Und es gibt auch Hunde, die eben auf andere Hunde gerne verzichten :-) Gibt ja auch bei Katzen die sogenannten Einzelgänger.
Beiträge von Michi69
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dass es für ihn nie Spielzeuge gab, weil er die anfangs verteidigte.
War bei uns auch so, bis letztes Jahr Juli. Da war nix frei zugängig.
Ich denke das ist außerdem typabhängig
Ja das auch. Ich habe halt früh mit ihm Holz geholt, Post etc, er will ja immer mithelfen. Meine Hündin dagegen würde mir was husten
Bis ich es geblickt hatte, war Jako schon gestartet, dann kann ich aus 20 m Entfernung nichts mehr abbrechen.
So wars bei uns mit der Nachbarshündin :-/ Im Hundebegegnunstraining darf er ja nie feil laufen, da wird auf Nummer sicher gegangen. Versteh ich ja, aber na ja...
Er hat den Hund nicht verletzt aber so wir er sich drauf stürzte, hätte es dazu kommen können. Die Trainerin fand es allerdings weniger dramatisch als ich.
Schaut aber oft auch dramatischer aus als es ist, genauso vom Geräuschpegel her
Aber ich versteh gut was du meinst.wie das auf andere Hundehalter wirkt. Oh Mann, ich weiss schon warum ich mich des Öfteren für unser schlechtes Benehmen schäme
Das solltest du ablegen mit dem schämen.
Ich würde es peinlicher finden, einen kleinen Kläffer zu haben der keine Erziehung genossen hat, als einen Hund der eben nicht auf alles und jeden steht
Was habt ihr denn für nen Welpi ?
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Mein Mann und ich haben ganz andere "erziehungsstile"
Was ja auch nicht gerade für den Hund förderlich ist. Vielleicht solltet ihr da irgendwie einen gesunden Mittelweg finden, des Hundes zu Liebe.
Ich arbeite auch mit Sichtzeichen und ich führe viel und habe viele "Regel", mal ein paar Beispiele
Das ist sehr gut.
Wenn mein Mann das Haus verläßt, denn macht er die Tür auf, Hund ist draußen und dann zieht er eine Katze und dann wird Lyko angebrüllt, dass er doch aufhören soll zu bellen und zu ziehen...
Ich denke bei euch liegt es eher daran, das es nicht klappt, weil der Hund keine klare Struktur hat. Sprich einmal trainierst/übst du mit ihm, dann deinen Mann wieder auf eine ganz andere schroffe Art.
Bei uns war es so, das ausschliesslich ich mit dem Hund arbeite, nicht mein Mann noch sonst wer. Die Regeln und Hausregeln mussten alle einhalten, ohne wenn und aber. Das hat natürlich auch das ein oder andere mal zum Zwist mit meinen Mann geführt, aber ich hab es so durchgezogen.
Ich denke das wäre in euren Fall wirklich nötig, denn eine klare Struktur ist sehr wichtig, und da solltest du dich mit deinen Mann einigen.
Das würde ich auch mal bei der Trainerin ansprechen. -
sondern zuerst bei mir nachfragt. So war es bei Duke ja auch
Ne, sie beiden sind aufeinander zu, auch der Rückpfiff interessierte ihn da nicht. Erst als nach der kurzen Keilerei, in der ihm Nuschka gezeigt hat wo der Hammer hängt, ist er nen Schritt von ihr weg, hat mich angeschaut und dann habe ich nochmals gepfiffen. Genauso war es aber vor 2 Jahren, als er von nem Hund angegriffen wurde, aus dem Hinterhalt. Er wehrte sich kurz, ging nen Schritt zurück und dann konnte ich ihn abrufen.
Die lässt er normalerweise einfach leben. Scheinbar ist er jetzt der Meinung der große Beschützer der Gruppe zu sein.
Das kenn ich auch von früher. Da meinte Duke dann auch immer wenn wir länger in ner Gruppe gegangen sind. das sind nun alles seine Schäfchen und er müsse nun nen Job erledigen. Ganz wichtig
Habe es geschafft 2x mit richtig gutem Timing abzubrechen als er sich auf die Hunde stürzen wollte. Momentan hält er sich zurück, ist aber mega angespannt. Es ist ein Fass ohne Boden!!!!!
Das ist doch schon toll
Bei den Knallköpfen braucht es wirklich richtiges Timing. Hast dus mal mit nem tragen von Futterbeutel oder Spieli probiert wenn ihr Hunden begegnet. Bei uns läuft das sehr gut. Und im Training oder eben Hundebegnungstraining hat er den Mauli auf, da muss ich dann noch etwas mehr aufpassen, denn da will er gerne noch nach vorn, je nach Hund. Ich kann meist immer genau abschätzen, bei welchen Hund er austicken würde, bzw wann es ihm eben zu nah oder zu hibbelig wird.Wenn er sich zurückhält, und/aber so angespannt ist, ist er da noch ansprechbar ? Bzw kannst du ihn da umorientieren?
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Dafür müssen Menschen auch gar nicht aktiv deckeln, oft genug deckeln die Hunde ihre Gefühle selbst je nach dem, wen sie vor sich haben.
? wie meinst du denn das nun jetzt

Mein Hund wird auch korrigiert, aber nicht gedeckelt.
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Wo steht das der Mann den Hund "deckelt" ? Hab ichs überlesen :???
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Es muß an mir liegen, denn bei meinem Mann zeigt er das Verhalten nicht. Er kann mit ihm durch die Stadt laufen, da ist alles kein Problem
Man darf bei solchen Hunden den Schutztrieb nicht ausser Acht lassen. Je schwächer das andere Ende der Leine, detso mehr meint Hund beschützen zu müssen. Deshalb braucht so ein Hund auch klare Führung.
Und deshalb gebe ich der Trainer in dem Punkt, das die TE an ihren Selbstbewusstsein arbeiten sollte Recht. -
desto schneller und heftiger schiesst der Hund nach vorne.
Sobald ich innerlich gestresst bin, kann ich promt damit rechnen, das es mir mein Hund sofort quittiert. Ich kann nur Sicherheit vermitteln wenn ich mir selbst sicher bin.
Und bin ich mir selbst sicher, kann ich auch besser mit dem Hund arbeiten. Es ist nicht so einfach, davon kann ich ein Lied singen. Man muss sehr viel an sich selbst arbeiten.
Und irgendwoher diese Sicherheit und innere Ruhe nehmen, weiss jeder, dass das nicht per Fingerschnips geht, und schlagartig gut ist es dann auch nicht, das wird die TE wohl auch wissen. Es ist Arbeit, Arbeit und nochmals Arbeit, aber es lohnt sich und zahlt sich aus. -
Aber eben weil der Hund speziell ist und nicht weil dem Menschen irgendeine magische Führungskraft fehlt.
Es geht auch nicht um irgendeine "magische" Führungskraft, sondern das es Hunde gibt die sehr sehr sensibel auf alles reagieren, auch auf die Emotionen seines Menschen. Gerade bei einem unsicheren Hund brauchts mehr innere Ruhe und Ausgeglichenheit vom Mensch, wie bei einem "normalen" Hund, der easy unterwegs ist. Ich hatte einige Angsthunde, die jeweils supi wurden, doch eben mit ihm musste ich selbst sehr viel über und für mich lernen. Für solche Hunde ist es besonders wichtig, das der Halter innere Ruhe hat, keinen Stress (ansonsten geht man mit solchen Hund NUR Laufen)
Je unruhiger oder ängstlicher man selbst ist bei z.B. Hundebegegnungen, desto schneller und heftiger schiesst der Hund nach vorne. Angriff ist die beste Verteidigung für ihn, weil ich ihm in dem Moment nicht die nötige Sicherheit vermitteln kann, die er braucht.Wie soll ich sowas per Video einfangen. Mein Hund wiege 35 KG und ich brauche beide Hände um ihn gehalten zu bekommen, falls er vorgeht. Auch per Halti...
Du müsstest jemanden bitten das aufzunehmen.
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Ich kann mir übrigens nicht vorstellen, dass es an dir liegt, wenn du vorher schon drei Hunde hattest, die dieses Verhalten nicht gezeigt haben.
Ich hatte schon mehr als 3 Hunde, und hatte noch nie einen Trainer gebraucht gehabt. Bis Duke kam, der alles veränderte. Ein unsicherer Hund aus einer missratener Zucht etc. Egal wieviel Hunde man hatte, irgendwann kommt eben mal "der" Hund , der einem seine eigenen Grenzen aufzeigt.