Beiträge von Michi69

    Im Moment, Michi, würd ich es aber auch wirklich sehr vorsichtig angehen. Die Medikamente sollten ja auch erstmal ne Chance haben.

    Keppra ist ein antiepileptikum was sofort wirkt, und das macht sich eben bemerkbar. Die Ärzte gaben uns das, weil sie bevor sie einstellen, erst wissen wollten, ob es Epilepsi ist. Also würde es besser werden, was es bis jetzt ja ist, ist es eindeutig und dann wird er in knapp 14 Tagen auf das andere Medikament, was er dann dauerhaft bekommt, eingestellt.
    Und in dieser Phase wird es dann eben nochmal kritisch, das weiss ich. Das wird sicherlich nochmal eine harte Zeit werden, alleine schon wegen den genannten Nebenwirkungen wie das die Ängstlichkeit erst mal mehr wird (also noch mehr ). Doch jetzt mach ich das erst mal bis 16.03. alles so, wie mit den Ärzten abgesprochen, und schau das es bis dahin gut läuft, bzw wirklich nichts dazu kommt oder vorkommt.

    der war irgendwie nicht gemacht fürs Sofa. Und Streß hatte der schon, wenn er im Wald die 95.000 Spuren gerochen hat

    Ist ja hier auch so, ein Sofahund ist er definitiv nicht, und sollte er auch nicht sein. Und ja, das mit dem Stress ist so ne Sache....was stresst ihn eigentlich nicht ? Positiver Stress ist ja auch Stress, somit ist halt so ne Sache.

    Ja, das kann ich in unseren jetzigen Fall so unterschreiben.
    Nach meinen Post kam es zu leichten Zucken, aber bei weiten nicht so, wie es schon war. Da ihn aber der Wind so belastet, denke ich es kommt daher. Auch wenn ihn die Medis doch eher helfen, der Wind ist für ihn trotz allem relevant, aber er kann zwischenzeitlich ruhen.
    Wir haben zwar den kleinen Fortschritt, aber noch nicht das tolle Ergebnis. Obwohl es so schon mal bei weiten besser ist, im Moment.
    Doch reines nichts tun wäre eben auch kontraproduktiv. Wenn der Hund zeigt, ich will, kann...Warum nicht ? Das hat mit Stress nichts zu tun, wenn man weiss wie weit man gehen kann, bzw es dem Hund auch gut tut.

    Danke euch beiden ...Ja das was das Zucken anbelangt, das kam immer aus der Ruhe heraus, fast immer Abends. ABER der Stressfaktor tagsüber spielte/spielt bei ihm eine sehr grosse Rolle.
    Das Geistersehen beim Spaziergang, das Umkippen nach dem Spaziergang/Job.
    Ich weiss das ich gering dosiert beschäftigen muss, immer wieder kleine Pausen, wenn ich bemerke, jetzt wirds wäre es to mouch.
    Es ging ihm gestern Nachmittag soweit so gut, das ich eben den Versuch eines etwas längeren, 40 minütigen Spaziergangs wagte.
    Den Erdhaufen trabte er alleine hoch, und das apportieren wird nur Service geringfügig mit zwischenzeitlichen Pausen gemacht..
    Er will wieder etwas mehr, was vor den Medis eben so abgenommen hatte. Da waren 15 Min schon fast zu viel.
    Ich lasse ihn nicht überdrehen bzw aufdrehen, aber das hatte ich auch schon lange so gehandhabt.
    Es gab keine wirkliche Arbeit, wie sonst am WE für ihn, da passe ich wirklich auf.
    Die Medis scheinen ihre Wirkung zu zeigen, aber eben auch mit Nebeneffekten.
    Der Kong z.b der ihn sonst beruhigte, ist durch seine neue Futtergier zum Stressfaktor geworden, seit er die Medis bekommt. Ich stelle mich wirklich jedesmal neu und für den Hund ein, um ihn nicht zu überfordern.
    Aber das nix tun, stresst ihn ja auch. Somit versuche ich alles kleinschrittig zu halten, und achte wirklich sehr auf jederlei Anzeichen, um ihn nicht unnötig aufdrehen zu lassen.
    Wohl dosiert raten auch die Ärzte.
    Es gab bis auf den Wind und den Nebenwirkungen bisher keinen Vorfall, toitoitoi, worüber ich gerade sehr froh bin. Und trotz der Schiss vorm Sturm, kommt er zwischenzeitlich doch auch zur Ruhe, was vorher ein Ding der Unmöglichkeit war. Den Ärzten wird alles, aber auch jedes Pupsi mitgeteilt per email. Alles was wir machen, welches Verhalten, Zustand, Auffälligkeiten, Hüsteln, kacken, Pinkeln etc..
    Ich frage auch immer vorher nach um nichts falsch zu machen...Und trotz allem kann was dazu kommen oder sich verändern.
    Heute war/ist der beste Tag seit langen, im Verhältnis zu den letzten Wochen. Und ich kenne meinen Hund wirklich total, mehr als ich je einen meiner anderen Hund gekannt hatte.
    Leider ist es eben wie bei einen Baby das nicht sprechen kann, alles und wirklich alles kann man eben nicht wissen. Leider :/

    Hier wurde ja schon einges geschrieben, um was es geht. Erziehung, was bedeutet das ein Hund Grenzen braucht, was er darf was nicht...Konsequenz in der Umsetzung, Struktur etc. Ein DSH hat auch Schutz und Wachtrieb, was durch falsche Erziehung fatale Folgen haben kann. Zudem ist es wohl auch fraglich wenn ich das so lese, ob der Hund auch seine Umwelt kennenlernen kann, und wie er damit klar kommt,falls er das nicht durfte/konnte.
    Bei dem einen darf er das bei dem anderen das, das kann und wird nicht gut gehen. Wenn hier nichts passiert, wird der Hund das traurige Schicksal erleiden, aus Überforderung der Hundehalter oder eines ersten Beissvorfalls etc im Tierheim zu landen. Und dann ist der Hund als gefährlicher böser Schäferhund abgestempelt.
    Irgendjemand muss die Erziehung übernehmen, und wenn sich niemand dafür verantwortlich fühlt, braucht diese Familie auch keinen Hund.
    Meist landen diese Hunde in oder kurz nach der Pubertät im Tierheim, weil ihm keiner mehr her wird. Versuche bitte alles um das der Familie klar zu machen. Denn da dein Freund wenn er täglich 11 Std ausser Haus ist, sowieso keine Zeit hat für den armen Hund (weshalb er denn dann einen wollte ? ), bleibt ja nur die Mutter oder der Vater. Der Vater scheint mir etwas mehr Draht zum Hund zu haben, somit sollte er das doch in die Hand nehmen.
    Ich hoffe du kannst die Familie wirklich davon überzeugen und drücke alle Daumen.

    Hab nun aber für heute mal auch was positives zu berichten. :applaus:

    Durch die Medis ist mein Knallkopf draußen irgendwie aufgedrehter geworden keine Ahnung :ka:
    Jedenfalls bin ich eben deshalb extra am Golfplatz mit ihm gewesen, damit er auch ein wenig frei laufen kann (bei Regen kein Problem) , natürlich die Schlepp wie immer dran.
    Ich war so am schaun ob ich nicht n Golfball finde, sehe in ca 100 Meter Entfernung einen Jogger mit 2 Hunden. Tja, Duke sah die 3 im selben Augenblick und fing grad an mit Getöse zu starten. Genau in dem Moment kam ein energisches ruhiges "NEIN" und ein bestimmtes ruhiges "komm her"....hey er war schon am Gas geben mit Gebrüll :rotekarte: ...aaaaaaaaaaaaaaaaber er kam zu mir :hurra: :hurra: :hurra: :hurra: sah zwar logischerweise immer wieder hin, was ich dann auch lobte, aber dann auch wieder zu mir, noch größeres Lob. :applaus: Super mein Knallkopf, bin mega stolz auf dich :herzen1:

    ist für mich auch kein drama. wir werden uns da schon zurecht finden bzw ausweichmöglichkeiten finden, wie eben andere kleinere hundezonen wo wir wirklich alleine sind und sie mal frei laufen kann.

    :gut:
    Ich sag mal so, es ist eben wahrscheinlich einfach noch zu früh für sie, und bevor sich dann ihre evtl Unsicherheit etc verschlimmert, ist es besser erst einmal an eurer Bindung weiter zu arbeiten. Das läuft doch schon ziemlich gut bei euch.

    ich werde das alles dann definitiv nochmals ansprechen

    Genau, und wenn du dort hingehst, achte genau auf sie. Beobachte was sie dir zeigt, wenn ihr kurz vor dem Hundeplatz seit. Fängt sie evtl an zu ziehen, wirkt sie angespannter etc ? Evtl haben die 2 Tage auch ihre Spuren bei ihr hinterlassen, könnte auch gut sein.
    Dann aber zwinge sie bitte nicht. =)

    Versuche wenn du eine Hundebegegnung hast, herauszufinden ab welchen Abstand sie erste Anzeichen zeigt, und versuche noch bevor sie dann überhaupt das Fiepen anfängt, sie umzuorientieren, bzw das sie auf dich achtet. Lobe ruhigen Blickkontakt, kann auch mit Leckerlis sein ..nur wichtig, im richtigen Zeitpunkt. Sie schaut dich z.B kurz an, in dem gleichen Moment, super+Leckerchen, Schau das du den Abstand den sie braucht erst einmal so beibehältst. Lass sie die Hunde ruhig sehen, aber sie soll merken, es ist alles gut, keiner kommt zu nahe. ;)