generalaussage ja schon alleine deshalb "bemerkenswert" weil eben die Farben wieder untereinander gekreuzt werden. Und auch früher gab es keine strenge Farbzucht.
Wie da dann der weiße Spitz genau weiß das er der freundlichere ist und sein Wurfgeschwister das problematischere Teil ist mir ein Rätsel.
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Ich bezweifle, dass aus Mischlinien die weißen anders sind als die schwarzen - logischerweise.
So wie ich das verstanden habe, war es so: die weißen waren besonders beliebt bei den Leuten, die einen Spitz als simplen Begleiter haben wollten - vielleicht mit ein bisschen Wachen, aber halt nicht als reinen Wachhund. Vermutlich weil sie halt so schön weiß waren. Also wurden sie eben auch tendenziell mit weißen Spitzen verpaart um sie weiß zu halten und dann logischerweise auch die Hunde, die besonders tolle Begleiter abgaben.
Die Bauern, vorne weg mit die Weinbauern, wollten natürlich einen etwas anderen Typ Hund, einen Wachhund, der seiner Aufgabe auch durchaus ordentlich Nachdruck verleiht und schön griffig ist. Damals hatte man auch keine Probleme wenn die ihre Zähne eingesetzt haben.
Weil sie bevorzugt nachts die Weinberge (und Höfe) bewacht haben, nahm man wohl gern dunkle Hunde, weil die nicht so gut zu sehen waren (das war zumindest die Erklärung die ich mal wo gelesen habe und die ich recht einleuchtend fand).
Entsprechend wird man eher die dunklen Hunde und die besten und erfolgreichsten Wachhunde miteinander verpaart haben.
Allein schon dadurch sollte automatisch eine Tendenz zu: weiß = etwas freundlicher und schwarz = etwas griffiger rausgekommen sein.
Das heißt NATÜRLICH nicht, dass alle weißen Spitze nur Begleiter und alle schwarzen Spitze nur aggressive Wachhunde waren. Es gab garantiert auch das Gegenteil. Und natürlich auch bunte Spitze dazwischen.
Aber als dann die offizielle Farbreinzucht dazu kam wurde halt noch weniger vermischt und ein gewisses Erbe ist von dieser Job-Tendenz wohl noch zu spüren.
Wie gesagt - nicht alle weißen Spitze sind nette Begleiter und alle schwarzen Spitze sind bissige Wachhunde, aber es neigen wohl deutlich mehr schwarze Spitze dazu eher griffige Wesen zu haben und weiße Großspitze sind tendenziell netter.
Letztendlich sind es trotzdem alles Spitze.
Beim Keeshond znd Wolfsspitz gibt es wohl übrigens auch eine Tendenz in die Richtung. Also die "Altdeutschen" klassischen Wölfe sind häufiger griffig und ernster als die Keesis.
Auch - logischerweise - kein allgemeingültiges Statement, aber doch tendenziell zu erkennen. 
Hätte ich gerne gewusst bevor wir einen Wolfsspitz vom "alten Schlag" geholt haben
wobei ich inzwischen gerade dieses Wesen sehr zu schätzen weiß.
Edit:
Ach ja, die Farben werden ja noch nicht lange wieder untereinander gekreuzt (3 Jahre oder so was?).
Und bei den bunten Spitzen würde ich eh keine direkte Aussagen machen, ich beziehe mich eher auf die weiterhin recht reinen Farblinien.
Und ich bin auch nicht so tief drin, das ist nur das, was ich bisher so gelesen und mitbekommen habe.