Beiträge von knabbermoehre

    @Vinimaus
    Eure Geschichte ist echt übel :verzweifelt: zum Glück konnte deinen Hund noch den Umständen entsprechend geholfen werden. Hätte man das Erblinden eigentlich verhindern können, wenn man zeitiger eine Diagnose bekommen hätte?

    Bei manchen TA habe ich sowieso den Eindruck das Nachfragen oder Mitdenken unerwünscht ist. Manche vergessen dass ich als Halter die Rechnung zahle und somit auch bestimme was gemacht wird und was nicht.

    ... wenn du ernsthaft drüber nachdenkst, dir am Kackebeutel wenigstens kurz die Hände zu wärmen :ugly:
    hab ich dann doch nicht gemacht, aber verlockend warm sah's aus

    ich musste mir jetzt mal nach dem Eintüten die Schuhe neu binden, also Tüte im Schnee abgestellt. Als ich diese wieder aufhob, hatte der Hundemöff doch tatsächlich ein Loch in den Schnee geschmolzen :lachtot:

    Ganz klasse sind auch qualmende Haufen :lachtot:

    Ich rätsel mal mit. So rein hypothetisch, gell.

    Könnte es sein, dass er beginnende Hörprobleme hatte? Dann ist es ja oft so, dass verschiedene Geräusche nicht mehr richtig lokalisiert werden können und das macht unsicher bis ängstlich, panisch.
    Und wenn die Herzmedis jetzt vielleicht für bessere Durchblutung sorgen, könnte das auch vielleicht nochmal wieder besser geworden sein?

    Das glaub ich nicht, der hört das leiseste Rascheln.
    Zumal wenn es an der Durchblutung gelegen hätte, dann wäre die ja jetzt besser und er würde besser hören und die Geräusche intensiver hören?! Oder hab ich jetzt einen Denkfehler?
    Außerdem bestand das Knallproblem schon seit jungen Jahren. :ka:

    Ich berichte einfach mal weiter =)

    Wir machen jetzt seit 2 Wochen fast tgl Muckitraining. Nur an den Physio-Tagen mache ich mit ihm nix, da soll er sich entspannen.

    So gaaaaanz schwach und zart kann man am linken Hinterlauf ein Müskelchen fühlen. Vorher war da nur ein oller, lappriger Strang =) Ich denke also wir sind auf einem guten Weg. Habe jetzt auch endlich eine Physio gefunden, die Kurse zu Muskelaufbau und Koordination -zum Teil speziell für alte oder kranke Hunde- anbietet. Leider erst im März, aber besser als nie =)

    Wenn ich mit Pepper gehe, läuft er bei mir weiterhin an der Flexi bzw lange Leine. Hab es nochmal ohne Leine probiert, aber da kam wieder das Wildschein in ihm durch, zumal wir Schnee haben. :roll: Bei meiner Mutter oder meinem Mann läuft er im gemütlichen Trab und benimmt sich altersentsprechend. Bei mir dreht er hoch, denke mal weil er mit mir die meiste Action verbindet und das einfach noch erwartet. Das können wir ja leider in der Form nicht mehr machen, deswegen muss er es einfach lernen, dass er auch bei mir nicht wie eine weilde Sau über den Acker gasen darf....wobei dürfen theoretisch schon, aber was nützt es mir wenn dann wieder humpeln angesagt ist. Das hilft ihm nicht und meinen Nerven auch nicht.
    Ich baue jetzt schon vermehrt anderweitige Beschäftigungen beim Spazieren ein, zB Leckerlies in Baumrinde erschnüffeln (gleichzeitig auch Muckitraining :headbash: ) oer ein paar Tricks. So kommt er auch glücklich und zufrieden vom Gassi heim, ohne dass er wieder in selbstmöderischer Absicht über Felder geheizt ist. :mute:

    Bin aber ganz froh, dass er wenigstens bei Mutter und Mann gesittet unterwegs ist, so bekommt er trotzdem mind. 1x tgl Freilauf.

    Hab jetzt mal von unserer Physio ein Lob bekommen, wie doll ich mir Mühe mit ihm gebe und was ich alles veranstalte damit sich eine Besserung einstellt. Hach das war Balsam :herzen1: Manche erklären mich schon für irre wenn ich etliche Tausend € in diesen Hund stecke |)

    Für Mittag Januar haben wir einen Termin zur Abschlußuntersuchung in Berlin. Ich werde aber für Herbst noch einen Termin ausmachen (wenn bis dahin alles glatt läuft) um zu gucken wie der Stand nach einem Jahr ist. Hab mir auch vorgenommen ihn 1x jährlich vor Dr. Rosin untersuchen zu lassen. Gerade bei den Triggerpunkten tun sich ja manchmal Stellen offenbaren, an die man im Leben nicht gedacht hätte. Auch hat der Doc einfach einen anderen Blick auf den Hund als man als Halter selbst. So kann man vielleicht noch eingreifen ehe sich schlimmere Probleme auf tun.
    Ich mach mir auch nichts vor und weiß dass seine Arthrose trotz aller Bemühungen vorschreiten wird und er höchstwahrscheinlich irgendwann nicht mehr aus eigener Kraft wird aufstehen können und dann.... :/ ABER ich kann versuchen den Verlauf zu verlangsamen und alles dafür zu tun dass er so lange wie möglich ein glückliches und schmerzfreies Hundeleben hat. :herzen1: