Beiträge von Michi69

    einfach weil es mein erster Hund ist und ich eben nichts falsch machen möchte

    Das kann ich gut verstehen. Aber je mehr man sich da selbst nen Kopf macht und evtl noch unter Druck setzt, um so schwieriger ists für den Hund und letztendlich für dich. :streichel:
    Also, lieber locker bleiben :gut: Und ich denke, du machst das doch wirklich gut :gut:

    weißt du was dein Knallkopf erlebt hat, dass er so ist? du hast es bestimmt schon mal erzählt aber so lange lese ich hier noch nicht mit

    Ja, ich habe ihn seit er knapp 13 Wochen alte war :smile: Er war von klein auf schissig, hatte dann im Junghundekurs ne Mobbingattacke über sich ergehen lassen müssen, von da an ging er nach vorne, war bis er 1 jährig war ständig krank, und wurde mit knapp nen halben Jahr von einen Ausbilder stranguliert.
    Na ja, das bringt man halt alles nicht mehr raus. Gerade bei u.a. dieser Rasse ist es schwierig solche Sachen wieder glatt zu bekommen.

    weil man einen tobenden schweren Hund


    Wenn der Hund tobt, ist es in der Tat sehr schwierig, es dient zum ausbremsen beim nach vorne brettern, wenn wir an Menschen vorbei müssen.
    Da muss ich dir Recht geben, für einen an der Leine tobenden Hund kann das natürlich auch ins Auge gehen. Das habe ich selbst erlebt, bei einer unschönen Hundebegegnung. Mister regte sich so sehr auf, schlug den Rückwärtsgang ein, und wäre mir beinahe aus dem Geschirr entkommen. Das ist dann ne andere Nummer, und da würde ich nur noch mit HB oder eben wenn, doppelgesichert,Geschirr und HB gehen. Das war mir eine Lehre.
    Somit muss ich klar sagen, für einen wirklich tobenden Hund ist es in der Tat nicht sicher und schwierig zu händeln, da gebe ich dir natürlich absolut Recht.

    Ich werde auch weiterhin Blocken und es ist ja auch wirklich so, wenn Suri genügend Zeit hat und das alles kontrolliert abläuft ist ja auch alles okay

    Genau, das ist das Beste für euch :bindafür:
    Ich blocke ebenfalls jeden fremden Hund, denn mein Knallkopf findet keinen zu uns düsenden Hund klasse. Würde aber klar nach vorne gehen um sich den anderen vom Leib zu halten. Zum Glück haben wir das Problem nicht, das wir oft angesprochen werden, ob er denn spielen will mit xy. Man kennt uns ;)

    Duke kannte früher auch nix, hatte vor allem und jeden Schiss. Er wird eine Lebensaufgabe bleiben. Wir haben schon sehr sehr viel geschafft in all den Jahren, aber die Angst und Unsicherheit bekommen wir nicht raus aus ihm. Er reagiert bei Wetterumschwung mittlerweile schon ziemlich nervös, regnet es, ist es windig oder gar gewittrig wird er panisch, und selbst mit Alprazolam können wir ihn da nicht helfen.
    Neue Dinge oder Dinge die beim Hinweg nicht da waren und beim Rückweg plötzlich da stehen, sind erst mal sehr suspekt. Da wird dann erst mal vorsichtig dran geschnüffelt und dann erst für ok befunden.
    Er hat ein Problem wenn Menschen ihm zu nahe kommen, zu schnell auf ihn zu kommen. Er hat Geräuscheangst, welche wir aber schon sehr einschränken konnten.
    Er ist eben mein Knallkopf. Zur Zeit sind wir an einer VHT dran, damit er mehr positive Erlebnisse sammeln kann, und sein Stress damit etwas mehr gedrosselt werden kann. Mal gucken :D

    Hm, ich weiß nicht, ob man das so trennen sollte.

    Ich finde, ein gutes Grundwissen wäre schon angebracht. Gerade eben weil es auch problematische Hund gibt und immer geben wird. :gut:

    verstehe ich auch wenn es eben nicht so ist.

    Na ja, das sind dann die, die bei jeden Pups gleich sedieren würden. Da sollte ein TA schon auch etwas wissen über z.B. Aggressivität beim Hund. Ob der jetzt gleich jeden zerfleischen würde, oder ob er ängstlich etc ist. :???:

    Ihe Fachrichtung ist der Körper nicht der Geist.

    Mir geht es dabei darum, das man mir glaubt und vertraut. Ich hatte schon mal eine TÄ gewechselt, weil sie meinen Bub damals sogar zum Analdrüsenausdrücken mit einen Hammerzeugs sedieren wollten. Das geht für mich gar nicht, denn so ein schweres Kaliber ist er denn nun wirklich nicht. Zu dem andern TA zu dem ich dann bin wegen der Geschichte, der hatte sich unsere Geschichte angehört, und nur den Kopf geschüttelt wegen der Sedierung :D Und es hat super geklappt, und da war mein Knallkopf noch wirklich sehr seeeehr unnett beim TA ;)
    Und gestern eben, musste ich auch mal wieder "BEWEISEN" das es geht, wobei wir ja nicht das erste mal dort waren. :???: Das nervt mich halt immer dezent xD

    über Verhaltensweisen bei kranken Hunden

    Sie sagte mir schon, das Epihunde eben auch so ihre eigenen Verhaltensweisen haben können. Aber letztendlich hatte sie erst mal Angst vor meinen Knallkopf. Sie sagte ja, sie habe einmal eine schlechte Erfahrung gemacht gehabt. Aber gut, das muss ein TA auch ab können, gehört halt zum Berufsrisiko. :ka:
    Und zudem ist er ja wirklich dort immer super gesichert. :???: Also da war die Vorgängerin schon besser drauf, was das anbelangt :gut:

    Ich habe ihm heute Nacht um 1 Uhr die erste Tablette gegeben und vorhin um 13 Uhr. Bis jetzt ist es noch ok :gut: Die Neurologin meinte aber, man kann es nicht genau sagen wann die NW auftreten können. Beim Keppra waren es halt die ersten 2 Tage wo es ihm schlecht ging. Aber gut, da bekam er auch gleich die volle Dosis :???:
    Ich würde mich so freuen für ihn, wenn das reibungslos verlaufen würde :herzen1:

    lass ihr den heiligen Knochen, mach einen Bogen um den Hund wenn sie den Kauknochen hat, irgendwann merkt sie, daß ihr niemand was wegnimmt

    Oder sie merkt es eben irgendwann nicht, und dann ? Das kann ganz schön unschön werden.
    Ich würde ihr auch keinen Kauknochen mehr geben, solange ihr keinen vernünftigen Trainer gefunden habt, und würde da jetzt keine grossen Experimente mehr machen. Denn lieber erst mal keinen Kauknochen, als einen Kauknochen der dann letztendlich noch bis aufs Blut verteidigt wird, wenn man sich nur in ihrer Nähe bewegt.