Beiträge von Michi69

    Wer noch tolle Tipps hat immer her damit...

    Mit was belohnst du beim Superrückpfiff denn ?

    Seit ich mit gekochten Rinderfleisch belohne, was er so am Stück nie bekommt, klappt der Rückpfiff super. Ich konnte ihn schon zweimal zurück pfeifen als er nen Fuchs jagen wollte. Und ja, er war auch schon kurz vorm Fuchs, Pfiff und zu mir. :applaus:

    Als er da die ollen Wiener bekam, klappte es nicht so dolle. :hust: Ich habe das mit dem Chuckit Ball geübt. Also Ball werfen, Hund schicken, Pfiff, Hund kommt, ( und das war ne echte Herausforderung) Rindsstück ins Maul und schicken. Das Stopp Kommando klappt genauso gut, wobei es da kein Fleischerl gibt :lol: Wenn er aber zum Jagen ansetzt und Gas gibt, nutzte ich nur das Hier oder den Pfiff. Und natürlich wird das nicht täglich geübt, dann wäre es ja auch wieder langweilig und würde abgenützt werden.

    Da die Hündin selbständig raus kann, er wohnt neben einem Kinderspielplatz, und dies nicht der erste Vorfall ist habe ich das dem Ordnungsamt gemeldet und Anzeige erstattet.

    Das hast du genau richtig gemacht, wobei ich da beim Vetamt und bei der Polizei Anzeige erstatten würde. Denn sowas geht ja gar nicht. Da muss man ja jedes mal mit nem mulmigen Gefühl vorbeigehen, ich kenne das noch von meinen Nachbarn mit seinen DSH :stock1:
    Und ja, auch ich wäre da trotz allem gleich zum TA gefahren. Wenn niemand was dagegen unternimmt, kommt es irgendwann oder auch mal ganz schnell zu nem schlimmeren Vorfall. Und dieser HH soll gefälligst auch mal merken, das das so nicht weitergehen kann.

    Für mich liest es sich so, dass euer Junghund nie eine vernünftige Beißhemmung gelernt hat

    Wenn er in Bulgarien mit den Händen besaßt wurde, hat das das ganze natürlich noch schlimmer gemacht.

    Ich persönlich habe meine Welpen, die im Tackermodus waren, immer an eine Hausleine gepackt, Körbchen daneben und wieder runter kommen lassen

    Das halte ich zu allem anderen noch eine gute Idee. Mit der Hausleine habe ich auch schon viel gearbeitet und erreicht. :bindafür:

    Meine Bekannte hat sich einen Welpiyorki nach hause geholt. Spielt auch viel mit den Händen. Die Kleene ist jetzt schon ein Hund der gerne auf die Füsse und Hände geht, sie ist 15 Wochen alt :-/ Je mehr sie natürlich aufgepusht wird, um so schnell geht das gebeisse auch los, auf ein nein reagiert sie mit nach noch mehr Gas geben und Beisserei und fängt letztendlich dann sogar das Fletschen an.
    HH macht sehr sehr viel falsch, und wird sich noch wundern was in ein paar Wochen los ist |)
    Aber jetzt weiss ich auch was du mit blutig beissen gemeint hast ;)

    Wie dir hier auch schon geraten wurde, lasse die Hände erst mal weg. Wenn sie ruhig ist kannst du sie ruhig streicheln, ist sie aufgepusht, würde ich sie mit der Hausleine in ihren Auslauf oder auf einen ihr zugewiesenen Platz befördern. Alles in Ruhe, und auch keine hohen Stimmen als Animation etc.

    Das mit der Wasserflasche würde ich jetzt auch mal lassen. Sie hat ja bereits Angst vor der Flasche.
    Das mit ihrer Pfote tut mir leid, aber ganz so schnell ganz schmerzfrei wird sie nicht sein. Klar tut sowas noch ne Zeit weh, und Hunde zeigen oft nicht immer das es ihnen noch weh tut. Das sie da dran knabbern will kann ich verstehen, es juckt ja auch und ist ein fremdes Gefühl.


    Ich nehme persönlich kein Nein, weil mein Nein und fein sich gleich anhören

    Ist oft bei manchen so, wenn es im gleichen Tonfall ausgesprochen wird. Man kann auch ein schärferes Hey z.B. nehmen .

    Ich denke mit Geduld und Konsequenz werdet ihr das sicher hinbekommen. :gut:

    Genau, anfangs ist weniger mehr. Und jede neue Einheit sollte auch kleinschrittig aufgebaut werden. Für einen Hund, der alles verstanden hat, der auf guten Stand ist, sind 5-10 Min. nicht zu lang.
    Sollte zu schnell aufgebaut worden sein, ist es oft so das Hund Fehler macht, unsicher wird und man wieder weiter vorne im Training anfangen muss. Sollte man wenn möglich vermeiden.

    Wenn der Hund z.B. Vollgas sucht, überläuft er gerne, wird gefrustet und verliert auch die Lust dabei. Da kann man gut helfen mit entschleunigter, geführter Suche an der Leine. Wobei das auch wieder anstrengender ist für den Hund, denn er muss sich dann ja auch auf mehr konzentrieren. Auf den HH, die Anweisung und das Suchen. Aber so lernt man z.B. dem Hund auch, ruhiges geführtes Suchen.
    Zuhause z.B. Nicht quer durchs Haus laufen lassen, und überall ne Nase mitnehmen, sondern Zimmer für Zimmer sauber absuchen lassen. Dazu reicht oft ein Durchgang, und der Hund ist bedient ;)

    @viszlina

    Z.B ein langer Holzstapel in dem am Ende z.B. ein minimaler noch dazu in einer Ü Ei- Kapsel versteckter Geruchsstoff versteckt ist. Hund fängt vorne an abzusuchen in Feinsuche. Bis er am Ende des Stapels oder kurz davor fündig wird. Sagen wir mal dieser Stapel hat eine Länge von 10 Metern, das Objekt ist ganz oben im Stapel platziert. Das kann je nachdem, wie weit der Hund ist, schon sehr anstrengend sein.
    Wird der Hund bei der Hälfte z.b. schon unkonzentriert, ungenauer, ist es für diesen Hund einfach noch schwer.
    Ist in diesen Stapel in gleicher Position z.B. aber ein offenliegender Geruchsstoff versteckt, ist es etwas einfacher, weil er den Geruch schon früher wahrnehmen kann.
    Zudem ist es nochmals ne Herausforderung, ob er differenzieren muss.

    Nun hat Hund das Objekt errochen/ gefunden, legt er sich ab oder setzt sich davor ab, und blickt in die Richtung des Objekts. Ob das nun oben oder unten ist, spielt dabei keine Rolle. Er zeigt es dir mit z.b. dem Abliegen, an dieser Stelle ist es, mit dem dort hingerichteten Blick in welcher Höhe.
    Man kann auch durch bellen anzeigen lassen. Sitz, bellen, gucken. Je nach dem.

    Sorry wenn ich das so unverständlich formuliert habe, im schriftlichen Beschreiben bin ich nicht gerade der Bourner :headbash: |)

    Wobei, wenn die gewünschte Ablage erst mal sitzt, eigentlich die Dauer auch vom Schwierigkeitsgrad abzumachen ist. Also besonders schwer ist anstrengender und sollte somit auch nicht zulange gehen.