Er ist ein Tervueren. Du meinst den MDR1 Defekt abklären lassen ? Das könnte evtl ne Möglichkeit sein
Werde da mal meinen TA ansprechen, obwohl ich denke, da wären erfahrene TÄ die sich in dem Gebiet auskennen wohl geeigneter? Mein TA ist zwar schon gut, aber ich weiss nicht ob er da gross Ahnung hat. Aber ich werde mich da mal schlau machen. Auch mal unseren Trainer drauf ansprechen. Danke jedenfalls für den Link
Von diesen Defekt habe ich nur mal kurz gelesen gehabt hier im Forum, aber nicht gewusst was es mit dem so auf sich hat.
Die SD ist es eher nicht, wir haben ja alles so beibehalten, und das mit dem hektische anfänglichen Aufsaugen der fremden Gerüche an neuen Orten , hat er schon immer, da hat sich auch als die Werte gut waren nichts verändert, das ist seine Unsicherheit.
Danke jedenfalls nochmal für den Hinweis.
Beiträge von Michi69
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Super, danke dir @anfängerinAlina
Wir wohnen ja zur Grenze Baden-Württemberg, Lindau wäre auch noch drin. -
Leider konnte ich das Video auf Seite 1 nicht anschaun
Es ist aber nicht das Video was in FB veröffentlich wurde, mit den Schäfi, wo es hies als er unterdrückt wurde das er lacht, wobei er jämmerlich aus Angst geschrien hat ?
Ich steig bei diese Rudelstellungen gar nicht durch, V2 V3 etc ...und der Staff in den jetzigen Video ist echt ne arme Sau. Und das an den Rollstuhl pinkeln
puhhhhh wie kann man da nur so kommentieren.
Solche sogenannten Rudelstellungsgurus haben se für mich nicht mehr alle.
Wer das nur erfunden hat
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Meine kleine hat auch einen Unterbiss, den man aber wirklich nur sieht wenn sie das Maul leicht offen hat. Ich hatte auch mal einen Rüden, der hatte nen gröberen Unterbiss, war halt nicht ganz so schön aber Probleme gabs nie ;-) Somit keine Sorge. Hier Bilder von der Kleenen, wie du siehst, sieht man nix wenn Schnäuzchen zu ist :-)
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Nur als kleiner Tipp :-) Ich hoffe du hast den Maulkorb gut aufgebaut. Du schreibst den musst du erst mal ausgraben. Lege den bitte nicht nur beim TA Besuch an, ansonsten verbindet sie Maulkorb Tierarzt...und dann hast du ein grösseres Problem mit dem Maulkorb. Gerade wenn sie eh ängstlich ist, baue den Mauli gut und positiv auf, und lege ihr den auch mal so an :-)
Bin gespannt was bei eurer Nachforschung rauskommt mit dem Mundgeruch. Drück die Daumen.
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Die SD wurde letztes Jahr bevor wir das neue Training angefangen hatten auf anraten des Trainers abgecheckt. Die SDU war grenzwertig. Wir hatten das Futter und das Training also umgestellt gehabt und 3 Monate später nochmals die Werte untersuchen lassen, welche dann super waren. Auch einige Ängste wurden besser, es hat sich einiges gebessert. Aber diese Angst vorm Wind z.B., war mal besser, dann wieder schlechter. Die Schreckhaftigkeit ist nach wie vor da, Umweltreize stressen ihn zwar noch, aber da habe ich sehr lang gebraucht um das einigermaßen hin zu bekommen.
Mit ständigen Trainingseinbrüchen meinst du was genau ? Wir hatten ja einige Trainer, und in der Zeit ist auch nicht alles toll gelaufen, hat auch einiges verschlechtert gehabt. Seit Juni letzten Jahres fahren wir konstant eine gute Schiene was das nun anbelangt, deshalb hat sich auch einiges etwas gebessert.
Jedoch ist jede fremde Umgebung erst mal uhhhhhh..er schnüffelt erst mal extrem alles ab, was wir ihm auch erlauben weil es ihm hilft. Aber jedes mal ist es eben stressig für ihn. Wenn wir auf den HP gehen oder eben zu Hundebegegnungstraining, wo wir nur mitlaufen, ist es natürlich nochmals schlimmer weil sich da ja Hunde befinden.
Letztens ist er plötzlich stehen geblieben, seinen Kauball ausgespuckt und hat total entsetzt geschaut, es war aber nichts, es war kein Geräusch, jedenfalls keines für mich hörbares. Er war nicht ansprechbar, Schwanz eingezogen, panisch. Das ganze dauerte bis wir zuhause waren. Beim Heimweg den er kennt, wir leben auf dem Dorf wo nix los ist, stand ein fremdes Auto, was ihm sonst nie was mehr ausmachte, da machte er den Sprung zurück. Das ganze dauerte noch so 10 Minuten, dann wars wieder gut.
Er ist nirgends draufgetreten, es war weit und breit nix zu sehen und zu hören
Das macht mir Gedanken.Zuhause läuft alles strukturiert ab, mit einigen Ritualen.
Er war damals null sozialisiert, als Kleiner schon sehr ängstlich und unsicher wir bekamen ihn mit einer gebrochenen Zehe. Hatte im ersten Lebensjahr Demodex, Giardien, Futter- und Gräserallergie,v Blasenentzündung, Analdrüsenentzündung. Er hatte als Junghund sogar Ameisen angeknurrt und für gefährlich abgestempelt gehabt. Eine kleine Obstfliege, die ich erst gar nicht sah. Ein fallendes Laubblatt war fürchterlich. Es war extrem.
Das nach vorne gehen hat er angefangen als er im Junghundekurs von 2 schwarzen Hunden in die Enge getrieben wurde, das war das aus. Ich wollte daraufhin Hilfe, weil ich wusste das gerade bei dieser Rasse das ganz böse enden kann. Somit wandten wir uns an den Freund meines Mannes der unter anderen eben Hunde ausbildet in der Smedds, der uns dann zu seinen Freund schickte, ebenfalls Diensthundeausbilder etc...tja und der strangulierte Duke dann am Würger mit drehen in der Luft, was das endgültige aus war. (Ist ne andere Geschichte)
Seit da an arbeite ich ohne ende daran, das er zumindest nicht alles und jeden um ihn herum doof findet, und auch das dadurch verlorenen Vertrauen musste ich erst mal wieder aufbauen.Ich war mit ihm bei einer u.a Therapeutin Tierärztin. Die hörte sich unsere Geschichte an, und meinte dann das sie die SD nicht untersuchen bräuchte, weil er eine Zum Gehirnnerventzündung hat, ausgelöst von den Demodex damals. Gab uns Teebaumöl mit und Vitamin C Kapseln, das was ich mir in ner Drogerie hätte auch besorgen können.
Und genau die hat mir geraten ich solle mit ihm ins Spital Zürich ein CT vom Kopf machen lassen
Ich habe ihn eine längere Zeit mit Bachblüten behandelt, half nix bzw veränderte sich nix. Ein Adaptilhalsband zu dem uns die Therapeutin letztes Jahr geraten hatte, hatte unser Trainer sofort verneint. Würde nur was bringen wenn mit der Mutter alles gut gelaufen wäre.
Und nun habe ich hier gelesen, das es ein Medikament gibt, welches ihm evtl helfen könnte
Ich hatte ja schon mal mit unseren TA gesprochen, der meinte es gäbe was, aber das müsste man eben dauerhaft geben, und das Kann eben auch seine Nebenwirkungen haben. Der Hund ist eh ein totales Sensibelchen, deshalb müsste man ja erst mal abwägen
Vor allem ist zuhause und in gewohnter Umgebung ja alles soweit ok für ihn. -
Habe diesen Thread erst jetzt entdeckt, und habe da nun auch gleich eine Frage, da ich hier auch ein Exemplar sitzen habe, wo wir in gewissen Dingen einfach nicht weiter kommen. Eigentlich ist er ein emotionales Frak.
Von Medikation wurde jedoch seitens div Hundetrainer abgelehnt. Bin auch kein wirklicher Freund davon, aber wenn es was geben sollte,,was es dem Hund erleichtert mit div Umweltreizen besser umzugehen, bei dann ausschleichen des Medis und natürlich weiterer Arbeit am Problem, es sich bessern könnte, wäre ich bereit dazu.
Ich hatte mir auch schon Überlegt ins Spital nach Zürich zu fahren mit ihm, ihn evtl da mal auf den Kopf stellen zu lassen.
Jedoch habe ich da nicht nur gutes gehört, und bin deshalb etwas verunsichert.
Mit ihm bin ich schon einige Schritte voran gekommen, aber an der Umweltsicherheit scheitern wir nach über 3 Jahren immer noch. Er macht gut mit, ist zunehmend etwas sicherer geworden, aber ist trotz allem dabei gestresst. Seine Reaktionen sind nach vorne gehen mit Beschädigungsabsicht, mal mehr, mal weniger. Seine Schreckhaftigkeit hat sich auch etwas gebessert, aber ist immer noch vorhanden. Seine Geräuscheempfindlichkeit hat sich auch etwas gebessert, aber das schwankt.
Gibt es evtl Empfehlungen für Verhaltenstherapeuten die wir konsultieren könnten, oder hat hier jemand Erfahrung mit dem Tierspital Zürich ? Ist ein sehr interessanter Thread, der mMn nicht einschlafen sollte. Gibt es doch leider auch zu viele solcher Hunde.
Ich hoffe auf evtl Rat bzw Empfehlungen.
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Euer Tagesablauf und auch die bisherige Erziehung wäre noch interessant. Habt ihr sie z.B. Immer alles machen lassen, durfte sie immer alles ?
Hunde die keine Regeln kennenlernen, reagieren mit Stress, denn sie sind damit überfordert.
Klingt für mich eher nach mangelnder Struktur im Alltag. Auch das Winseln am nun zugeordneten Ruhe Ort wäre in solch einen Fall nachvollziehbar. Das kannte sie ja wohl vorher nicht.
Schwanzjagen kann ebenso ein Anzeichen von Überforderung sein. Zuviel Aufmerksamkeit für den Hund kann auch nach hinten los gehen.
Das Training mit der Zonenbeanspruchung..hmmmm noch nie so gehört. Finde ich persönlich auch nicht förderlich. Denn Hund lernt, ich darf Leckerli jetzt nehmen dort, und dort nicht. Was hat das aber mit der eigentlichen Zonenbeanspruchung zu tun ?
Bei so gestressten Hunden ist weniger drumherum zu machen oft mehr. Klare Regeln was ihr wollt und was nicht, Konsequenz.
Das mit der Couch wenn sie zu dir kommt und du es zu lässt, sie trottet umher, macht ihr Ding und ihr ist das evtl,zu viel weil sie alles selbst entscheiden muss/darf.
Ich würde sie erst einmal ein wenig begrenzen in ihren tun. Die Ruhezone ist schon mal wichtig, doch das Händchenhalte sollte mMn nicht sein. Klar und ruhig auf ihren Platz führen, gut ist. Und vor allem sollte sie da auch niemand stören, sie runterfahren lassen.
Das mit ihren ruhigen Ort und dem Gitter, das sie da auch entspannen kann und ihren Schlaf nachgehen kann ist sehr gut. Das braucht der Hund auch, viel Schlaf und Ruhe.
Ferndiagnose sind immer schwer, aber das da was von Anfang an schief gelaufen ist, ist raus lesbar.
Vielleicht magst du noch ein wenig dazu schreiben, wie es zuvor so gelaufen ist bei euch im alltäglichen und was ihr so an erzieherischen unternommen hattet. -
Das ist der richtige Entscheid wenn er dir schon zeigt, er kann nicht mehr und hat den Kampf aufgegeben.
Es ist schmerzlich aber für den Hund die Erlösung und er braucht dich da. Zeig ihm das du ihn verstehst, geht den Weg mit Würde. Es ist immer schwer loszulassen, aber wie du es richtig erkannt hast, ist es höchste Zeit.
Wünsche dir viel Kraft und Stärke
Ich hoffe er muss nicht mehr all zu viel leiden.