Beiträge von Hundehalter0815

    Wenn du Pech hast kann das mit dem Strom am Halsband auch nach hinten los gehen. Bei Bestrafung mit Strom kann es schnell zur falschen Verknüpfung mit dem Falschen Objekt kommen. Z.B. ich haben einen Hund, den zwickte es einmal als neugieriger Jungspund am Weidezaun, dahinter standen Schafe. Seit daher hat er Angst vor Schafen.

    Warum arbeitest du nicht mit deinen Hunden? Du sagst ja selber sie hätten ihre Aufgaben zu erfüllen. Dann zeig ihnen doch was ihre Aufgaben sind.
    Wenn sie vom Arbeiten müde sind haben sie auch keinen Grund abzuhauen.
    Vielleicht solltest du das mit der Zwingerhaltung auch nochmal überdenken. Zwinger ist heutzutage nicht mehr ein kleiner mickriger Hundestall. Das kann ein schönes grosses Gehege sein, mit allem drum und dran und ausbruchsicher. Dann kannst du die Hunde, wenn du keine Zeit hast mit ihnen zu Arbeiten oder auf sie zu achten, dort rein tun. Was die Hunde dabei vor allem lernen ist, im Gehege ist Pause und draussen ist der Mensch das wichtigste denn der gibt mir eine Aufgabe.

    Wenn sie Angst vor "außerhalb des Zaunes" hätten anstatt Angst vorm Zaunbuddeln selbst wäre mir auch recht.

    Das mit dem Zwinger würde unsere gesamte Lebensweise umstellen und macht ja nachts auch keinen Sinn. Sie sollen ja auf dem Gelände selbstständig sein. Tun sie auch. Seitdem haben wir keine Verluste durch Fuchs und Marderhund gehabt, die Schafe sind sicher. Da macht es auch nichts, wenn ich in den letzten Jahren zigmal nachts los bin, nur um festzustellen, daß sie einen Igel gestellt haben. Die Schafe brauchen dank Hunde keinen Stall, die Kaninchen sind den ganzen Sommer auf der Weide. Das würde alles wegfallen, weil leichtes Ziel für Fuchs und Konsorten. Ich kann sie nicht einsperren, auch nicht für diesen Sommer.

    Meine Hoffnung ist wirklich der Erfolg der Halsbänder, wenn das nicht funktioniert, werde ich wohl einen Weidezaum um das Grundstück ziehen müssen, bis das Fundament fertig ist
    mfg
    Dirk

    >Was machst du denn ständig an den Sträuchern? Da muss man doch nur ab und zu ran und dann kann man ja den Strom ausschalten und/oder die Hunde in der Zeit anders sichern.<
    ist schon täglich nötig, aber es würde auch mit Weidezaun gehen.

    >Wenn die das kapieren, dann deine Hunde doch erst recht!<

    Ich hoffe , daß die Hunde kapieren, dass Buddeln am Zaun, genauso unangenehm ist wie Weidedraht und daß sie das nach spätestens dem zweiten Versuch kapieren. Dann habe ich diese ständig begleitende Sorge nicht , was machen die Hunde, wo sind sie jetzt nicht mehr und kann in Ruhe meinem Tagwerk nachgehen anstatt wie heute (zwei sind unten durch, die dritte winselt mit mir zusammen im Haus) den Tag mit Hausarbeit zu vergeuden.

    Im übrigen, ich verstehe den Unterschied, der hier gemacht wird, nicht. Strom vom Weidedraht und Strom vom Halsband ist für mich dieselbe Erfahrung, hoffentlich auch für Hunde. Strom vom Halsband zum selben Zweck angewandt wie ein Weidezaun spart mir aber ne Menge Streß
    mfg
    Dirk

    @BieBoss, Tut mir leid, wenn Du Dich beleidigt fühlt, lag nicht im Entferntesten in meiner Absicht. Ich schrieb dies ausschließlich, um zu verdeutlichen, daß die Hunde als Hofhunde, zur Ratten, Mäusevertreibung angeschafft wurden. In einem Bauernhof mit Ackerbau und Viehzucht halten sich nunmal gerne Ungeziefer auf. Aber Danke dafür, daß das Forum hier eher eine andere Klientel bedient, wusste ich nicht. Ich habe einfach nach einem Hundeforum gesucht und das Erstbeste genommen, um mal eine andere Meinung zu hören.
    mfg
    Dirk

    @Billi, das mit dem Weidedraht habe ich versucht zu erklären. Der Zaun ist an sehr langen Strecken mit Sträuchern bewachsen, Himbeeren, Brombeeren etc. Da ist es schwierig, auf Grund des Bewuchses übern Sommer den Draht zwischen Sträuchern und Zaun zu spannen, ohne übermäßigen Bodenkontakt. Übern Winter habe den Draht vor die Sträucher gespannt, aber dass ist etwas unpraktisch, wenn man laufend ran will. Is alles etwas kompliziert. Mit einem Hund war es einfacher, da brauchte ich noch keinen Zaun, die ging zwar ab und an im Dorf spazieren, aber nicht jagen.

    Wie auch immer, hätte, würde.. hilft nicht weiter.

    Quarus. Vielleicht hast Du mich nur missverstanden. Ob es funktioniert steht im Zusammenhang mit der Erfahrung der Hunde mit Weidedraht. Sollten sie genauso oder ähnlich reagieren, dann sehe ich das nach dem ersten zwei Ausbruchsversuchen. Reagieren sie anders bzw. stellen sie nicht den Zusammenhang zwischen unmittelbarer Zaunnähe+Buddeln und Schmerz fest, sind die Dinger sinnlos für meine Zwecke. Ich hoffe, es ist nun klarer.
    mfg
    Dirk

    Wow, danke für vielen Anworten, hier meine Antworten darauf.
    Provisorisch habe ich den Zaun schon gesichert. Da wo es geht, , den Zaun unten verankert durch eingefädelte Streifen von Bausstahlmatten, durch Auslegen von metrigen Rasenkantsteinen, (Gehwegplaten, Ziegelsteine schieben sie zur Seite) durch Weidedraht unter Strom oder Weidezaun ohne Strom (den fürchten sie ...noch). Aber sie finden immer noch eine Möglichkeit sich drunter durch oder vorbei zu wühlen und es ist auch kein Leben, wenn man ständig ein Auge auf die Hunde haben muss ohne Hoffnung auf Besserung. Sind wie gesagt über 500m, das Grundstück hat knapp 10000qm und wenn ich bei den Bienen bin, Tiere füttere, im Gewächshaus oder Werkstatt arbeite oder.., kann ich nicht ständig auf die Hunde achten. Die müssen schon funktionieren, wie die Schafe, die Hühner, die Kaninchen oder ich auch. Zuerst wollte ich überall Weidedraht incl Strom, nur das geht halt im Sommer nicht, weil der abgeschaltet werden muss, wenn man an den Rabatten arbeiten will und wegen Bewuchs. Und wie gesagt, Fundament drunter , da bin ich froh, wenn ich bis zum Frost rum bin. Zwischenlösung ist gefragt.
    Außerdem habe ich leise Befürchtung, daß eine rein passive Ausbruchsabwehr sie nicht auf die richtigen Schlussfolgerungen bringt und das sie sich dann durch den Staketenzaun (weitere 110m, zur Zeit durch Weidezaun geschützt) durchbeissen, wenn sie die Möglichkeit haben, also während Arbeiten (Pflücken, Naschen, Pflegen) an der Beerenabatte am Zaun?


    Im Haus einsperren ist im Sommerhalbjahr auch keine Lösung, weil wir beide ja selbst das Haus normalerweise nur zum Kochen, Umziehen und Toilette betreten, wäre eine ähnliche Quälerei wie Zwinger oder Leine. Wie sollen die Hunde verstehen, daß sie sich auf ihrem Grundstück nicht mehr frei bewegen sollen, wenn sie jahrelang für ihre (Mäuse)Jagd und Wachsamkeit gelobt wurden? Das sind Wach-und Hofhunde und kein Kindersatz.

    Übrigens, sie hören, sogar bei der Jagd. Wenn sie ein Tier gestellt haben, Ratte, Schlange, entlaufendes Kaninchen etc. , stoppen sie auf Zuruf und lassen es sogar wieder laufen. Sie hören nur nicht beim Ausbrechen :-)

    Ich habe mir jetzt Elektrohalsbänder, Canicom5.1500, bestellt, mal sehen, wie das funktioniert. Ich will die nur dann einsetzen, wenn sie am Buddeln sind. Dann haben sie dieses hysterische Jagdquietschen, gut zu erkennen. Vielleicht funktioniert es ja so gut wie beim Weidedraht. Da haben sie dreimal Kontakt gehabt und seitdem wissen sie, daß der "beisst" und haben Respekt davor.

    Appropos Erziehen: wie man Hunden klar machen, daß sie sich frei auf dem Grundstück bewegen können, da der Wachschutz sind, nach Beute buddeln dürfen , sich nicht unterm Zaun durchzubuddeln? Darauf habe ich noch kein Antwort gefunden.


    Zum Einfangen: Die Ältere hält die Länge der Jagd meist nicht durch und lässt sich auf dem einsamen Heimweg auch gerne mal mitnehmen oder zum Tierarzt fahren oder ins Tierheim oder gleich zu uns nach Hause. Die kennt da keine Scheu und Arzt und Tierheim dank Tasso unsere Nummer.
    mfg
    Dirk

    Hallo zusammen,
    ich habe ein kleines Problem, weil meine Hunde gelernt haben, sich unter dem Zaun durch zu buddeln und auf Jagd zu gehen. Gelernt haben sie dies wahrscheinlich von einem Fuchs, der im letzten Herbst auf diese Weise meine Kaninchen besuchen wollte und dabei von den Hunden gestellt und verfolgt wurde.

    Wir haben die Hunde angeschafft, weil sie sehr gut im Bewachen unserer anderen Tiere sind, sehr gute Mäuse, Wühlmäuse und Rattenjäger sind sie auch. Seit sie nun wissen, wie sie unter dem Zaun durchkommen, kann ich sie allerdings nicht mehr rauslassen. Tu ich dies, sind sie im nächsten unbeachteten Moment weg. Da reichen ein paar Sekunden. Der Zaun ist ein 160cm hoch, ein engmaschiger Wildzaun und so ausgelegt, daß er einem "Angriff" eines Schafsbock mühelos widersteht.

    Ich habe nun folgende Möglichkeiten:

    1.Ich baue ein Fundament unter den Wildzaun (500m), so daß er nicht mehr untergraben werden kann. Da ich nebenbei anderes zu tun habe, wird sich das über das ganze Jahr hinziehen. Dies ist auch kein einfaches Unterfangen, da der Zaun bewachsen ist, ich muss also ne Menge zurückschneiden, Wurzeln kappen etc. Dies mache ich , ich brauche allerdings eine Zwischenlösung.

    1.1. Erziehungshalsband also so etwas wie Dogtra oder Teletakt, am besten mit einem Handgerät für mehrere Halsbänder. Habt Ihr da links für Geräte mit größter Reichweite?
    1.2 Zwinger als Zwischenlösung? für mich Quälerei und für die Hunde wahrscheinlich auch
    1.3 Zwei Hunde abgeben? Hat meine Frau was dagegen.
    1.4 Der Natur ihren Lauf lassen? Geht ja schon seit Herbst so, obwohl sie da öfter (mit uns) eingeschlossen drin sind. Dies geht im Sommerhalbjahr nicht, weil wir selbst Tag und Nacht draußen sind, auch draußen schlafen. Außerdem sind da die Jäger und die Autofahrer sauer, die Jäger ist klar und die Autofahrer, weil die Hunde nach Stunden getaner Jagd anständig auf der Straße zurückkommen und auch wie gelernt stehenbleiben, wenn ein Auto kommt. Nur eben auch auf der und nicht neben der Straße.

    Da ist noch ein weiterer Punkt, der mir Sorgen macht:
    ZUr Zeit ist das Leben der Hunde wie folgt: Ausbrechen und 10 Stunden jagen, nach Hause kommen, zwei Tage erholen und dann wieder ausbrechen. In der Erholungszeit haben sie auch deutlich weniger Interesse an ihrer Arbeit hier auf dem Grundstück. Selbst wenn es keine Jäger und Autofahrer gäbe, hätte ich so ein Problem.
    Was würdet ihr tun?
    mfg Dirk