Wenn du Pech hast kann das mit dem Strom am Halsband auch nach hinten los gehen. Bei Bestrafung mit Strom kann es schnell zur falschen Verknüpfung mit dem Falschen Objekt kommen. Z.B. ich haben einen Hund, den zwickte es einmal als neugieriger Jungspund am Weidezaun, dahinter standen Schafe. Seit daher hat er Angst vor Schafen.
Warum arbeitest du nicht mit deinen Hunden? Du sagst ja selber sie hätten ihre Aufgaben zu erfüllen. Dann zeig ihnen doch was ihre Aufgaben sind.
Wenn sie vom Arbeiten müde sind haben sie auch keinen Grund abzuhauen.
Vielleicht solltest du das mit der Zwingerhaltung auch nochmal überdenken. Zwinger ist heutzutage nicht mehr ein kleiner mickriger Hundestall. Das kann ein schönes grosses Gehege sein, mit allem drum und dran und ausbruchsicher. Dann kannst du die Hunde, wenn du keine Zeit hast mit ihnen zu Arbeiten oder auf sie zu achten, dort rein tun. Was die Hunde dabei vor allem lernen ist, im Gehege ist Pause und draussen ist der Mensch das wichtigste denn der gibt mir eine Aufgabe.
Wenn sie Angst vor "außerhalb des Zaunes" hätten anstatt Angst vorm Zaunbuddeln selbst wäre mir auch recht.
Das mit dem Zwinger würde unsere gesamte Lebensweise umstellen und macht ja nachts auch keinen Sinn. Sie sollen ja auf dem Gelände selbstständig sein. Tun sie auch. Seitdem haben wir keine Verluste durch Fuchs und Marderhund gehabt, die Schafe sind sicher. Da macht es auch nichts, wenn ich in den letzten Jahren zigmal nachts los bin, nur um festzustellen, daß sie einen Igel gestellt haben. Die Schafe brauchen dank Hunde keinen Stall, die Kaninchen sind den ganzen Sommer auf der Weide. Das würde alles wegfallen, weil leichtes Ziel für Fuchs und Konsorten. Ich kann sie nicht einsperren, auch nicht für diesen Sommer.
Meine Hoffnung ist wirklich der Erfolg der Halsbänder, wenn das nicht funktioniert, werde ich wohl einen Weidezaum um das Grundstück ziehen müssen, bis das Fundament fertig ist
mfg
Dirk