@tami2904
Duke bekommt ja am Freitag Narkose, sollte sich der Deprivationschaden u.a herausstellen, kann ich dir gerne Bescheid geben, wie er nach der Narkose war.
Beiträge von Michi69
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Wir machen grob jeden Tag alles ähnlich.
Zur selben Zeit aufstehen, Fertig machen, Gassi gehen. Wenn ich Arbeite sind sie alleine Zuhause (das einzige was er schon immer absolut hervorragend konnte). Ich komme nach Hause, wir gehen Gassi, dann beide ins Auto, einkaufen, dann noch Gassi im Feld, wieder nach Hause und ruhen. Abends zur gleichen Zeit nochmal Gassi und dann ins Bett.
Ab und zu habe ich hier und da noch was zu erledigen, da bleibt er mit meinem Zweithund im Auto, dass mag er lieber als Zuhause zu sein, denke ich.
Mittlerweile können wir den Tagesablauf am Wochenende auch unterbrechen (ausschlafen, später Gassi etc.) ohne dass er in Stress verfällt.Ich gehe Situationen in denen er nach vorne geht aus dem Weg bzw. versuche ihn vom Auslöser fern zu halten. Bei Menschen nehme ich ihn auf die Abgewandte Seite/hinter mich und lasse ihn absitzen. Bei Wild sage ich auf Entfernung Sitz und wir schauen gemeinsam hinterher. Fasse ich ihn in solchen Situationen an, beißt er mich. Ansonsten trägt er in undurchsichtigen Situationen einen Maulkorb.
Bzgl. der SDU ist er noch nicht zufriedenstellend eingestellt, demnach auch kaum eine Besserung. Ich finde ihn drinnen entspannter, er kann auch mal liegen bleiben, wenn ich aufstehe, stellenweise reagiert er kaum merklich etwas besser auf Entspannungsworte (bei uns ist es "Alles gut!", wenn er etwas ganz komisch findet).
Ansonsten kann ich bisher noch nicht mehr feststellen.Ich finde es echt schwierig mit so einem Hund.
Ein wenig Sicherheit hat ihm der Zweithund gegeben, wenn auch nicht so wie gehofft. Eine Aufgabe ist für ihn auch immer super. Da er ein Ballsuchtie ist, darf er immer einen Ball rumtragen, seine Aufgabe ist es, diesen nicht zu verlieren und da achtet er auch sehr drauf.
Am schlimmsten für mich ist, dass es für ihn schwer ist, zu viel Raum zu haben. Ohne Leine Gassi gehen geht nur in bestimmten Gebieten eine bestimmte Zeit lang, zu viel Raum über längere Zeit macht ihn unsicher.Und zu alle dem noch einen dritten Hund ? Darf ich fragen wieso ?
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Du wolltest helfen, ich weiss. Deshalb hattest du ja auch wegen der Pfotengeschichte einen Thread eröffnet.
Das was die da praktizieren ist echt Tierschutzwidrig, zeige sie an. Sowas hat mit Tierschutz nichts mehr zu tun. Leider gibt es viele schwarze Schafe drunter, das bemerkst du auch u.a. Wenn Sie dreist, frech und fordernd werden..
Du hattest es gut gemeint, warst aber nicht die Person die nicht fragt. Solche Orgas gehören angezeigt und sind zum
Hauptsache Hunde vermitteln und Opfer finden die finanziell aufkommen. Hab ich auch hinter mir, 1500 chf in zwei Wochen, belogen und betrogen. Sie spielen mit dem Mitleid der Menschen,,das macht eine gute Orga nicht.
Du machst dir sicher Gedanken um die Hunde, was klar und verständlich ist. Melde diesen Verein bitte, du hast die Daten und auch die Erfahrungen. -
Ich denke mal, das es eben verschieden Gradwanderungen gibt. Aber sowie bei Ninma das Fahrradgen, ist es bei euch wohl das Bodengen. Wirklich krass, aber es gibt ja auch bei Menschen Phobien etc.
Ob man das nun auch bei Hunden so sagen kann
denke aber schon, sind ja auch Lebewesen.Morgen geht's zum TA, Analdrüsen sind fällig und vor allem Besprechung ob nun gleich in die Klinik wegen evtl Schmerzen, oder eben dann erst am Freitag. Dort wird ein grosser Check gemacht anhand der Symptomatiken u.a. auch ein grosses Blutbild mit SD.
Es scheint so, das zu den Verhaltensauffälligkeiten doch auch was schwerwiegendes im Körper vor sich geht. Hatte heute Gespräch mit der Ärztin, die sich wiederum mit der anderen Ärztin in Verbindung gesetzt hatte. Sie sind besorgt wie auch ich noch viel mehr.
Eine Kombi von unsicher, nach vorne gehn, Krankheit ist echt düster
Vor allem noch die Ungewissheit.
Und für meinen Knallkopf bedeutet das ganze Hochstress, ich hoffe nur er bricht mir nicht noch ganz ein. Möchte und muss beim Aufwachen auf alle Fälle bei ihm sein. Und da habe ich eben gehört, das die das nicht wollen. Bin da aber dran.
Psychisch ist er klar total auffällig, aber das wird alles danach geklärt. Nun geht's die Woche endlich mal los zum ersten Teil der Abklärung
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Wir waren heute mal wieder zu dritt draussen unterwegs. Duke etwas hektisch heute. Plötzlich sah ich einen Fuchs etwas weiter vor uns, gemütlich im Feld rumschnuppernd.Der Fuchs sah mich und ich ihn, meine zwei Banausen hatten davon noch keinen Peil. Zum Glück
Somit eine gute Übung bzw Test.
Füchslein beobachtete uns brav, ich sagte hey ein Fuchs ...Duke spritzte die Ohren, die Kleine noch anderweitig beschäftigt
Er hatte ihn somit im Visier. Ich sprach ihn an, nochmals an ..Ein Nein folgte und der Blick kam wen auch zögerlich zu mir
sofort die Tube rein in den Hund, fettes Lob...Das war dann für denn Fuchs doch zuviel und er gab Gas Richtung Wald.
Duke schaute nach, wollte doch noch nach, darauf wieder ein langezogenes Neiiin, er schaute mich wieder an, fettes Lob und wir gingen weiter.
Klar war für ihn die Sache noch nicht gegessen, sich sowas entgehen zu lassen fällt halt verdammt schwer.
Deshalb durfte er seinen Ball schnappen und gut wars.
Die Kleene hatte von all dem nicht wirklich was mitbekommen und dackelte brav mit
Ein Hoch an den braven mitarbeitenden Fuchs 
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Einfach den Link reinkopieren, das fügt sich dann von selbst ein. Aber da steht jetzt bei mir, dass ich dein Video aus urheberrechtlichen Gründen nicht angucken kann.

ich kann es in diesen Land aus urheberrechtlichen Gründen auch nicht ansehen :-/
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Ich sehe ja diese Sparte von Rüttermethoden immer eher als Menschenerziehung.
Jede Hundeerziehung hat als erstes mal was mit dem Mensch an sich zu tun. Da beißen sich so manche Trainer oft mehr die Zähne am Mensch wie am Hund aus

Ob das ein Rütter etc ist, ist dabei egal.ein großer Punkt bei der Sache, denn Mensch muss ja was machen, damit und Essen bekommt.
Das ist der Nebeneffekt.Ziel ist die Bindung aufzubauen etc, und/aber wenn man es genauer betrachtet, wird der Hund ja auch Abhängig gemacht.
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Er kann aber nicht in für ihn schwierigen Situationen lernen.
Na ja, das Lebewesen unter Stress eine Lernblockade haben, ist ja klar. Und schwierige Situationen verursachen bei solchen Hunden großen Stress. hmmmm, ich habe Duke z.B über Gitter am Hafen laufen lassen. Das ganze haben wir damals regelmäßig gemacht. Je nach Tagesform war er mal etwas sicherer oder eben wieder unsicherer. Wirklich stabil habe ich das nicht hinbekommen. Das laufen auf einen Steg z.B., immer erst ein Schrittchen, dann wieder zurück, wieder ein Schrittchen und dann evtl nochmal eins etc. Alles hoch belohnt und immer zum richtigen Zeitpunkt bestätigt, bis es dann klappte. Er hat es mMn nie gemacht weil er selbstsicherer wurde, sondern um mir zu gefallen. Sein will to please ist sehr ausgeprägt. Ich dachte aber, wenn er sich dafür ja selbst so überwindet, würde er es schaffen da mal souverän drauf zu gehen. Konnte/kann ich knicken.
Somit, wenn ich das nun richtig verstehe, konnte er es gar nicht lernen, weil er schiss vor den Dingen hatte/hat und deshalb kein Lernerfolg erzielt werden kann ..hmmmm aber es gibt sicher einen Weg solche Hunde zu desensibilisieren
Habe darüber jetzt mal ein wenig gelesen, und dabei festgestellt dass das Lakoko dann ja kontraproduktiv wäre/ist. Denn da kann er praktisch gar nicht lernen, weil er unter großen Stress steht. Der Trainer meinte wenn er mal wieder nicht so gut drauf war, das es an mir liegt..hmmm Ich weiss ja, das ´mein Knallkopf sehr auf mich reagiert, sprich bin ich etwas angespannter, kann ich es eh knicken..hmmm Also sollte das so sein, kann ich echt einiges besser verstehen, und habe dabei gleichzeitig ein richtig schlechtes Gewissen
Insgesamt würde ich ihn auch gar nicht als so ängstlich beschreiben,
Ist er denn auch schreckhaft ? Duke z.B ist sehr schreckhaft gerade wenn wir wo anders spazieren gehen, was ich ja seit Dezember jetzt nicht mehr gemacht habe. Ein Vorfall z.B., als ich mit ihm in der Stadt mal wieder am üben war, gingen wir mit etwas Abstand an einen stehenden Lieferwagen vorbei, in dem Moment viel eine Palette runter, Schock. Beim nächsten Üben fing ich wieder minus null an. Wir kamen bereits besser an Hunden vorbei, er wurde von einen anderen freilaufenden angegriffen und leicht erwischt, ich konnte den anderen noch verjagen aber...Schock, ich fing wieder minus null an.
Bei ihm ist es so, es darf halt nicht die kleinste Kleinigkeit schief laufen, denn dann wirft es uns wieder um einiges zurück je nach dem.Da kann er vor allem nicht generalisieren, weshalb ich jetzt auch aufgehört habe alles zu trainieren.
Was genau hast du denn aufgehört zu trainieren ? Waren die Trainings nicht erfolgreich zumindest in Minischritten ?
weil ihn vielleicht die Trainingssituation mit dem Halter stresst oder er drinnen nicht entspannt ist wenn man nur Tricks übt usw
Also uns hat es sehr geholfen, das wir einiges ritualisiert haben, er drinnen viel ruht bzw ruhen kann, das hatte schon ein wenig gedauert gehabt. Er hat im Haus seinen Platz, wo er aber auch nicht gestört wird. Klappt nun bei Besuch ja auch super, da kann er auch entspannen, früher war er da auf 180. Einige Dinge haben sich schon zum positiven geändert , na ja, wäre auch schlimm, wenn nicht, ich bin da ja schon über 3 Jahre dran.
Nur an seiner Aggression beiss ich mir die Zähne aus, aber eben genau das ist mir eben das wichtigste, deshalb bin ich auch oft am verzweifeln.
Wären es nur die anderen Hunde, wäre das für mich nicht so schlimm, aber das gegenüber Menschen, neeee. Ich weiss das er es kann wenn es richtig gemacht wird und das auf einen langen Zeitraum. Nur fehlen mir dazu eben die Trainingsmöglichkeiten und ich glaube mal, das die Verhaltensmedizinerin mir da sicher weiterhelfen kann.
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Seine Menschen sind/waren dem Dobi draussen ja schnurz egal. Die Handfütterung nur draussen, ist einer der Wege um seine Menschen interessanter zu finden, die Bindung wird verstärkt etc. Drinnen haben sie ja keine Probleme mit ihm, deshalb wäre es kontraproduktiv wenn er drin und draussen Futter bekäme.
Wenn man das mit der Fütterung so macht, muss kein Hund hungern, und die Hunde checken das schnell, das es eben nur noch draussen was gibt und es erarbeitet werden muss. Und gleichzeitig macht der HH eben draussen mehr mit dem Hund, damit Hund nicht verhungert
Damit arbeitet ja nicht nur ein M.R. Und wie gesagt, in einigen Fällen kann/ist diese Methode sicher hilfreich und nützlich. -
Die TE hat doch geschrieben, das es so schon besser klappt.
Wenn er sitzt und sich hochspult bleibt ja auch nix anderes als zu korrigieren.
Und ich würde das auch mal in nachgestellten Situationen üben, somit ist der Druck bzw die Anspannung von einen selbst schon mal nicht so gross. Da kann in Ruhe Ruhe reingebracht werden, in dem man das eben öfter hintereinander übt. Nur sollte man beachten, das man bei gestellten Übungen nicht immer die gleiche Person und das gleiche Auto verwendet.
Und Leckerlis bei guten Verhalten würde ich auch immer dabei haben.
Und wie hier bereits schon geschrieben wurde, den Hund erst gar nicht hochpushen lassen, vorher reagieren und agieren. Klingt doch schon ganz gut soweit, wie es läuft.