ohne, dass man daran heftig hätte schütteln/rütteln müssen.
Warum schütteln/rütteln ? Irgendwann lassen die Kräfte ja auch nach. Aber nun gut, es ist ja auch gut gegangen.
Ich persönlich würde das jedenfalls bei einen noch dazu fremden/ängstlichen Hund nicht wagen. Der Griff in die Höhle ist schon auch sehr riskant.
Geliefert ? Also der Hund wurde so ins Haus geliefert ? ![]()
Eine Freundin hat ja immer wieder mal Rumänen auf Pflegestelle. Einen besonders pansichen/ängstlichen hat ihre Nachbarin übernommen, der aber auch bei ihr oft tagsüber ist zum sitten. Wohnen Zaun an Zaun. Dieser Hund ist extrem, er ist jetzt knapp ein Jahr da, aber er brauchte gut ein halbes Jahr, bis er vor Fremden nicht ständig "panisch" flüchtete. Ich konnte ihm nach nem halben Jahr erstmals ein Leckerli geben als er von alleine kam.
Er lief sozusagen einfach mit, alles andere hätte ihn nicht weiter gebracht. Die erste Zeit hatte er Mühe was zu fressen, er war immer auf hab acht Stellung, lief beim kleinsten Geräusch weg, bei jeder Bewegung. Die anderen Hunde haben ihn viel bei allen geholfen, solch ein Hund wäre z.B. als Einzelhund ein armer Tropf und er wäre heute bei weiten nicht so weit wie er ist.
Heute ist er zwar immer noch vorsichtig, aber er ist sehr viel selbstbewusster geworden, traut sich mittlerweile schnüffeln und nach gucken. Und jaaa, er freut sich sogar wenn ich komme, wenn auch immer noch ganz vorsichtig.
Was ich damit sagen will ist, das es seeeeeeehr viel Zeit und Geduld braucht bei einem wirklichen Angst/Panik Hund.
Hätte man solch einen Hund so aus einer Höhle genommen wäre das Fass übergelaufen. :/
Bei ihm ging alles nur über abwarten, null Druck, alles so normal wie möglich und natürlich über die fleißigen Helferlein, den beiden Hunden ![]()