Beiträge von Michi69

    evtl ist das mit dem Garten auch so, das man Anfangs es gut meint, an nichts schlimmes denkt und den Hund damit unbewusst zu forsch in den Garten bringt/setzt, den er ja gar nicht kennt, wie alles andere ja auch nicht.
    Bevor da mal pipi gemacht wird, dauert es. Ich hatte schon viele Pfützen deshalb im Haus. |)
    Für mich war und ist es immer erst wichtig, das sich gerade solche Hunde an die jetzt neue Umgebung gewöhnen und dort zur Sicherheit gelangen. Wenn dann dort das Geschäft erledigt werden kann, geht es gaaaanz kleinschrittig in die wieder unbekannte Welt hinaus.
    Das mit dem Rasenmäher war ungünstig, aber man kann eben nicht alles verhindern. Ich setze mich da mitten in den Garten, Hund an leichter längerer Leine, je nach dem, und warte. Bei jeden kleinen Schritt wird ein Leckerli geworfen und sanft leise ruhig gelobt, oder ich sag gar nix, je nach dem.
    Kommt auch auf den Hund drauf an, manche sind ja mutiger trotz ihrer Vergangenheit.
    Andere Hund lasse ich persönlich erst einmal, an solche nicht ran, solange bis ich erst einmal sicherere bin, das Hund sich wohler fühlt.
    Trotz allem bist du auf guten Weg und machst das schon gut. Ist klar eine grosse Umstellung, aber ich denke ihr bekommt das gut hin.
    Und ich denke du hast ein gutes Bauchgefühl.
    Deine Mutter sollte schon kommen, doch nicht zuviel Aufhebens drum. Da sein ist gut, kommt eben auch wieder darauf an wie er reagiert. Meist ziehen sie sich ja in die Ecke. Dürfen sie ja auch. Sie kann dann ja im vorbeigehen ganz ruhig ein Leckerli hin werfen, ganz sachte versteht sich. Ihn nicht anschaun, ganz relaxt. Frisst er es, wäre es schon gut, das könnte man dann ausbauen. Wenn nicht, auch gut, ist eben dann so.
    Und auch ich wünsche dir viel Freude mit dem kleinen, er wird euer Leben zwar etwas auf den Kopf stellen, aber auch um so mehr bereichern. :gut:

    Wieso ist es denn so wichtig, nur rotes Fleisch zu füttern?

    Weil es in unseren Fall fettreicher ist, Eisen und Zink u.a enthält, was eben gut für Mister Knallkopf ist. Wobei er aber auch nicht jedes Fleisch verträgt.
    Kein Mais und kein Getreide.

    Und wegen der Hibbeligkeit, ja das haben mir jetzt bereits 2 Trainer bestätigt, das eben zu viel Protein oft nicht gut ist. Der Vergleich damals war so: Sieh es mal so an, du sitzt den ganzen Tag im Büro und machst keinen Sport aber ernährst dich wie ein Hochleistungssportler und/oder umgekehrt. Macht ja Sinn :-)

    mit konsequentem ran rufen und Menschenbegrüßungsverbot in den Griff bekommen.


    Sorano hat dir da schon super Tipps gegeben, :dafuer: und das hier wäre für mich das wichtigste zur SL.

    mit Schutztrieb verbunden, denke ich. Also hinrennen, Person anbellen, um sie zu vertreiben, bzw. wegtreiben und von mir bzw

    Wieso denkst du das ? Ich meine wie kommst du darauf ? Und wie oft hat er damit schon Erfolg gehabt ? Und auch wenn er das aus Schutztrieb heraus macht, das darfst du ihm auf keinen Fall mehr durchgehen lassen.

    ein paar wenig bekannte Freunde organisieren

    Also macht er das auch bei Bekannten ?

    Hat jemand von euch Erfahrung mit einer besonderen Fütterung bei Angst (oder auch bei anderem Verhalten) gemacht?

    Wir haben ja letztes Jahr auf anraten das Futter umgestellt, um den Stresslevel etwas zu senken und das Nervenkostüm etwas zu stabilisieren. Sprich wir haben umgestellt auf weniger Protein 21 % mittlerweile steig ich auf 19 % um, und mehr Kohlenhydrate´/Kartoffeln, zu dem 1 EL kaltgepresstes Öl 1 mal tgl, und bei Fleisch nur rotes Fleisch. Die SD Werte waren ja letztes Jahr sehr grenzwertig aufgrund seines grossen Stresses. 3 Monate nach der Futterumstellung und der entstressung waren sie wieder im normalen Bereich. Zudem musste er 1-2 kg mehr zu nehmen auf sein Idealgewicht, weil es besser für seine Nerven ist, ist ja beim Mensch auch so wenn man so dünn ist. Ihm hat es schon etwas geholfen bzw gut getan.
    Ich kann nur sagen, ihm tut es gut.

    Endokrinologie - Medizinische Kleintierklinik - LMU München

    Das wäre doch genau das was für euch richtig wäre. :dafuer: Und dort würde ich vorstellig werden und das Blutbild machen lassen. Wenn deine Ärztin nicht mal selber drauf kommt, das noch nicht richtig eingestellt ist, ist das schon etwas traurig.

    Ich bin auch in ner Uniklinik mit meinen Hund hier, und weisst du was, die sind wirklich sehr bemüht, fragen nach etc. Ich gehe mit "Sonderfällen" meist immer in ne Uniklinik auch mit meinen Sohn damals, wo man nicht genau wusste was es ist er hat, und in der "normalen" Kinderklinik rumgedoktort wurde. Hab dann damals zu der Uni Kinderklinik in München gewechselt. Bei der ersten Untersuchung dort war alles klar. Nur so nebenbei.

    @Dackelbenny

    Solche Dinge muss man auch nicht wissen, ob das nun Sharpen heisst oder Fiddeln, im Endeffekt. Wir wissen es eben auf Deutsch ;-)

    1. Flucht
    2. Einfrieren: er bewegt sich nicht mehr und versucht so zu tun, als wäre er nicht da. Er hofft, dass die Situation vorbei geht.
    3. Fiddeln (Herumalbern): Der Hund springt herum, macht Spielaufforderungen und dergleichen und versucht, die Situation so zu entschärfen.
    4. Kampf: Der Hund stellt sich der Situation und verteidigt sich.

    So und dahinter setzt man dann das englische Wort für fight, freeze, fiddeln (das ist ein Ausnahmewort mMn, denn fiddle =Violine, Fidel) fight.
    Die sogenannten 4 f `s. Das gibt es schon immer, nur wird es jetzt eben "moderner" (englisch) dargestellt. Klingt doch viel besser und gescheiter :hust:
    Sharpen = verschärfen

    Also man "verschärft" sozusagen das positive vom Hund angebotene Verhalten.

    Es gibt Hunde für die, wenn man sie auf den Spaziergang und/oder Zuviel Clickert ,oder eben ständig mit Leckerlis belohnt, das auch in Stress ausarten kann. Denn sie stehen ja somit ständig in einer Erwartungshaltung ob und wann es denn was gibt.
    Ich belohne ja auch hi und da, und gerade bei meinen Knallkopf bleibt das ja nicht aus. Aber mMn wird das heut zu Tage wirklich übertrieben.
    Und gerade das "sharpen" finde ich ehrlich gesagt übertrieben. Und vor lauter sharpen/clickern wird sich z.B. noch gewundert, warum ein junger Hund (nicht mal jährig) seine 3 Portionen hingestelltes Futter nicht frisst, bzw nur 2 Bissen davon :ka: Und zu was man einen so jungen Hund schon beclickern muss frage ich mich sowie so. Die ganz normale Erziehung wird vor lauter geclickere oftmals ganz vernachlässigt, weil man der Meinung ist, der Clicker macht alles gut.
    Wobei der Clicker klar sinnvoll genutzt werden kann, das streite ich absolut nicht ab.
    Doch DIE Lösung für alles ist er eben auch nicht. Und ich möchte meine Hunde auch nicht kirre machen in dem ich wenn sie "irgend etwas" gut machen, clickere und sie erst gar nicht wissen für was. Somit versuchen sie dann ja sämtliche Dinge (je nach Hund) zu tun um wieder ne Belohnung einzuheimsen.

    Wenn man mal wissen will wie das so ist für den Hund, dann kann man das selbst mal ausprobieren ;-) Frau X spielt den Hund, Frau y überlegt sich still was sie von Fr. x erwartet. Z.B. das sie sich auf den Boden legt, auf den Tisch setzt etc. Gut und nun muss Frau X eben anfangen da auf das von Frau Y erwartete zu kommen, und eben anbieten. Alles was nun z.B. mit den Tisch zu tun hat, Fr. X nähert sich dem, Click, Frau X entfernt sich von dem, nichts...Frau X berührt den Tisch, click und so weiter und so fort.
    Ich möchte nicht Frau X sein ;-)

    Was ich hier auch so verfolgen kann, ist das clickern. Wenn ich lese das bei einem Junghund statt richtig zu erziehen, einfach ganz einfach und etwas aus der Natur heraus schon mit clicker gearbeitet wird, sträuben sich mir die Haare.
    Das ist mehr als verkopft und es befürworten komischer weise noch fast alle. :???:
    Clickern kann gut sein, und ja, auch ich kenne das, ABER ALLES clickern, neeeeee. Das ist auch was, was ich für verkopft halte. Lob ist doch toll, aber das man den Hund darauf fixiert ständig in Erwartungshaltung zu sein, Neeeee. Und das passiert genau sehr oft, und wenn es drauf ankommt, nutzt es nix , was ja logisch ist.
    Ich konnte z.b. Meinen Knallkopf auf Untersuchungen vorbereiten mit clicker Training, doch in ernst Situationen bringt das null. Doch wird darauf sooft geschworen so engstirnig. Es geht nicht immer und ist auch nicht immer sinnvoll. So mit diesen Trend geh ich sicher nicht mit. Das ist mir u.a. zu verkopft.