Beiträge von Michi69

    @SophieCat

    Beide Hunde werden auf ihren Platz angeleint, Duke zusätzlich mit Mauli.

    Nun bei der neuen Freundin meines Sohnes hat es noch in der selben Nacht geklappt, als sie angekommen sind :applaus: Sie hatte keine Angst, ist klar in ihren Ansagen :dafuer: Er durfte mit Mauli, ohne Leine hin, ein wenig schnüffeln, und dann habe ich sie ein paar Leckerlis auf den Boden werfen lassen. Ihm die aus der Hand zu geben, ist bei ihm oft sehr brenzlig, da er die erst nimmt, aber dann auch gleichzeitig beißen wollen würde, weil es ihm eigentlich noch zu nah ist.
    An der Leine ist es oft nicht so praktisch, den er spürt nur die minimalste Anspannung meinerseits.
    Sobald ich nur die kleinste Überlegung bei ihm bemerke, und ich kenne ihn nun in und auswendig, wird abgebrochen und wieder Abstand gemacht. Vor allem darf ihn, auch nicht gleich nach dem ersten Spiel etc , jemand in die Augen sehen. Das hält er null aus. Zudem reagiert er auch auf Seufzen etc, da muss ich eben immer aufpassen.

    Ansonsten bei neutraleren Besuch, oder eben auch bei Fremden, bleiben beide angeleint auf ihren Platz. Da geht gar nix. Aber das passt auch so.

    Unsere Besucher wird eingeimpft den Hund zu ignorieren,

    Ist hier auch so. Ich habe sogar extra ein Schild vor der Türe hängen xD

    BorderPfoten

    Bei ihm ist das Herz ja auch grenzwertig, und wir wissen ja das er Systolen hat. Weshalb wir das ja mit Crataegutt unterstützen, und das nochmals kontrolliert werden wird.

    War ja ein Gedankengang wert.

    Sicher :bindafür:

    ADS - ohne H

    Danke für dein Angebot, aber wie gesagt handelt es sich bei Duke nicht um ADHS.

    Jedoch habe ich mir jetzt mal diesen Artikel durchgelesen, Perfect Dogs | ADHS bei Hunden
    und finde das hier

    Grundsätzlich lebt jedes Lebewesen in einer ausgeglichenen Balance zwischen Anspannung und Entspannung. Dafür sorgen Teile des vegetativen Nervensystems. Hier befinden sich der Sympathikus und Parasympathikus, die beide gegensätzliche Spannungszustände hervorrufen. Der Sympathikus aktiviert bei Einwirkung von Stressreizen alle Notfallfunktionen des Organismus, die diesen in eine erhöhte Handlungsbereitschaft versetzen. Der Puls, der Blutdruck und das Aufmerksamkeitsniveau steigen an. Der Parasympathikus hingegen wird auch als „Ruhenerv“ bezeichnet, da er der Erholung und dem Aufbau körpereigener Reserven dient.

    Nicht selten ist bei einem Hund das Gleichgewicht zwischen Sympathikus und Parasympathikus zu Gunsten des Sympathikus verschoben. Dadurch wirkt er reizbarer, wacher und unruhiger als ein Hund dessen Spannungsverhältnis eher vom Parasympathikus dominiert wird.

    doch auch sehr interessant :???:

    unabhängig von der Art der körperlichen Probleme, kann jegliche Veränderung der Empfindung oder Wahrnehmung v.a. bei unsicheren, ängstlichen, sensiblen Individuen zu einer vermehrten Unsicherheit und Angst führen, weil sie sich eben anders fühlen oder die Umwelt anders wahrnehmen.
    Aufgrund der Tatsache, dass Duke schon als Welpe sehr ängstlich und vorsichtig war, ist es wahrscheinlich, dass es bei ihm auch bei den Neurotransmittern in sein Gehirn Veränderungen gibt, was sich auf seine Stresstoleranz, Stimmung, Reaktivität, und Ängstlichkeit auswirkt.
    Das meinten die Ärzte zu dem Thema Neurotransmitter :ka:

    @dragonwog
    Kannst du dich, wenn du hier schon schreibst ohne irgendwelche für uns hilfreichen bzw interessanten Anregungen, hier bitte zurückhalten ! Woher kommt denn DEIN Wissen ? Und ich dulde hier keine Beleidigungen.

    @Audrey II

    Danke für die Erklärung. Dabei bist du auf die Impulsivität eingegangen, ok. In Dukes Fall bedeutet reaktiv z.B. u.a. das schnelle nach vorne gehen wollen mit Beschädigungsabsicht.
    Ich finde deinen Beitrag sehr interessant und schätze dein Wissen und deine Informationen :gut: Darf ich fragen, wie du auf ADHS gekommen bist? Ich habe mich da wohl falsch ausgedrückt gehabt, sorry.
    Er ist solange es keinen Stressfaktor gibt eigentlich sehr entspannt. Jedoch bedeutet das, das er absolut ruhig gehalten werden müsste, was wiederum aud Dauer seinem Gemüt nicht gut tun würde :???: :ill: @Schwabelbacke

    Ja wir haben Bachblüten, Adaptil (was leider kontraproduktiv war) etc ausprobiert ohne Erfolg. :( :
    Ich hatte auch schon einige Angsthunde, aber er sprengt eben den Rahmen in vielen Bereichen :/


    Der Cortisol und Keratininwert soll jetzt noch nicht erneut getestet werden, erst ca 3 Monate nach dem ersten Untersuch. :???:

    Mein Sohn ist zu Besuch, und er fragte mich gestern ganz erstaunt, ob Duke Herzprobleme habe, da sein Herzschlag so unregelmäßig sei :shocked: In der Tat stellte ich beim Fühlen wieder diese grobe Unregelmässigkeit fest. Aber gut, er hatte gestern für seine Verhältnisse wieder viel Stress :???:
    Mal gucken.

    @Audrey II

    Erst einmal vielen lieben Dank für deine Mühe, und danke für deinen so ausführlichen Beitrag :bussi:

    ADHS hat mein Knallkopf nicht, es tendiert zu einer PTBS, Deprivationssyndrom, Epi, SD Genetik, Herzsache, evtl Nebenniere und eben die Sache mit den Hormonen.

    Umständen auch zu celebralen Dysfunktionen ( Funktionsstörung im Gehirn) bzw. zu damit verbundenen Verhaltens-und Entwicklungsproblemen.

    Genau so in der Art wurde es mir gesagt.

    Antidepressiva sind z.B. bei der Behandlung von ADHS nur 2. Wahl.

    Floxyfral ist z.B. ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahme- Hemmer, weshalb sie eben das empfehlen.

    Eine optimierte, ausgewogene und gesunde Ernährung stellt eine effektive Begleittherapie dar

    Das die Ernährung da unterstützend mitwirken kann, wusste ich so nicht, aber macht ja auch Sinn.

    einem der anerkannten Ernährungsinstitute

    Hm, die wohl in dem Fall auch nicht gerade so einfach zu finden wären :???:

    Welche Medikamente bekommt dein Hund?

    Keppra 500 mg, 1 1/2 Tabl 3 mal tägl, Alprazolam 1 mg nun auf 1,5 Tabl bei Bedarf erhöht, da es bei einer halben bis ganzen Tabl im Ernstfall nichts gebracht hatte, sowie auch gestern, obwohl vorzeitig verabreicht. Er reagiert trotz dem Medi total panisch und gestresst, erst wenn alles vorbei ist, ist er dann platt. :( :
    Nun soll auch das Floxyfral wieder versucht werden. Da bin ich noch am disskutieren, aber ich denke schon langsam, das wir nicht drum rum kommen werden :( :

    Die Ernährung in seinen Fall wäre wohl kompliziert, bzw müsste man auf ganz viele Dinge achten/geben damit es unterstützend sein kann. Zu dem Thema finde ich nicht wirklich viel, was ich jedoch in deinen Beitrag rausgelesen habe, gibt es einiges was hilfreich sein kann. :bindafür: Leider aber spielen noch einige "ungeklärte" Komponenten mit, was mich eben auch verunsichert, ich will nichts falsch machen. :/
    Aber werde da jetzt wirklich am Ball bleiben, schon alleine wegen deinen Beitrag was alles möglich ist, nochmals dankeeeeeeee !

    Michi, bestimmt weißt du warum bei Duke so entschieden wurde, das würde mich sehr interessieren.

    Duke hatte KEINE Krampanfälle, sondern epi artige Symptome. Es war absolut null klar, ob es Epi ist. Somit wurde sozusagen erst einmal "geschaut" ob er auf das Keppra anspricht, da es eben sofort wirkt bei erster Einnahme, und nicht wie das Luminal erst eingestellt werden musste. Nach dem Versuch es abzusetzen, bei realtiv niedrig erreichter Dosis, hatte er den ersten leicht kurzen Krampf, weshalb entschieden wurde, das Keppra wieder "normal" weiterzugeben.

    Der weiß doch garnicht wie ihm geschieht.

    Medikamente bei denen der Hund sozusagen "NUR" ruhig gestellt werden würde, wäre es tragisch, denn er würde die gleiche Angst/Panik haben , aber sich nicht mehr richtig bewegen können, was zu noch mehr Panik führen würde. Und das wollen wir auf keinen Fall. Ich selbst kenne solche Medis und weiss wie man sich dabei fühlt. Darüber habe ich mit den Ärzten auch sehr detailliert gesprochen gehabt.

    Immerhin hat Audrey nach Informationen gesucht und du kloppst hier nur drauf.

    Finde ich in dieser Art und Weise auch sehr unschön :-/

    Duke hat viele Baustellen, ist immer noch ein Rätsel und jeder möchte nur das Beste für ihn.
    Nach sehr stressreichen Tagen für ihn, wird es wohl doch so sein das er auf ein AD eingestellt wird. Denn dieser stetige Dauerstress, den er eben leider bei so vielen Dingen hat, macht es nur noch schlimmer statt besser.
    Klar geht es soweit gut, aber sein Stress macht ihn letztendlich auch kaputt wenn wir den nicht in den Griff bekommen.

    Ich danke euch für jeden Beitrag, jede Gedankenanregung und für jeden Tipp. Ihr seit einfach toll :bussi:

    Und für die, die sich so herein stossen mit so kräftigen Aussagen, es geht auch anders wenn man etwas mitteilen will. Dieser Thread soll evtl anderen helfen können, Tipps werden immer gerne angenommen, Diskussionen gerne geführt, ABER in einen angemessenen Stil. Dafür danke.