Beiträge von SabethFaber

    Ich kenne Wolfsspitze als Hofhunde, die durchaus nicht nur stellen würden, wenn man sie ließe. Früher liefen die Spitze nachts frei um den Hof herum- das geht nicht mehr seit sich ein paar nächtliche Radfahrer beschwert haben. Die Hunde verliehen ihrer Forderung, das Gebiet zu verlassen, schon Nachdruck.

    Die zwei, die ich kenne, sind auch Hofhunde. Ernst machen würden die wie gesagt nicht. Sehr vehement anschlagen und vielleicht stellen, aber wirklich angehen würden sie Eindringlinge nicht.

    Mag aber sein, dass die zwei (sind Geschwister auf verschiedenen Höfen) damit Ausnahmen sind. Das kann ich nicht beurteilen.

    Wie gesagt, würde ich so nicht sagen. Ich finde da gibt es einfach auch unterschiedliche Typen. Man wünscht dieses Verhalten heute ja nicht mehr und man "braucht" es auch nicht mehr. Das heißt man versucht schon eher in die von dir beobachtete Richtung zu züchten. Und die Aufzucht, Haltung etc spielt in meinen Augen eben auch mit rein.

    Ausprobieren würde ich bei solchen richtigen Hofspitzen aber eben lieber nicht empfehlen, wenn man sie nicht kennt, aber es gibt beides.

    oregano

    Ich glaube das ist das was Leute auch meinen, wenn sie bei einem Züchter waren und sagen: "Ich bin irgendwie mit den Hunden nicht so richtig warm geworden, ich kanns nicht so wirklich erklären. Bei Züchter der Rasse XY war das ganz anders, da fühlte ich mich gleich wohl." oder so ähnlich.

    Spitze an sich, und vor allem heute, sollten nicht mehr als stellen. Aber gerade die Wölfe und auch manche Großspitze so wie ich das mitbekommen haben gehen schon mal in diese Richtung:

    Ich kenne Wolfsspitze als Hofhunde, die durchaus nicht nur stellen würden, wenn man sie ließe. Früher liefen die Spitze nachts frei um den Hof herum- das geht nicht mehr seit sich ein paar nächtliche Radfahrer beschwert haben. Die Hunde verliehen ihrer Forderung, das Gebiet zu verlassen, schon Nachdruck.

    Das sind aber fast durchweg die, die entweder möglichst diesem "alten Schlag" entsprechen. Das ist einfach auch ein kernigerer Typ. Und halt auch ein Typ, der in Abwesenheit des Besitzers durchaus nach vorn agieren durfte und sollte.

    Bringt ja nichts wenn der Hund den Einbrecher/Dieb vertreiben soll, aber nie mehr macht als drumrum hüpfen und ihn letztlich passieren zu lassen, wenn er forsch genug ist. Die sollten dann schon auch liefern.

    Ich würde aber generell beim Spitz heutzutage aufpassen und lieber warten, bis sein Mensch kommt. Eigentlich sollten sie es nicht, aber wenn sie komplett unkontrolliert rumlaufen kippen manche schon noch in die Richtung. Zu verhindern ist es bei den meisten ziemlich leicht wenn man entsprechend nur ein bisschen Arbeit reinsteckt und dem Hund die Sicherheit gibt, dass er rückengedeckt ist, aber weiß ich das bei einem fremden Hund?

    Der Ruf der Spitze kommt nicht von nichts, auch wenn es deutlich seltener vorkommt heute.

    Hihi, glaube ich sofort. Spitze sind nach außen hin auch eher desinteressiert und teilweise sogar eher ablehnend. In der Familie ganz anders. Ari mag Fremde nicht mal besonders, anfassen geht gar nicht, daheim ist er auch verkuschelt und ein kleiner Clown. :herzen1:

    Ich finde auf dem Papier lesen sie sich schon alle drei irgendwie ähnlich, aber die Ausprägung und "Umsetzung" der Eigenschaften erfolgt immer ein bisschen anders.

    Ich könnte aber (zusätzlich) glaub deutlich eher mit dem Schnauzer als mit dem Pinscher.

    Schnauzer kenne ich ziemlich wenige und keinen so richtig persönlich. Hier laufen ein Mittelschnauzer und 2 Riesen rum.

    Das was ich mitbekommen habe sind die aber tatsächlich ernster.

    Ich finde Pinscher dafür... wuseliger? und ein bisschen hibbeliger vielleicht als der durchschnittliche Spitz. Da finde ich die Spitze deutlich in sich ruhender, dafür halt auch irgendwie nicht ganz so... aktiv ist halt auch nicht das richtige Wort, Spitze stehen ihnen da eigentlich in nichts nach. Sie bringen es nur anders rüber. Ach ich finde es schwer zu beschreiben, sie sind vom Typ her einfach ein bisschen anders, auch wenn sie ähnliche Eigenschaften mitbringen.

    Man sollte glaube alle drei einfach persönlich kennenlernen, ich denke dann merkt man den Unterschied ganz gut und kann sagen ob es einem liegt oder nicht :smile:

    Ari ist übrigens ziemlich griffig, ich würde heute auch nicht riskieren wollen, dass jemand auf das Grundstück kommt wenn wir nicht da sind und die Hunde Zugriff haben. Vorbei traut sich da aber auch garantiert keiner so schnell, auch wenn er natürlich ein ganzes Stück kleiner ist als so ein Riese |)

    Das sind aber eher die Wölfe, die hier eh nicht in Frage kommen. Und auch da nur ein bestimmter Typ. Und Ari ist eh speziell.

    Meinen Dicken nochmal als Welpen zu haben und zu sehen wie er sich entwickelt wäre schon ein reizvoller Gedanke. Ich würde so viel anders machen jetzt. Was wäre dann wohl das Ergebnis?

    Da mir aber das entsprechende Kleingeld fehlt bleibt es bei theoretischen Überlegungen.

    Das frage ich mich auch ein bisschen.

    Wenn Ari anders aufwachsen würde und ich vor allem mit meinem heutigen Wissensstand nochmal anfangen könnte - wäre er dann anders?

    Und sind seine Probleme tatsächlich genetisch oder zumindest auch umweltbedingt?

    Würde mich schon interessieren.

    Aber am Ende würde ich es nie tun, selbst wenn ich das nötige Kleingeld hätte. Ari ist Ari und ihn gibt es nur einmal und das ist auch gut so.

    Laviollina

    Einfach vom Gefühl her. =)

    Auch wenn sich bestimmte Eigenschaften ähnlich lesen finde ich Spitze und Schnauzer und Pinscher vom Typ schon nochmal sehr unterschiedlich. Und wenn dir gerade die letzteren sehr liegen weiß ich nicht ob dir da auch ein Spitz genauso liegt.

    Ich würde zB nie einen Pinscher haben wollen. Ich hab ein paar kennengelernt, ganz tolle Hunde finde ich, aber ich kann da schon sagen, dass die mir nicht so richtig liegen. Dafür sind Spitze für mich ein Traum. Also ist das ein bisschen ein Umkehrschluss.

    Und - auch wenn ich der Meinung bin, dass sie mit moderatem Fell echt nicht so hitzeanfällig sind - von den drei Rassen jetzt zB sind sie dennoch die Rasse die "für Sonnenanbeter" am wenigsten geeignet sind. Ich würde nicht ausschließen, dass ein Spitz obwohl er eigentlich könnte und auch nicht leidet oder so, sagt "Nö. Ist mir zu warm, keinen Bock."

    Aber lern mal ein paar kennen, vielleicht irre ich mich auch. Wie gesagt es ist einfach eher mein Gefühl :)

    Wir haben die immer beim Kauf mitbekommen, deswegen fragte ich.

    Waren die Welpen da schon älter? Oder habt ihr direkt nach Geburt bereits verbindlich gekauft?

    Ich frage, weil ich es nur so kenne, dass die verzögert nachgeschickt werden, da man als Besitzer eingetragen wird?

    Es variiert total nach Verein. Zum einen die Art und Weise wie sie es handhaben, aber garantiert auch wie viel sie zu tun ha, wer was machen kann/darf und so weiter.

    Den Collie haben wir mit 9 Wochen geholt, da waren die Papiere schon da und wir konnten die gleich mitnehmen.

    Die wurden allerdings auch mit 2 Wochen oder so schon beantragt und die wenigen Sachen, die der Zuchtwart noch kontrollieren musste/die Ergebnisse für die Augenuntersuchung etc wurden, meine ich, nur noch per Hand reingeschrieben. Auch wir als Besitzer wurden dann erst per Hand ungetragen, als erste Besitzer steht der Züchter drin.

    Beim Spitz hat es hingegen mehrere Monate gedauert bis die Papiere fertig waren. Da wurden die Papiere auch erst bei der 2. Abnahme glaube beantragt.

    Erst mal danke für eure Vorschläge. Ich denke ihr bestätigt mich, dass ich alle Rassen die recht gut passen auf dem Schirm hatte und ich kann die meisten sonst vorgeschlagenen Rassen ausschließen.

    Kleinspitz sind weder übermäßig plüschig noch haben Ihre Gesichter Kindchenschema. Das was du meinst sind die Pomms= Pomerians= ein Teil der Zwergspitze.

    Dem stimme ich zwar zu, aber so wirklich sehe ich einen Spitz auch nicht bei dir.

    Ich finde auch den Zwergschnauzer oder einen kleinen Pinscher passender :)

    und auf welche farbschläge trifft deine aussage zu ? " es gibt Zuchten von Farbschlaegen da ist es einfach nicht moeglich verantwortungsbewusst zu zuechten."

    Das geht dann in den Bereich der Qualzucht.


    Bei Hunden bin ich da Farb bezogen nicht ganz so standfest wie bei Katzen.

    Rote beim Doberman war glaube ich ein genetisch riesiges Problem.


    Bei Katzen ist es weiss Zucht, nur getopt von weiss Zucht mit Ziel blue eyes.

    Die roten Dobermänner (ich vermute du meinst da braun) haben keine Probleme, ich vermute du meinst die blauen bzw Dilute. Wobei Dilute an sich ja keine Farbe ist, sondern ein Modifier, wenn mich nicht alles täuscht.

    Die übrigens nicht erlaubt sind in der seriösen Zucht.

    Was stimmt ist, dass man als Züchter drauf achten sollte nicht nur nach Farbe zu verpaaren und da nicht den Genpool unnötig einzuschränken und nur für eine Farbe andere Dinge in Kauf zu nehmen, wie schlechtere Gesundheit und Charaktere.

    Nur hat hier auch nie jemand was anderes gesagt, mit so einer Aussage läufst du hier offene Türen ein und das hätte dir im Verlauf der Diskussion eigentlich auch auffallen können.

    Da waren wir uns alle einig, reine Farbzucht/Modezucht etc, vor allem als oberste Priörität, ist Mist :ka: