Ich kenne den Artikel und finde ihn wirklich gut. Ich habe mich mit dem Thema "Stress" sehr viel auseinandergesetzt, vor allem wegen meinen Knallkopf, der ja ein Stresspaket ist.
Man darf nie vergessen ein ängstlicher Hund ist auch immer ein gefährlicher Hund und wenn ich den Stresspegel hochtreibe, der Hund nicht mehr flüchten kann bleibt nur noch beissen.
Genau so ist es .
Ich kann nicht mehr denken, nicht mehr fühlen ... wie soll ich dann lernen.
Ein Lebewesen was unter hohen Stress steht, hat eine Lernblockade, der Körper steht in höchster Alarmbereitschaft. Ein einfaches Beispiel hierfür, ein Hund der wenn er in der Stadt ist, oder/und es ihm einfach Zuviel ist, zieht wie bekloppt an der Leine, ein Kommando kann er in dieser Situation nicht mehr ausführen, er ist im Fluchtmodus.
Mein Grosser hat z.B auch Stress in ungewohnter Umgebung, er muss erst mal exzessiv schnüffeln, was ich ihn auch lasse. Ein anderer Hund würde einfach dicht machen, wieder ein anderer würde sich wieder anders verhalten.
Menschen verhalten sich ja auch unterschiedlich wenn sie vor was Angst haben, und so ist es bei den Lebewesen eben auch.
Der eine Hund z.B. verkriecht sich in die letzte Ecke bei Gewitter vor lauter Angst, ein anderer läuft panisch umher und steigert sich hinein, ein anderer pinkelt sich ein etc. Auch hier ist es unterschiedlich von Hund zu Hund, und auch vom Schweregrad der Angst.
Und genauso viele Unterschiede wie es eben im Verhalten bei Angst/Panik etc gibt, gibt es eben auch verschiedene Herangehensweisen.
Dann gibt es aber auch noch die Hunde die beißen, was ja nochmals was anderes ist. Somit gibt es hier wie auch in den Trainingsmethoden nicht den "einen" Weg, sondern eben den Weg je nach Hund und Zustand/Umstand.